Donnerstag, 11. August 2016

FRAU BLUM: Die Boutique Erotique verzaubert Stuttgart

FRAU BLUM: Alexandra Steinmann und Mascha Hülsewig.
Foto: Alexandra Klein.
Ich kenne Stuttgart ein bisschen und auch den schönen Feuersee. Ganz in der Nähe, in der Reuchlinstraße 11, liegt FRAU BLUM, eine Boutique Erotique. FRAU BLUM ist kein Sexshop, sondern eine helle, freundliche, zeitgemäße Boutique rund um das Thema anspruchsvolle Erotik. Geprägt wurde der Laden von den beiden Gründerinnen, Alexandra Steinmann und Mascha Hülsewig. Sie haben ihre Vorstellungen und Ideen zum Thema eingebracht und das Thema Erotik aus weiblicher Perspektive erschlossen. Statt Scham herrscht Offenheit, statt Schatten Licht. Neben erotischen Produkten gibt es auch immer wieder inspirierende Veranstaltungen. Auf diese Weise verzaubern die beiden ihr Publikum und werden auch über Stuttgart hinaus immer bekannter. Sogar das Fernsehen war schon vor Ort. Mir gefällt das Projekt richtig gut, daher stelle ich es in meinem Blog gerne vor. Die beiden Gründerinnen von FRAU BLUM haben mir einige Fragen beantwortet.


Frau Blum im Interview

Lady Sas: Liebe FRAU BLUM, beziehungsweise liebe Alex und liebe Mascha, sagt doch bitte kurz mit eigenen Worten, was FRAU BLUM eigentlich ist.
Frau Blum: FRAU BLUM ist eine erotische Luxusboutique, jenseits der Schmuddelecke mit künstlerisch-kulturellem Abendprogramm rund um das Thema Liebe, Partnerschaft und Sexualität.
Schon viele Jahre befreundet: Alexandra und Mascha.
Foto: Alexandra Klein.


Lady Sas: Stuttgart hat als Stadt nicht unbedingt das offenste und toleranteste Image – im Gegensatz zum Beispiel zu Berlin. Ist dieses Image gerechtfertigt? Wie seht Ihr das? Gab es Probleme?
Frau Blum: Wir erleben Stuttgart als tolerant und offen für neue Ideen und Konzepte in vielerlei Hinsicht. Sicherlich traut sich nicht jeder auf Anhieb zu FRAU BLUM in den Laden und schleicht erst einige Male um uns rum. Ist die Hemmschwelle jedoch erst einmal überwunden erfahren wir täglich Begeisterung und positiven Zuspruch für unser Projekt. Wir fühlen uns hier im Stuttgarter Westen sehr wohl, integriert und hatten keine Probleme uns hier zu etablieren.


Lady Sas: Kommen mehr Frauen oder mehr Männer zu Euch? Und lassen sich Frauen eher beraten als Männer?
Frau Blum: Anfangs hatten wir deutlich mehr weibliche als männliche Kunden, was aber sicherlich etwas mit dem Namen zu tun hat, bzw. auch der Tatsache geschuldet ist, dass wir beide Frauen sind. Zwischenzeitlich hält sich das in etwas die Waage. Insgesamt können wir sagen, dass Frauen eher nach Artikeln für sich selbst oder dem gemeinsamen Vergnügen Dienliches suchen. Männer hingegen sind zumeist auf der Suche nach einer passenden Überraschung für Ihre Partnerin und nutzen sehr gerne die Gelegenheit sich hierbei von Frauen beraten zu lassen um nicht mit der "Tür ins Haus zu fallen" oder auch um einen besseren Einblick in das weibliche Empfinden zu bekommen. Dabei geben sie sich ausgesprochen viel Mühe und die weibliche Lust steht immer im Vordergrund.


FRAU BLUM: erotische Luxusboutique in Stuttgart.
Foto: Josh von Staudach.

Warum FRAU BLUM statt Online-Shop?

Lady Sas: Warum kauft man Sexspielzeug und erotische Accessoires bei FRAU BLUM ein und nicht ganz diskret online? Online gibt es zwar keine Beratung, aber wenn 100 Kunden mit einem Vibrator zufrieden sind, ist das doch ein guter Anhaltspunkt, oder?
Frau Blum: Frau Blum bietet den Kunden einen Streifzug durch die gesamte Erotik und alles zum anfassen, durchschalten und hören wie's brummt. Wir halten von allen Artikeln Demos bereit. Der Kunde kann sicher sein, dass er ausschliesslich hochwertige Waren erwirbt. Die Kunden von heute sind auch in allen Bereichen bewusster geworden und wollen sicher gehen, dass sie keine gesundheitsschädlichen oder gar giftige Produkte erwerben. Das alles bekommen sie bei FRAU BLUM zu fairen Preisen und Beratung von den beiden Inhaberinnen persönlich gibts gratis oben drauf.


Lady Sas: FRAU BLUM bietet auch Veranstaltungen an. Um was geht es da zum Beispiel? Und warum macht Ihr das?
Frau Blum: Das Veranstaltungsportfolio von FRAU BLUM ist sehr umfassend, Thema ist jedoch immer Erotik, Liebe, Partnerschaft, Sexualität, Lust und Sinnlichkeit. Autorenlesungen, Erlebnisvorträge, Seminare und Workshops finden sich genauso in unserem Veranstaltungskalender wie Burlesque Events, Frauen und Männerabende, erotische Weinproben, BDSM Einsteigerkurse, Bondage Soirees oder die Exklusivveranstaltungen wie Junggesellinnenabschiede und Mädelsabende. Uns ist es einfach wichtig, dass jeder der sich vielleicht nicht auf Anhieb in den Laden traut, über die Veranstaltungen einen Türöffner/Zugang zur Entdeckung seiner Erotik finden kann.


Lady Sas: Auf welche Punkte achtet Ihr, wenn Ihr Sexspielzeug ins Sortiment aufnehmt?
Frau Blum: Priorität haben Design, Funktion und Material. Unsere Sortiment bestücken wir, soweit möglich aus Manufakturen, fairgehandelten oder veganen Produkten und ausschliesslich von hochwertigen, Herstellern mit Prüfsiegel, alles frei von Schadstoffen und aus körperfreundlichen Inhaltsstoffen.

Edles Ambiente: FRAU BLUM in Stuttgart.
Foto: Josh von Staudach.



FRAU BLUM über BDSM

Lady Sas: Die Gesellschaft scheint offener zu werden für Erotik. Wie sieht es aus Eurer Sicht mit dem Bereich BDSM?
Frau Blum: Unbedingt! Spätestens seit 50 SOG (und das ist das Positive an dem Hype um diese Bücher) ist offene Kommunikation zu diesem belasteten Thema möglich und vor allem Salonfähig geworden. Man kann sich relativ unbefangen darüber austauschen und auch dem letzten ist klargeworden, dass es hier nicht darum geht einen Menschen zu Fesseln und dann draufzuhauen.


Lady Sas: Hat sich die Eröffnung von FRAU BLUM auch auf Euch persönlich ausgewirkt? 
Frau Blum: Ja, wir arbeiten noch mehr als vorher ;-), dafür aber auch selbstbestimmt und mit noch mehr Herzblut!


Lady Sas: Ich kann mir vorstellen, dass viele Leute einfach nur mal schauen wollen und nichts kaufen. Nervt das manchmal?
Frau Blum: Es gibt durchaus Kunden, die sich erst mal "nur" umschauen, bzw ausführlich beraten lassen. Das liegt aber nicht daran, dass sie nichts kaufen wollen,  sondern ist schlicht der Tatsache geschuldet, dass sie bisher einfach keine Anlaufstelle für ihre Bedürfnisse hatten und garnicht vertraut sind mit dem was "der Markt" überhaupt zu bieten hat. Ein gängiger Sexshop kommt für den Löwenanteil unserer Kunden nicht in Frage. Bei FRAU BLUM können sie sich ganz entspannt auf einen Streifzug durch die Erotik begeben und ihre Kaufentscheidung dann fällen wenn es für sie passt.


Lady Sas: Bitte empfehlt den dominanten Frauen, die meinen Blog lesen, ein Produkt von Euch.
Frau Blum: Wir haben wunderschöne Hand-und Fussfesseln aus biogegerbtem Leder, absolut praxistauglich.


Lady Sas: Gibt es auch eine Produktempfehlung für devote Männer?
Frau Blum: Das entscheiden nicht wir ;-)


Lady Sas: Danke für das Interview.







Ebenfalls interessant: FRAU BLUM im Fernsehen.





Mittwoch, 10. August 2016

Rania von Starck: seductive High-Class Domination


Mistress Rania von Starck
Rania von Starck has given me an interview for my femdom blog that I consider especially interesting. In her responses you can feel her outstanding personality. She has reported very openly and in detail about herself. In this way an interview has emerged that perfectly reflects Rania von Starck's fascination. A gem in the long line of Femdom interviews on my blog. 
And also another thing is different than usual: I have not designed the text with only two or three images, but with seven photos. The reason is obvious: Rania von Starck is not only a smart, stylish woman, but also a seductive fashion and fetish icon. A breeze of Vogue and Marquis blows over this post. I hope you like this interview as much as I do. Share it, if you want. All right, here we go.


Interview with Rania von Starck

Dear Rania, please describe your journey into the bizarre.
Rania von Starck:
I can recall two formative incidents. The first event occurred when I was not yet 10 years old. I was at our family home in Italy with my parents. The family consists of seven uncles and an aunt. In a room where there was a bar, I found magazines with bizarre cartoons. I got a pleasant feeling as I looked at the pictures. Naturally I did not know what sexuality was at that age. Nevertheless, I knew that this was something I should not talk about. Also, I did not want to share this with anyone. I then kept going back to this bar secretly in order to look at the magazines, until one day I was disappointed to find they were no longer there. The second event was when I discovered  <<O>> magazines for the first time (today the Marquis magazine). I was fascinated to find out something like this exists and really wanted to learn more about the world of rubber. There was a shop in Munich called Highlights, owned by Lady Pascal at the time. I simply went into the shop when Lady Pascal was there and asked her where I could work as a dominatrix. She recommended Studio Claudet, which is now Studio Bizarradies. How I started out at Studio Claudet is another story and would go beyond the scope of this interview.

Dominatrix Rania von Starck

Lady Sas: Have you ever tried out the submissive side as well?
Rania von Starck:
It would never occur to anyone who knows me personally that I could also have a submissive side. My dominant aura makes that clear and I find dominant behaviour of others repulsive, especially men.
I have never experimented with submissive roles, neither privately nor professionally. On occasion I have permitted slightly more than usual for extremely high-priced clients. But that too is a form of dominance.
When Steve English and I were together, some people probably wondered which one of us was the dominant partner. I was Steve’s rubber doll sister. Even though we wore identical masks, I was clearly the more attractive sister J.


Lady Sas: Please describe your self-image as a dominatrix. How do you see yourself?
Rania von Starck:
I do not put on a dominant personality, I have a dominant disposition. Fortunately I am a self-conscious person. That means I am conscious of myself, that this compulsive dominance is not merely one of my strengths. Only when I consciously live out my dominance where it is appropriate and even desirable do I feel comfortable and like I am myself.


Rania von Starck about being artistic

Lady Sas: On your website, one gets the feeling of visiting a high-class fashion model. The site is visually stunning and you refer to artists like Ellen von Unwerth and Vivienne Westwood. Where does this affinity for fashion come from?
Rania von Starck:
I enjoy being artistic with everything I do. That starts with small things. When I make my bed, I do it so that the pillows are arranged in a colourful manner. I also pay attention to the quality of the bed linens and the inlay. Colour naturally plays a role as well, and others had better pay attention to these things when they make my bed.
Naturally all of that is not really important and I am also a down-to-earth person.
But it does brings me joy when I can permit myself to do it. It is like that with everything that surrounds me in my life. Whether I am setting the table, dressing myself or punishing a slave with the cane, I only enjoy it if I am present at the moment and able to act out my playful, creative streak. Consequently, I am attractive for aesthetic people and find aesthetic people attractive. That is why artists such as fashion, jewellery and furniture designers, photographers, architects, actors and so on play a role in my life, and submissive guests from these fields often come to me.

Rania von Starck

Lady Sas: Do you also work as a model? And would you allow a slave to photograph you as mistress?
Rania von Starck:
Yes, I have worked a lot as a model.
While I am also getting a lot of offers right now, I have only accepted a few of them so far. I would never let a layman photograph me and I am not aware of a professional photographer among my slaves.


Rania von Starck about her style

Lady Sas: Do you have a personal favourite outfit for classic slave training in the studio?
Rania von Starck:
I have many outfits I like to wear. As much as I feel good in a tight catsuit, I enjoy wearing a close-fitting leather outfit of high quality just as well. I like it when my muscles stand out under the leather. Yet I also feel great in my military outfit or in my long, elegant evening gown from Balmain or Versace with matching accessories.

  
Lady Sas: What role do high heels play for you in slave training?
Rania von Starck:
I value high heels because they put my legs on display very well, but I am also very fond of my solid military boots. For me it is entirely normal for any shoes that look good on me to also play a role in slave training.

Rania von Starck

Lady Sas: I can imagine that an attractive lady like yourself is also wooed privately by slaves.
How do you handle it when a slave wants to serve you privately as well?
Rania von Starck:
When a slave wants to serve me privately, he has to pay for that well with a monthly tribute. Money is a very important element of dominance for me. Clearly I would not be dominant if I did not demand money, or even anything less than an exclusive price.

  
Lady Sas: Do you have any tips for dominatrices who are only just starting out in the world of the bizarre?
Rania von Starck: 
I have no tips for women with a naturally dominant disposition because they do not need any. And for women who doubt whether they really have a naturally dominant disposition, my only advice is not to go there.


Rania von Starck about tease and denial

Lady Sas: You offer tease and denial. Do you have a tip to make this game even more interesting?
Rania von Starck:
It always gets more interesting if you get very emphatic with your submissive counterpart. Tease and denial in particular requires great sensitiveness in order to control the stimulation so it is kept as close as possible to orgasm for the longest time.
 
Rania von Starck

Lady Sas: Chastity is also part of your repertoire. How does that feel for you, and what is the longest you have left a slave pining away?
Rania von Starck:
Personally I think a slave should wear a chastity belt for at least four hours, but no longer than two days otherwise it is no longer exciting for me. But without a chastity belt, I can easily keep a suitable slave chaste for a month or even longer and continue enjoying myself.


Lady Sas: You travel frequently and visit studios in various cities. What is the appeal for you?
Rania von Starck:
There is a great saying that an ant can only ever see a perspective of an elephant, but that it will never be possible for the ant to see the elephant as a whole.
I want to at least see a lot of different perspectives, that is what makes travel appealing for me. The studios are not what is important to me here, I mainly work in luxury hotels. I only enjoy working in a studio if it offers truly interesting possibilities. Goddess Ariadne has just established and opened the studio “DerFemDom” in Zurich. It is a very elegant, creative and exciting studio. I am already looking forward to living out my dominance there. 

Rania von Starck

Lady Sas: What are your plans for the future?
Rania von Starck:
When you ask an artist what her plans are, you will get an answer something like: How should I know, I am not an engineer. I forge a lot of plans in my head, but what comes of them depends on the cards that life deals for me. Right now I am heavily involved in developing the member area of my homepage, and I am generally interested in initiating shared training with other dominant women.


Lady Sas: Thank you for your time, Rania.


Rania von Starck




  • Find here more details about Rania von Starck
  • Learn here more about me: Lady Sas
  • Click for more interesting Femdom Interview on my blog in English 
  • Sonntag, 31. Juli 2016

    Rania von Starck: verführerische High-Class-Dominanz


    Rania von Starck
    Rania von Starck hat mir für meinen Femdom-Blog ein Interview gegeben, das ich ganz besonders interessant finde. In ihren Antworten spürt man ihre herausragende Persönlichkeit und sie hat sehr offen und ausführlich über sich berichtet. Auf diese Weise ist ein Interview entstanden, das Rania von Starcks Faszination wunderbar wiederspiegelt. Ein Juwel in der inzwischen langen Reihe von Femdom-Interviews. Und noch etwas ist ein bisschen anders als gewöhnlich: Ich habe den Text mit nicht nur mit zwei oder drei Bildern gestaltet, sondern gleich mit sieben Fotos. Der Grund dafür ist offensichtlich: Rania von Starck ist nicht nur eine intelligente, stilvolle Frau, sondern auch eine verführerische Fashion- und Fetisch-Ikone. Und so weht über diesem Beitrag ein Hauch von Vogue und Marquis. Ich hoffe, das Interview gefällt Euch so gut wie mir. Teilt es gerne, wenn Ihr wollt. Los geht's.


    Rania von Starck im Interview

    Lady Sas: Liebe Rania, bitte schildere uns Deinen Weg in den bizarren Bereich.
    Rania von Starck:
    Ich kann mich noch an zwei prägende Ereignisse erinnern. Das erste Ereignis hat sich abgespielt, als ich noch keine 10 Jahre alt war. Ich war mit meinen Eltern in unseren Familienhaus in Italien, die Familie besteht aus sieben Onkels und einer Tante. In einen Raum, wo sich eine Bar befand, habe ich Magazine mit bizarren Cartoons gefunden.

    Als ich mir die Bilder angeschaut habe war das ein angenehmes Gefühl für mich. Aber natürlich wusste ich in dem Alter noch nicht was Sexualität ist. Trotzdem wusste ich, dass es etwas war über das ich nicht sprechen sollte. Ich wollte das auch mit niemandem teilen. Ich bin dann immer wieder heimlich zu dieser Bar gegangen, um mir die Magazine anzuschauen bis diese zu meiner Enttäuschung eines Tages nicht mehr da waren.

    Das zweite Ereignis war, als ich das erste Mal das Magazin <<O>> (das heutige Magazin Marquis) entdeckt habe. Ich war fasziniert darüber, dass es so etwas gibt und wollte die Rubberwelt unbedingt kennen lernen. In München gab es ein Geschäft Namens Highlights, die Inhaberin war damals Lady Pascal. Ich bin einfach in das Geschäft gegangen als Lady Pascal dort war und habe Sie gefragt wo ich als Domina arbeiten könnte. Sie hat mir dann das Studio Claudette empfohlen, das heutige Studio Bizarradies. Alleine wie ich im Studio Claudette angefangen habe ist eine Geschichte für sich und würde hier den Rahmen sprengen.
    (Anmerkung von Lady Sas: Mit Lady Pascal gibt es übrigens auch ein feines Interview auf meinem Blog.)

    Rania von Starck

    Lady Sas: Hast Du auch mal die devote Seite ausprobiert?
    Rania von Starck:
    Jeder der mich persönlich kennt, kommt nicht mehr auf den Gedanken, dass ich auch eine devote Seite haben könnte, weil meine dominante Aura das einfach nicht vermittelt und es ist auch so, dass mich dominantes Verhalten, speziell bei Männern, abstößt.
    Ich habe weder im privaten noch im beruflichen Bereich devote Seiten ausprobiert. Ab und zu habe ich bei extrem hochpreisigen Escorts mehr zugelassen, als ich es sonst tue. Aber dies ist dann ebenfalls eine Form von Dominanz.

    Als ich mit Steve English zusammen war, haben sie wohl einige Leute darüber Gedanken gemacht, wer von uns beiden der dominante Part ist. Ich war die Rubberdoll-Sister von Steve, wobei ich eindeutig die attraktivere Schwester von uns beiden war, auch wenn wir identische Masken getragen haben. (lächelt)


    Rania von Starck über Ihre dominante Veranlagung.

    Lady Sas: Bitte beschreibe uns Dein Selbstverständnis als Domina. Wie siehst Du Dich selbst?
    Rania von Starck:
    Meine Persönlichkeit ist nicht aufgesetzt dominant, sondern ich bin dominant veranlagt. Ein Glück bin ich ein selbst-bewusster Mensch. Das heißt, dass ich mir selbst bewusst bin, dass diese Dominanz nicht nur einer meiner Stärken ist. Nur, wenn ich meine Dominanz bewusst da auslebe, wo sie angebracht und sogar erwünscht ist, fühle ich mich bei mir selber und wohl.

    Rania von Starck

    Lady Sas: Auf Deiner Website hat man das Gefühl, ein Highclass Fashion Model zu besuchen. Die Seite ist bildgewaltig und Du verweist auf Künstler wie Ellen von Unwerth und Vivienne Westwood. Woran liegt diese Affinität zu Fashion?
    Rania von Starck:
    Bei allem, was ich mache, macht es mir Freude es künstlerisch zu machen. Dies fängt bei Kleinigkeiten an. Wenn ich mein Bett mache, dann mache ich es so, dass die Kissen auf eine anschauliche Art angeordnet sind. Außerdem achte ich auch darauf wie die Qualität der Bettwäsche und des Inlays ist. Natürlich spielt die Farbe dabei auch eine Rolle und wenn andere mein Bett machen, dann tuen sie besser daran sich, sich an meine Vorstellungen zu halten.

    Dies ist natürlich alles nicht wirklich wichtig, ich bin auch ein bodenständiger Mensch. Aber Ästhetik, Kunst und Kreativität machen mir wirklich Freude. Das ist mit allem so, was mich in meinen Leben umgibt. Ob ich den Tisch decke, mich selber anziehe oder einen Sklaven mit den Rohstock bestrafe, es macht mir nur dann Freude, wenn ich präsent bei der Sache bin und dabei meine spielerische kreative Ader ausleben kann.

    Die Konsequenz daraus ist, dass ich für ästhetische Menschen anziehend bin und mich ästhetische Menschen anziehen. Deswegen spielen Künstler wie Fashion- Schmuck- und Möbel Designer, Architekten, Schauspieler usw. eine Rolle in meinen Leben und nicht selten kommt ein devoter Gast aus diesem Bereich zu mir.


    Rania von Starck


    Rania von Starck als Model.

    Lady Sas: Arbeitest Du auch als Model? Und würdest Du einem Sklaven erlauben, Dich als Herrin zu fotografieren? 
    Rania von Starck:
    Ja, ich habe viel als Model gearbeitet. Momentan bekomme ich zwar auch viele Angebote, aber ich habe bis jetzt nur wenige davon angenommen. Ich würde mich niemals von einen Laien fotografieren lassen und mir ist nicht bekannt, dass unter meinen Sklaven ein Profi-Photograph ist.


    Lady Sas: Hast Du ein persönliches Lieblingsoutfit bei einer klassischen Sklavenerziehung im Studio?
    Rania von Starck:
    Ich habe viele Outfits, die ich gerne anziehe. Genauso wohl wie ich mich in einem eng anliegenden Latex Catsuit fühle, trage ich auch ein eng anliegendes, hochwertiges Leder Outfit gerne. Ich mag es, wenn sich meine Muskulatur unter dem Leder abzeichnet. Aber auch in meinem Militäroutfit oder in meinem langen eleganten Abendkleid von Balmain oder Versace, mit den passenden Accessoires, fühle ich mich sehr wohl.


    Lady Sas: Welche Rolle spielen High-Heels für Dich bei der Sklavenerziehung?
    Rania von Starck:
    Ich schätze High-Heels, weil sie meine Beine sehr gut zur Geltung bringen, aber ich mag auch meine derben Militärstiefel sehr gerne. Ich finde es ganz normal, dass alles was mir an Schuhen gut steht, eine Rolle bei der Sklavenerziehung spielt.

    Rania von Starck

    Lady Sas: Ich könnte mir vorstellen, dass eine so attraktive Lady von Sklaven auch privat umworben wird. Wie gehst Du damit um, wenn ein Sklave Dir auch privat dienen möchte?
    Rania von Starck:
    Wenn mir ein Sklave privat dienen möchte, dann muss er dies mit einem monatlichen Tribut gut entlohnen. Geld ist für mich ein sehr wichtiges Element der Dominanz. Es ist doch eindeutig, dass ich nicht dominant wäre, wenn ich kein Geld oder auch nur keinen exklusiven Preis verlangen würde.


    Lady Sas: Hast Du den einen oder anderen Tipp für Dominas, die gerade erst in den bizarren Bereich starten?
    Rania von Starck:
    Für die Frauen, die natürlich dominant veranlagt sind, habe ich keinen Tipp, weil sie keinen brauchen. Und für die Frauen, die daran zweifeln, ob sie wirklich natürlich dominant veranlagt sind habe ich den Tipp, dass sie es lassen sollen.



    Rania von Starck über Tease-and-Danial.

    Lady Sas: Du bietest Tease- and Denial an. Hast Du einen Tipp, wie dieses Spiel noch interessanter wird? 
    Rania von Starck:
    Es wird in jeden Fall immer interessanter, wenn man sich in sein devotes Gegenüber hinein versetzt. Speziell bei Tease-and Denial braucht es ein starkes Feingefühl, um die Stimulation so steuern zu können, dass diese möglichst lange und nahe am Orgasmus bleibt.

    Rania von Starck

    Lady Sas: Keuschhaltung steht ebenfalls in Deinem Portfolio. Wie fühlt sich das für Dich an und wie lange hast Du einen Sklaven schon maximal schmachten lassen?
    Rania von Starck:
    Ich persönlich finde, dass ein Sklave einen Keuschheitsgürtel mindestens vier Stunden aushalten sollte, aber nicht länger als zwei Tage, sonst ist es für mich nicht mehr spannend. Ohne Keuschheitsgürtel jedoch kann ich einen dafür geeigneten Sklaven locker einen Monat oder auch länger keusch halten und habe meinen Spass dabei.


    Lady Sas: Du bist oft auf Reisen und besuchst Studios in verschiedenen Städten. Was reizt Dich daran?
    Rania von Starck:
    Es gibt einen schönen Spruch, dass eine Ameise von einem Elefanten immer nur eine Perspektive sieht, aber es ihr niemals möglich sein wird, den ganzen Elefanten zu sehen. Ich möchte zumindest ganz viele Perspektiven dieser Welt kennen lernen, das reizt mich am Reisen.
    Dabei sind mir die Studios nicht wichtig, ich arbeite hauptsächlich in Luxushotels. Mir macht es nur Spass im Studio zu arbeiten, wenn es wirklich interessante Möglichkeiten bietet. Gerade hat Herrin Ariadne in Zürich das Studio „DerFemDom“ geschaffen  und eröffnet. Es ist ein sehr elegantes, kreatives und spannendes Studio. Ich freue mich schon sehr darauf, meine Dominanz dort aus zu leben. 

    Rania von Starck

    Lady Sas: Welche Pläne hast Du für die Zukunft?
    Rania von Starck:
    Wenn Du einen Künstler fragst, was er für Pläne hat wird er Dir etwas in der Art antworten wie: „Wie soll ich das wissen, ich bin doch kein Ingenieur.“ Ich schmiede viel Sachen in meinem Kopf zusammen, aber was daraus entsteht, hängt davon ab, welche Bälle mir das Leben jeweils zuspielt.

    Aktuell kümmere ich mich intensiv um den Aufbau des Member Bereichs meiner Homepage und generell bin ich daran interessiert mit anderen dominanten Frauen Gemeinschaftserziehungen zu initiieren.



    Lady Sas: Vielen Dank für Deine Antworten.







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