Sonntag, 7. Mai 2017

Ein ereignisreiches Wochenende mit rosa Schleifchen

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

auch bei mir gibt es Wochenenden, die langweilig und ereignislos sind. Dieses Wochenende jedoch gehört nicht dazu. Am Samstag hatte ich erneut Besuch von der jungen und bezaubernden Madame V., die wie ich aus Frankfurt/Main kommt. Wie schon am letzten Wochenende stand auch diesmal eine Vorführung von Toytoy im Zentrum des Interesses. Es ist ein Spiel, von der alle etwas haben: Madame V. sammelt Erfahrungen, kann in einem sicheren Umfeld üben und sich ausprobieren. Ich habe eine feine Abwechslung und kann meinen Besitzerstolz voll ausleben. Und Toytoy genießt es ebenfalls, einer neuen, jungen Herrin zu Diensten sein zu dürfen.


Toytoy als Putzsklave an ein Paar verliehen, Teil 2

Doch damit nicht genug. In meinem letzten Beitrag auf meinem Femdom Blog habe ich ein Paar gesucht, das Toytoy als Putzsklaven nutzen kann. Um ihn an das Dienen vor gemischten Publikum zu gewöhnen, mit Männern hat er seine Probleme, da fühlt er sich unwohl. Ich konnte wieder unter einigen Interessenten auswählen und denke, es wie schon beim ersten Date dieser Art gut getroffen zu haben. Zudem ist Offenbach ja gleich um die Ecke. Lady R. und Herr J. haben uns so herzlich empfangen, dass ich mich schon gefragt habe, ob die beiden wirklich auch streng und dominant sein können. 

Ich wurde genötigt, den selbst gebackenen Nusskuchen zu probieren und blieb länger, als ich eigentlich wollte. Toytoy machte sich unterdessen vor unseren Augen an die Arbeit und begann, die Wohnung zu putzen. Was ein bisschen seltsam war, denn die Räume waren so tadellos und blitzblank sauber, dass es jeder Hausfrau die Tränen in die Augen treiben würde. Da die Vorführung und Erziehung gestern durchaus Spuren hinterlassen hat, musste ich noch länger bleiben, um darüber zu berichten und dadurch noch mehr Kuchen essen... Schließlich gelang es mir, mich loszueisen. 

Als ich Toytoy abends wieder abholte, schienen die Gastgeber überaus zufrieden zu sein. Toytoy wurde ausführlich für seinen Fleiß und seinen Eifer gelobt und ich war die stolzeste Herrin auf der Welt. Super! Eine Session geb es nicht, denn das war nicht Sinn der Übung. Als ich Lady R. und Herr J. verließ, hatte ich herrlich leckeren Kuchen dabei, der mich nächste Woche in arge Gewissenskonflikte stürzen wird (oh weh).


Feine Überraschung mit rosa Schleifchen

Oh, und noch eine Überraschung gab es heute. Sklave R., ein eifriger Leser, meldete sich wieder und schickte mir ein feines Fotos, das ihn mit KG und einem rosa Schleifchen zeigt. Darüber steht "Lady Sas" auf seinem Bauch. Mit seinem Einverständnis habe ich es auf meinem Twitter-Account gepostet. Damit Ihr auch ein bisschen schmunzeln könnt. Wirklich ein tolles Wochenende! Ich freue mich schon auf das nächste.



Montag, 24. April 2017

Als Putzsklave an ein Paar verliehen, Teil 2

Am 10.12.2016 habe ich Toytoy schon einmal als Putzsklave an ein Paar verliehen. Hintergrund war (und ist), dass meinem Sub die Anwesenheit von Männer unangenehm ist, wenn er dient oder erzogen wird. Am liebsten wäre es ihm, nur mit Frauen zu tun zu haben, aber gerade bei Partys ist das Publikum nun mal gemischt. Ich habe keine Lust, immer auf seine Befindlichkeiten Rücksicht nehmen zu müssen, daher werde ich Toytoy in Zukunft noch konsequenter an das Dienen vor gemischtem Publikum gewöhnen. 

Paar gesucht


An meiner Suche hat sich im Wesentlichen nichts geändert, daher hier nun erneut die Beschreibung:  

"Hallo, in der Gegenwart von Frauen ist meinem Sub seine Rolle nicht peinlich, aber die Anwesenheit von Männern ist ihm noch immer unangenehm. Das schränkt mich in meinen Unternehmungen immer etwas ein. Daher würde ich ihn gern am 6. oder 7. Mai 2017, einem Paar als Putzsklaven zur Verfügung stellen, damit er sich daran gewöhnt, dass auch mal ein Mann ihn so erlebt. 

Raum Frankfurt/Main plus 50 km. Ich bringe ihn hin und hole ihn wieder ab. Länger als 45 Min möchte ich mit dem Auto nicht unterwegs sein. Gern auch in Frankfurt/Main selbst :) Wie lange er putzt, besprechen wir, bin offen für Vorschläge. Der Sub ist 38 Jahre, 1.75 m, 71 kg und im Haushalt erfahren. Er trägt einen Steelheart 2 KG.

Es geht NICHT um eine Session, der Sklave soll nicht erzogen werden, sondern nur putzen. Falls gewünscht kann der Sklave unter meiner Aufsicht für mangelhafte Leistungen bestraft werden, wenn ich ihn abholen komme. 
Ihr müsst nicht in Fetischklamotten herumlaufen, gar nicht nötig. Alter und Aussehen spielen keine Rolle, Niveau setze ich voraus. Die Dame muss keine Femdom sein, aber sollte klare Ansagen machen können. Der Sklave führt natürlich auch Anweisungen des Hausherren aus. Bitte keine Einzelherren oder Einzeldamen, die Paar-Konstellation finde ich am besten.
Spielregeln: Keine Fotos, keine Videos. Der Sklave wird nicht gefesselt. Der Sklave darf auf die Toilette gehen und hat Zugang zu Wasser. Kein finanzielles Interesse. Diskretion wird geboten und erwartet. Fragen? Sendet mir gern eine Nachricht."

Nachrichten und weitere Infos: madamesaskia@web.de
Zum Bericht von 2016 geht es hier: Als Putzsklave an ein Paar verliehen, Teil 1

Dienstag, 11. April 2017

Mistress Nikky French: The Smiling Sadist


Mistress Nikky French
Mistress Nikky French is such an inspiration. The gorgeous young Mistress used to work as a costume maker in the cinema industry before entering the professional world of BDSM. She has lots of projects going on, lives in Bristol, Cardiff and Geneva  – oh, wait a minute, meanwhile it's actually London instead of Cardiff – and was even featured on the BBC. Amazing. I'm very happy that she took the time for the interview on my Femdom blog. Enjoy!



Interview with Mistress Nikky French

Lady Sas: Dear Nikky, you are a French Mistress who lives in Bristol, Cardiff and Geneva. Sounds like an interesting story. Would you share it with us?
Mistress Nikky French:
UK and particularly British people, always seems to be closer to my personality rather than France (apart from Food lol). Since my young age, I loved "British Culture" and travelled a few times there... After living in Portugal, then working all over France, I decided it was time for a change.
The French government offered a program called "Leonardo", an international work placement for young workers to get new skills and languages. My town was twinned with Cardiff so it was almost destiny I went there.
Before to leave, I knew this would not have a come back.
In my previous job, I was a costume maker. I found a costume designer based in Cardiff under the program and did my work placement for 3 months and then she offered me to work for her in 2 more films. My UK adventure started well, I fell in love with Wales.
Being tired working in the cinema industry, I decided to become a dominatrix, which fitted perfectly with my personality.
Becoming my own boss and my unexpected quick success gave me wings, confidence and motivation to do more and more... From Cardiff I moved to Bristol and did very well. Then a French dominatrix offered me to come to work in Geneva so I gave it a go and also did very well. But as I'm never satisfied with my work, I know I can always improve, and also good things happen to me. I recently had the opportunity to have a fantastic location in London W1. I will soon close the dungeon in Cardiff to open this one. Bristol, London, Geneva till I get bored and need a change!



Mistress Nikky French



Sensual Smiling Sadist with a twist

Lady Sas: You call yourself "The Smiling Mistress". What does this mean?
Mistress Nikky French:
People who meet me, know that I always smile, it's my personality. My facial expressions are rather soft then cold, I see myself as a friendly person and I hope I am. I like to have fun in my work and don't like it when it's dictatorial. So many feelings you can communicate with a smile more than just a mean cold face... I could also call myself The Smiling Sadist lol.


Lady Sas: You say about yourself that you are "very different than all the other mistresses" and that you have your own style. How would you describe your style?
Mistress Nikky French:
In few words, Sensual Smiling Sadist with a twist.

Lady Sas: You are featured in the documentation "Sex On The Edge" from the BBC which is about chastity. How did the BBC approach you?
Mistress Nikky French:
The BBC was looking for men in Chastity. They found my slave who was writing at this time a blog about our relationship. They were very interested, as our relationship was very intense and real. They contacted us through Fetlife and we said yes!


100 days in chastity 


Lady Sas: In the video your slave mentions that he was in chastity for over 100 days. This is a very long time. Do you have some tricks and hints for slaves and also for Mistresses you want to share?
Mistress Nikky French:
Honesty, courage and determination are for me key. If you wish to really get into chastity, first of all you have to be honest and not cheat! You need to be ready to offer all the control of your body and mind to someone else, and of course play the game.





Lady Sas: How does it feel to keep a slave in chastity and to hold his key?
Mistress Nikky French:
Feels amazing!! Knowing a man can't masturbate, depends on you, knowing that his cock squashed every morning in his device but he can't do anything about it apart from suffering, all those aspects make me laugh and feel powerful.


Lady Sas: Do you also work with Tease-and-Denial? And if yes: How do you use it?
Mistress Nikky French:
Teasing is a big thing for me. I love to be sexy, I love to think that men desire me. I'm a seductress. Denial, not really... I assume that if a man pays for a session, he should be the centre of my attention. I prefer to replace Denial by Edging, much more fun to have a man begging you for relief.



"They all love my strapon"


Lady Sas: You offer humiliation – "but not hard", as I saw on your website. As far as I experienced it slaves tend to need more and more humiliation. Where is the red line for you where you say: Stop, this is all you can have from me.
Mistress Nikky French:
I'm very selective regarding my clients. I only want to session with slaves who can fit in my world. As they're all very nice people, I found it hard to humiliate them verbally. First, sounds very ugly and of course not genuine coming from my mouth. So I prefer to humiliate them with tasks more then words.
Racial humiliation is a big NO.



Lady Sas: What are the differences between your guests in the UK and in Switzerland?
Mistress Nikky French:
I would to be more precise about the difference between UK and Switzerland the roman part (French speakers).
In UK my guests are more experienced, more slaves then submissives and more into corporal punishment. Geneva seems to have just discovered BDSM. A lot of them are beginners, big foot fetishists and very sensual.
The german part is very similar to UK.
But for sure, one thing they have in common, they all love my strapon!



Lady Sas: Do you also offer sessions in France?
Mistress Nikky French:
Unfortunately laws in France are very tricky and put sex workers in dangerous situations, I prefer safety rather than money.


How Nikky French stays in shape

Mistress Nikky French


Lady Sas: I was impressed to learn that you have a personal trainer. How often do you work out?
Mistress Nikky French:
I see my personal trainer 2x a week then usually I "try" to go 3x on my own.



Lady Sas: How important is it for you to be in good shape?
Mistress Nikky French:
I'm from a family of food lovers, my dad is a patissier and desserts at home are always cakes, puddings or chocolate. But we also like to look good and look after ourselves. Since my young age, every time I did put on weight, my dad imposed on me diet and exercises but still had desserts at the end as a reward! I think for me it's normal to look after our bodies, take care of them and feel great.
But it's also important in my work. Being a Dominatrix can require a lot of physical efforts. 2 years ago, during a filming with FetishLiza, I hurt my hand very badly and I still pay for it today... I don't want to damage my body so exercise is at least the best I can do to prevent this.



Lady Sas: What does this mean for your diet? Can you tell us a bit about your habits?
Mistress Nikky French:
Simple! During the week I'm careful, a lot of water, soup, salad, bread, cheese & wine. 
Weekends, no restrictions!! Cooking is one of my favourite hobby, so I usually invite friends around and I cook a nice leg of lamb and homemade puddings.
Lady Sas: What does the private Nikky do to enjoy life? Any interests and hobbies?
Mistress Nikky French:
Like I said previously cooking is every week. Food is very important in my life.
My other biggest hobby that I can't do since I'm in the UK is being a Mechanic!
In France I had classic cars, specially old trucks, bigger is better 😉. My passion is to restore vintage vans, military trucks, then make them into campervans. Unfortunately the lack of space in UK hasn't allowed me a the opportunity to store them ... But when I'll be able to buy my cottage in Wales, I'll definitely get back to it!



Mistress Nikky French

Nikky French's plans for the future


Lady Sas: What are your plans for the future?
Mistress Nikky French:
I've have a lot of projects going on. I can only do the same thing for a certain time, so I always need to improve or change. I already have a lot of projects going for the next step of my life but this is top secret! For my retirement, I would love to own a B&B in the sun.



Lady Sas: Dear Nikky, it is a pleasure to have you in this interview series, thank you for your time.


  • Find more information on her website: Mistress Nikky French
  • Further information about Lady Sas can be found here.
  • More Femdom Interviews in English: here.



Sonntag, 26. März 2017

Sklavin jO: Es ist einfach so passiert

Sklavin jO
Nachdem ich in meiner Sub-Interviewreihe schon einige Sklaven befragt habe, freue ich mich, nun auch eine Sklavin begrüßen zu dürfen: Sklavin jO aus Berlin. "jO" kommt von Johanna und wer sich ein bisschen mit BDSM auskennt, der wird zweifellos den Bezug zur "Geschichte der O" erkennen. Ich wurde auf jO durch ihre Buchreihe "Geschichte der jO" aufmerksam, in der sie anschaulich ihren Werdegang zur O erzählt. Ein Interview über ihre Erlebnisse, Gäste und Entwicklungen im Paysex.


Interview mit Sklavin jO

Lady Sas: Liebe jO, bitte berichte uns zunächst, wie Du mit dem Thema BDSM in Berührung gekommen bist und wie Du Dich zur "O" entwickelt hast.
Sklavin jO: Ich war noch recht frisch in einer Beziehung und habe in der Wohnung meiner Freundin zufällig SM-Spielsachen gefunden. Mir war schnell klar, dass sie darauf steht und ich wollte es auch gern ausprobieren, einfach aus Neugierde. Sie hat erst ein bisschen herumgedruckst und wollte sich eigentlich nicht darauf einlassen, aber ich bin ein ziemlicher Dickkopf. Meine Freundin hat mir dann schließlich das Buch "Geschichte der O" zum Lesen gegeben und seitdem bin ich mit Haut und Haaren verloren. Mit der Zeit hat sich das immer weiter aufgeschaukelt. Es ist wie eine Sucht, man kommt einfach nicht davon los und möchte immer noch einen Schritt weitergehen. Ich hatte das alles nicht geplant, es ist einfach so passiert.


Lady Sas: Du hast später Deinen Job aufgegeben und bist ins Erotikgewerbe eingestiegen. Hast Du diesen Schritt manchmal bereut?
Sklavin jO: Das muss ich etwas korrigieren. Ich habe meinen Bürojob nicht freiwillig aufgegeben, ich wurde gekündigt. Freiwillig hätte ich mein bürgerliches Leben und die Sicherheit eines regelmäßigen, festen Einkommens vermutlich nicht so einfach hinter mir gelassen. Richtig ist, dass ich bestimmt wieder einen braven Bürojob bekommen hätte, wenn ich mich dafür beworben hätte. Ich war zu diesem Zeitpunkt aber absolut geflashed von dieser geheimnisvollen, faszinierenden BDSM-Welt. Also habe ich mich beruflich in diese Richtung verändert. Im Klartext: Ich habe mich prostituiert, war als Sklavia in einem SM-Studio und als Bizarrescort tätig. Als Escort arbeite ich übrigens immer noch, obwohl ich jetzt wieder einen bürgerlichen Job habe.

Ja, manchmal habe ich den Schritt ins Gewerbe schon bereut. Man erlebt da ja nicht nur nette Sachen. Das fängt bei schwierigen Kunden an und hört bei zickigen Kolleginnen noch lange nicht auf. Ich habe mich auch nie dazu durchringen können, mich in meinem privaten Umfeld zu outen. Das kann ich einfach nicht. Also ist da immer die Angst entdeckt zu werden. Klar, beim Finanzamt und den Behörden habe ich mich angemeldet, das war kein so großes Problem, weil es die nicht wirklich interessiert, wer da vor ihnen sitzt. Aber in meinem privaten Umfeld weiß niemand von meinen Abenteuern. 
Sklavin jO

Wie geht es Dir heute?



Lady Sas: In Deiner Buchreihe "Geschichte der jO" kann man das alles miterleben. Du beschreibst sehr anschaulich und man bekommt auch einen Einblick in Deine Gefühlswelt. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Buchreihe dazu da, um Deine Erlebnisse aufzuarbeiten, richtig? Wie geht es Dir heute?
Sklavin jO: Es geht mir gut, danke. Wenn ich so zurückblicke, bin ich fast erstaunt, dass ich das alles so gut überstanden habe. Ja, ich hatte irgendwann das Gefühl, ich müsste mal mit jemandem über alles reden oder mir alles von der Seele schreiben oder zu einer Therapie gehen oder so. Es hatte sich so viel aufgestaut. Das musste irgendwie raus. Dafür war das Buch bzw. die Buchreihe auch sehr gut. Das hat echt was gebracht und war eine Art Befreiung für mich. Um ehrlich zu sein, hatte ich auch mal eine Phase, in der es mit den Buchungen und mit den Gästen nicht so gut lief. Ich hatte kein Geld für Werbung, also dachte ich mir, ich schreibe auf, was ich bis jetzt erlebt habe und mache so neue Gäste auf mich aufmerksam.


Lady Sas: Hättest Du nicht über die einschlägigen Portale auf Dich aufmerksam machen können? Oder über die sozialen Medien? Du hast doch inzwischen selbst einen Blog und bist auf Twitter aktiv.
Sklavin jO: Ja, das stimmt, inzwischen habe ich mir von anderen einiges abschauen können. Von Dir zum Beispiel ;-) Ich lese Deinen Blog schon länger und wollte auch so etwas starten. Leider bin ich nicht diszipliniert genug, regelmäßig zu posten. Das ist ganz schlimm bei mir. Immer ist irgendetwas anderes wichtiger, ich finde ständig eine Ausrede... Aber zumindest auf Twitter bin ich regelmäßig aktiv, das macht mir richtig Spaß und es gibt viele interessante Leute dort. 

"Das war so gar nicht vorgesehen"


Lady Sas: Du hast kein Buch geschrieben, sondern eine Buchreihe. Wie kam es dazu?
Sklavin jO: Das war so gar nicht vorgesehen. Eigentlich wollte ich ein einziges Buch schreiben. Hatte ich ja noch nie gemacht. Das Längste, was ich bis jetzt geschrieben hatte, waren Aufsätze in der Schule. Ich lese aber selbst gern und habe mir dann gesagt: Okay, du schreibst es jetzt so auf, dass du es selbst gern lesen würdest. Das kommt gut an, ich habe bis jetzt nur sehr gute Bewertungen bekommen (dreimal auf Holz klopfen). Ich schreibe auch gerne, es fällt mir leicht und ich muss mich da nicht quälen (obwohl ich ja darauf stehe...). Irgendwann war ich bei 242 Seiten und dachte mir: Das wäre jetzt ein guter Punkt, um mal eine Pause zu machen. So ist die Buchreihe entstanden. 
Geschichte der jO


Lady Sas: Ich bin jetzt bei Buch 5. Es gibt aktuell noch Buch 6. Wieviele Bücher kommen denn noch in der Reihe?
Sklavin jO: Das freut mich sehr, dass Du meine Bücher liest! Supercool! Leider kann ich nicht sagen, wie lange die Geschichte noch wird, weil ich ja noch mittendrin bin. Ich habe zwar inzwischen wieder einen Bürojob, weil ich mich damit einfach besser und sicherer fühle, aber ich stehe weiterhin am Wochenende für Escortdates zur Verfügung. Die Geschichte der jO geht also weiter. Denn es gibt immer noch Dinge, die ich ausprobieren möchte.

Was kickt Dich am BDSM?


Lady Sas: Ich glaube, ich habe das inzwischen recht gut verstanden, aber erkläre doch bitte für die Leserinnen und Leser, was Dich am BDSM kickt.
Sklavin jO: Für mich ist SM eine eigene Welt, in die ich abtauchen kann. Ich liebe es, mich hemmungslos als Frau hingeben zu können. Ich liebe es, zu dienen, zur Verfügung zu stehen, benutzt zu werden und dem Top Freude zu bereiten. Darin finde ich meine Erfüllung. Ich bin zufrieden, wenn der Herr oder die Herrin zufrieden ist. Es ist einfach geil, wenn man sich von allen Konventionen loslösen darf. 

Heutzutage wird uns Frauen ja gesagt, wir müssten stark sein, selbstbewusst, unser eigenes Geld verdienen, unseren eigenen Kopf haben und so weiter. Von einem Mann abhängig sein, das geht ja gar nicht. Und uns unterwerfen? Na, höchstens spielerisch ein bisschen im Bett, aber auch das darf man nicht zu laut sagen. Ich genieße es also, mich von diesen Vorgaben komplett lösen zu können und mich ganz hinzugeben und zu schenken. 


Lady Sas: In Deinen Büchern hat man den Eindruck, dass der typische Escort-Kunde um die 60 oder noch älter ist. Du bist Mitte 20. Wie gehst Du damit um?
Sklavin jO: Es stimmt, dass die Gäste meistens reifer sind. Das stört mich aber nicht. Ich mag es sogar, wenn der Mann erfahren ist. 


Lady Sas: Ich kann mir vorstellen, dass Du nicht unbedingt immer auf durchtrainierte Dressmen stößt. Kam es schon vor, dass Du Kunden abgelehnt hast?
Sklavin jO: Wie gesagt, das Alter und die Äußerlichkeiten interessieren mich nicht so. Sicher, gepflegt sollte ein Gast schon sein, aber ich erwarte ganz sicher keinen Waschbrettbauch. Ab einem gewissen Alter ist das ja auch kaum mehr realistisch. Wegen Äußerlichkeiten lehne ich ganz sicher keine Gäste ab, höchstens, wenn es absolut nicht passt oder der Gast alkoholisiert oder auf Drogen ist. Das kann dann nämlich auch für mich gefährlich werden, da sage ich ganz klar Nein.

Gäste werden experimentierfreudiger


Lady Sas: Wie siehst Du die aktuelle Entwicklung im Paysex mit SM-Bezug?
Sklavin jO: Ich kann da ja nur für die passive, devote Seite sprechen, wie es bei Dominas aussieht, weiß ich nicht. Ich stelle aber fest, dass Gäste wieder experimentierfreudiger werden und auch gerne länger spielen wollen. Schwierig und ärgerlich wird es durch Fakeanfragen. Als ich noch unerfahren war, habe ich auch Treffen zum reinen Kennenlernen angenommen. Das war aber dumm von mir, denn viele Männer wollten mich gar nicht buchen, sondern nur angaffen und ausfragen. Aber daraus habe ich gelernt, man muss sich einfach darauf einstellen, dann passt es. 
SM ist ein Trend und es gibt Frauen, die versuchen, das zu nutzen, um Geld zu verdienen, obwohl sie gar keine Leidenschaft für BDSM haben. Das finde ich schade und seltsam. 


Lady Sas: Wünschen Deine Gäste immer BDSM in Verbindung mit Erotik? Oder gibt es auch Ausnahmen?
Sklavin jO: Das ist ganz klar die Regel. Die Herren wollen von ihrer Sklavin eigentlich immer sexuell befriedigt werden. Ausnahmen gibt es schon, aber die sind wirklich selten. Ich hatte auch schon den Fall, dass ein älterer Mann sich nur mit mir unterhalten wollte. Der war einfach einsam. Wir haben uns dann tatsächlich nur gut unterhalten. 


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Sklavin jO: Ich plane nicht so viel und bin eher spontan. Aber ich möchte mich gern noch bei Dir bedanken, dass Du mich in die Interviewreihe aufnimmst. Der Blog ist super und ich werde das zum Anlass nehmen, auch auf meinem Blog mehr zu posten. 


Lady Sas: Danke für Deine Zeit, jO.


Weitere Infos zu jO bekommst Du auf jOs Blog und auf ihrem Twitter Account.

Montag, 20. März 2017

BDSM Geschichte: Strenger Bürobesuch

Heute erscheint eine BDSM-Geschichte auf meinem Blog. Nachdem mir der rein fiktive Erotikkrimi "Mord im Dominastudio" so viel Spaß gemacht hat, habe ich mir nun eine weitere rein erfundene Geschichte ausgedacht. Das hat folgenden Hintergrund: Der Joyclub sammelt gerade erotische BDSM-Geschichten und hat mich gefragt, ob ich nicht eine beisteuern möchte. Klar, mache ich gerne. Zumal ich auch bereits eine Idee dafür hatte. 

Und das kam so: Eine Bekannte von mir, die als Profi-Domina in einem SM-Studio tätig ist, machte sich vor Kurzem darüber lustig, dass manche ihrer Gäste nur dann Sklaven sind, wenn sie es wollen. "Hobby-Sklaven" nennt sie das. Da dachte ich mir: Was wäre eigentlich, wenn man so einen Hobby-Sklaven mal mit echter Dominanz konfrontieren würde...? 

Ich wünsche Dir gute Unterhaltung mit "Strenger Bürobesuch". Eine rein fiktive Geschichte. Mögliche Ähnlichkeiten mit echten Personen sind nicht beabsichtigt.


BDSM Geschichte von Lady Sas: Strenger Bürobesuch


"Es tut mir schrecklich leid, Herr Direktor!", sagt die junge Sekretärin und ringt verzweifelt mit den Händen. "Die Dame wollte sich einfach nicht aufhalten lassen. Ich habe ihr ganz klar gesagt, dass Sie nicht gestört werden wollen, Herr Direktor, aber..."
"Ist schon gut, Fräulein Wendt, ist schon gut", beschwichtigt sie der Direktor und steht überrascht und verlegen auf, als habe man einen unartigen Schüler beim Äpfelklauen erwischt.  
Vor ihm steht eine umwerfend attraktive, schlanke Lady Anfang 30 im edlen Nadelstreifen-Kostüm. Ihre schwarzes langes Haar hat sie streng zu einem Pferdeschwanz nach hinten gebunden. Ein böses Lächeln huscht über ihre rot geschminkten Lippen und sie zieht eine Augenbraue nach oben. Abschätzend mustert sie den Direktor hinter seinem großen schweren Schreibtisch aus dunklem Holz. Er ist Ende 50, hat einen grauen Haarkranz um die Glatze und trägt einen grauen Anzug mit blauer Krawatte. 

Ihr Blick wandert durch den Raum. Das Zimmer ist etwa 60qm groß und modern eingerichtet. Neben dem Schreibtisch steht ein schwarzes Ledersofa. Schwarze Aktenschränke aus Metall, moderne Kunst an den Wänden und eine riesiges Panoramafenster, von dem man einen wunderbaren Blick auf Frankfurt am Main hat. Die Designeruhr an der Wand zeigt 15.31 Uhr an.


"Das wäre dann alles, Fräulein Wendt"


"Das wäre dann alles, Fräulein Wendt. Sie... ja... Sie können jetzt... na, gehen Sie schon. Bitte!", stammelt der Direktor und die brünette Sekretärin wundert sich sehr darüber, denn so unsicher hat sie den Herrn Direktor noch nie erlebt. Wer die Dame wohl sein mag, die hier ohne Termin und Anmeldung so einfach hereinspazieren kann, ohne hochkant vom Werksschutz hinausgeworfen zu werden?
"Wie sie wünschen, Herr Direktor", sagt die Sekretärin schnippisch und stöckelt zurück ins Vorzimmer.
"Die Türe!", ruft ihr der Direktor hinterher. "Frau Wendt! Die Türe. Bitte!"
Etwas zu laut und knapp an der Grenze zur Unhöflichkeit zieht Frau Wendt die Türe hinter sich zu. Wie schade! Sie hätte zu gern erfahren, was die beiden zu bereden haben und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen. Apropos Verhältnis... aber nein, das kann nicht sein. Direktor Löschmeier ist seit über 30 Jahren glücklich verheiratet, was für ein abwegiger Gedanke.

Kaum ist die Türe in Schloss gefallen, peitscht ein scharfer Befehl durch den Raum. Nicht laut, aber sehr energisch und entschieden sagt die schöne Unbekannte: "Bei Fuß!"
Direktor Löschmeier zögert. Unsicher stützt er sich auf dem Schreibtisch ab. Seine Lippen beben. "Aber doch nicht im Büro! Bitte!", zischt er leise und im flehenden Tonfall. "Was soll denn meine Sekretärin..."
"Bei Fuß!", peitscht der Befehl erneut durch das Büro, diesmal sogar noch schärfer. Augenblicklich sinkt Direktor Löschmeier auf die Knie und kriecht wie ein gut dressiertes Hündchen eilig auf die Lady zu. 
"Ja, Herrin Laura", sagt er ergeben und beginnt devot ihre schwarzen Leder-High-Heels sauberzulecken. Hingebungsvoll und diensteifrig fliegt seine Zunge über das elegante Schuhwerk der Herrin. Wer ihm dabei zuzieht, hat nicht den geringsten Zweifel daran, dass er es sehr genießt. Ungnädig packt ihn die Dame an der Krawatte und zieht ihn daran nach oben. Eine schallende Ohrfeige fegt sein Gesicht zur Seite.


"Muss man dir alles zweimal sagen, Sklave 47?"

"Muss man dir alles zweimal sagen, Sklave 47?", herrscht ihn die Frau von oben herab an.
"Entschuldigen Sie bitte, Herrin. Ich... ich... ich war nur so überrascht, Sie hier..."
"Halt hier keine Volksreden", fällt ihm die Lady ins Wort. Sie stolziert zum Sofa und nimmt dort Platz, wobei sie ihre schönen schlanken Beine übereinanderschlägt. Erfreut bemerkt der Direktor, dass am Rocksaum schwarze Strapse aufblitzten. "Ausziehen und herkriechen", ordnet die Dame knapp an. Ihr Ton lässt darauf schließen, dass sie es gewohnt ist, immer alles zu bekommen, was sie will. Schnell schlüpft Löschmeier aus seiner Kleidung und legt alles ordentlich auf seiner Aktentasche ab, die neben dem Schreibtisch auf dem Boden liegt. 
"Wird's bald?", herrscht ihn Lady Laura an.
Schnell kriecht der Direktor vor das Sofa, kniet sich vor seine Herrin und nimmt die Sklavenstellung ein: Beine leicht gespreizt, Rücken aufrecht, Blick devot gesenkt, Hände mit den Handinnenflächen nach oben auf den Oberschenkel ruhend. 


Lady Laura holt ein schwarzes Halsband aus ihrer eleganten Handtasche.

Lady Laura holt ein schwarzes Halsband aus ihrer eleganten Handtasche und bindet es dem Mann um. Sie steht auf, strafft ihr Kostüm und stemmt selbstbewusst die Hände in die Hüften. Die Spannung zwischen ihnen scheint unerträglich. Schuldbewusst blickt der Direktor zu Boden und es scheint, als würde er sogar ein bisschen zittern. 

"Du undankbares Sklavenstück!", sagt Lady Laura zornig und ein Feuerwerk an harten Ohrfeigen prasselt von links und rechts auf den Mann ein.
Wieder und wieder versetzt sie ihm eine Backpfeife nach der anderen.
Es scheint, als müsste sie sich wirklich abreagieren.
"Du wagst es also, einen Termin bei mir abzusagen? Der feine Herr Sklave hält es nicht einmal für nötig anzurufen! Nein, er sendet mir eine Mail. Ist das denn zu fassen?!"
Eine besonders heftige Ohrfeige knallt gegen die Wange des Direktors. 
"Es... es tut mir so leid, Lady Laura!", bettelt der Sklave.
"Es tut mir so leid, Lady Laura", äfft ihn die Herrin höhnisch nach.
"Ich habe heute Abend eine wichtige Sitzung, bitte verstehen Sie doch, Madame."
"Ich verstehe nur, dass du wohl vergessen hast, wer du bist", erklärt Lady Laura und versetzt ihm einen beherzten Tritt in die Weichteile, so dass er laut aufschreit, zu Boden stürzt und sich krümmt wie ein Wurm.


"Oh... oh... das tut mir furchtbar leid..."

"Herr Direktor! Ist etwas passiert!", ruft die Sekretärin aufgebracht, als sie zur Türe hereinstürzt. "Sie haben geschrieen... oh..."
Die junge Frau bleibt wie angewurzelt stehen und blickt auf ihren Chef, der sich vor der schönen, eleganten Dame nackt auf dem Boden windet und sich die Weichteile hält.
"Oh... oh... das tut mir furchtbar leid... ich wollte wirklich nicht...", erklärt die Sekretärin verlegen und wendet sich zum Gehen.
"Ach was, bleiben Sie nur, bleiben Sie", meint Lady Laura, lacht belustigt und deutet einladend auf das Sofa.
"Es wird höchste Zeit, dass Sie das wahre Gesicht Ihres Chefs kennenlernen."
Zögernd und unsicher, aber neugierig, nimmt Frau Wendt auf dem Sofa Platz.
"Und du stell' dich nicht so an! Los, in Position mit dir, Sklave 47!", fordert Lady Laura.
Mit hochrotem Kopf begibt sich der Mann zurück in die Grundposition. 
"Der Herr Direktor steht auf Sadomaso und Fetisch-Spiele", eröffnet ihr Lady Laura und setzt sich neben sie. 
"Blass meinen Absatz, Sklave", befiehlt sie streng und schlägt die Beine übereinander. 
"Ja, es ist ihm peinlich, aber meinen High-Heels kann er einfach nicht widerstehen", kommentiert Lady Laura, als sich Sklave 47 tatsächlich zu Boden beugt und den Absatz in den Mund nimmt.
"Schön mit der Zunge säubern! Ja! Gut so. Nimm ihn schön tief rein."
"Was... was passiert hier?", wundert sich Frau Wendt und pustet sich aufgeregt eine brünette Haarsträhne aus ihrem Gesicht. Was hat das alles zu bedeuten? Und warum ist es plötzlich so heiß hier im Raum?


Sklave 47 hat es gewagt...

"Sklave 47 hat es gewagt, einen Audienz mit mir heute Abend abzusagen. So eine Frechheit kann ich ihm natürlich nicht durchgehen lassen. Jetzt siehst du, was du davon hast, Sklave. Wenn du nicht zu mir kommst, dann komme ich eben zu dir." Sie lacht und scheucht ihn mit dem Schuh weg. "Das genügt. Begrüße lieber meine neue Freundin... Ich bin Laura, wie heißt du?"
"Jessica. Ich heiße Jessica", antwortet die Sekretärin verdattert.
"Na los! Begrüße Lady Jessica, Sklave 47."
"Bitte, Lady Laura", flüstert Sklave 47. "Sie ist meine Sekretärin."
"Tja, jetzt nicht mehr!", triumphiert Lady Laura. "Jetzt ist sie Lady Jessica. Also: Begrüß die Dame! Sofort!"
Sie packt den Sklaven am Halsband und drückt ihn ärgerlich auf die Pumps von Jessica.
Erschrocken zuckt die junge Frau zusammen und zieht schnell den Fuß weg.
"Keine Sorge, meine Liebe. Das ist nur seine Art, sich zu unterwerfen und dich zu verehren."

Zögernd stellt Lady Jessica den Fuß wieder nach vorne und sieht fasziniert zu, wie Herr Direktor... nein, wie Sklave 47 ihren Pumps küsst und leckt.
"Macht er das alles freiwillig?", will die junge Dame neugierig wissen.
"Ja, unbedingt. Er liebt es!", erklärt Lady Laura und zu Sklave 47 gewandt meint sie streng:
"Von jetzt an wirst du Lady Jessica jeden Morgen so begrüßen. Du wirst ihr den Kaffee servieren und ihr erst mal gründlich die Füße massieren. Erst dann darfst du dich an die Arbeit machen."
Lady Jessica sieht Lady Laura mit großen Augen an.
"Ehrlich?"
"Aber ja! Lady Jessica wird ab sofort persönlich dafür sorgen, dass alle Termine mit mir peinlich genau eingehalten werden."
"Natürlich, sehr gerne", schmunzelt Lady Jessica. 
"Und wenn du denkst, dass das schon alles war, mein Lieber, dann hast du dich aber getäuscht. Nein, Sklave 47, wir fangen erst an."
Mit diesen Worten holt sie einen pink-farbenen CB 6000 Keuschheitsgürtel aus ihrer Handtasche.
Sklave 47 schluckt. Eines ist ihm nun klar: Er wird nie, nie, nie wieder einen Termin mit Lady Laura in Frage stellen.


Wie hat Dir die Geschichte gefallen? Hinterlasse einen Kommentar im Blog. Weitere BDSM- und Femdom-Geschichten von mir findest Du hier.

(C) by Lady Sas
Den Abdruck und die Weitergabe des Texts erlaube ich gerne, aber bitte nur mit Nennung von mir als Autorin und meiner Blogadresse http://domina-lady-sas.blogspot.de/

Donnerstag, 2. März 2017

Sklave Günther: geistige 24/7-Beziehung

Sklave Günther wurde durch eines meiner Interviews auf seine Herrin, Lady Scarlett Flag, aufmerksam. Im Interview erfahren wir mehr über ihn und seine Sichtweise. 


Lady Sas: Lieber Günther, bitte schildere uns, wie Du Dich zum Sklaven entwickelt hast. Wie fing das alles an bei Dir?
Sklave Günther: Nach klassischem, bürgerlich-»männlichem« Ausbildungsgang (Abitur, Soldat, Studium) machte ich Karriere in der ebenfalls sehr männlich geprägten Großindustrie und lernte im Urlaub sozusagen meinen »Gegenpol«, eine dominante, von der natürlichen Überlegenheit des weiblichen Geschlechts überzeugte Malerin kennen, die mich als ihr Model benutzte und mich zum Sklaven formte.


Interview mit Sklave Günther

Lady Sas: Worin liegt für Dich der Reiz an bizarren Spielen?
Sklave Günther: Den Rollen- und Machttausch finde ich faszinierend, vorausgesetzt das weibliche Gegenüber ist zu realer körperlicher und mentaler Überlegenheit fähig.


Lady Sas: Ich habe gehört, dass Du durch ein Interview auf Deine Herrin Scarlett Flag aufmerksam geworden bist. War das das Interview vom Mai 2016 auf meinem Blog? Wie ging es dann weiter?
Sklave Günther: Genau, es war dieses Interview auf Ihrem Blog, das mir den Eindruck einer authentischen Amazonenherrin vermittelte, die nicht schauspielert, sondern real Freude an dominant-sadistischer Unterwerfung ihrer männlichen Gegenüber hat. Ich bewarb mich bei ihr um einen Termin und war ihr sofort verfallen, weil sie genau das ausstrahlte und realisierte, was ich mir unter einer Amazone
vorgestellt hatte.



Lady Sas: Was ist das Besondere für Dich an Scarlett Flag?
Sklave Günther: Ihre souveräne, überlegene Kraft und Schönheit, mit der sie männliche Gegenüber ganz selbstverständlich überwindet und sich zu realen Sklaven macht, kombiniert mit ihrem natürlichen,
überzeugenden, von Kindheit als Reiterin zur Passion entwickelten Lederfetisch.



Lady Sas: Was ist erregend daran, seine Kräfte mit einer Herrin zu messen? Ist es nicht so, dass man schon von Anfang an weiß, dass man den Kürzeren ziehen wird?
Sklave Günther: Richtig, man weiß zwar, dass man den Kürzeren zieht, aber man rechnet sich eine kleine Chance aus, wenigstens einen Kampf auf Augenhöhe zu liefern und wird bei dieser kraftvollen Amazone schnell vom Gegenteil überzeugt.


"Ihre Aura nimmt mich so gefangen"

Lady Sas: Wie fühlst Du Dich in Anwesenheit Deiner Herrin?
Sklave Günther: Ihre Aura nimmt mich so gefangen, dass ich nicht das Gefühl eines Spiels habe, sondern spüre, dass ich nach allen Regeln der Kunst von ihr erlegt, unterworfen und gezüchtigt werde.


Lady Sas: Du bist verheiratet, spielst aber mit einer Herrin. Ist das ein Problem für Dich oder Deine Frau?
Sklave Günther: Kein Problem für mich, weil meine Frau als brave Katholikin nichts von BDSM wissen will, aber eine gute Kameradin ist, mit der ich 2 Kinder in die Welt gesetzt habe und seit 4 Jahrzehnten zusammen lebe. Wie Lady Beadonna in einem Interview auf Ihrem Blog sagte, so viele Jahre gemeinsames Erleben kann man nicht einfach vergessen, mit umgekehrtem Vorzeichen geht es mir als Sklave genauso.


Lady Sas: Du lebst in Berlin, Scarlett Flag in Köln. Wie überbrückt man diese Entfernung?
Sklave Günther: Da es eine geistige 24/7-Beziehung ist kommt man damit durchaus zurecht, auch wenn wir uns häufigere reale Treffs wünschen würden.


Lady Sas: Wenn Du noch mal 18 wärst, was würdest Du im Bezug auf erotische Erfahrungen aus Deiner heutigen Sicht anders machen?
Sklave Günther: Ich würde mich aus heutiger Sicht bewusst und nicht zufällig auf BDSM konzentrieren und mir von Anfang an eine authentische Herrin wie Lady Scarlett suchen, um mich ihr vollständig auszuliefern und zu unterwerfen.


"Talentierte Schauspielerinnen"

Lady Sas: Wie sehen Deine Erfahrungen mit »Profi«-Dominas aus? Bist Du rundum zufrieden oder gibt es auch Kritik?
Sklave Günther: Die meisten sind mehr oder weniger talentierte Schauspielerinnen, bei denen die finanzielle Seite im Vordergrund steht.


Lady Sas: Was ist für Dich das Wichtigste an einer »Profi«-Domina?
Sklave Günther: Eine echte dominant-sadistische Ausstrahlung, die für mich nun einmal nur über die körperliche und mentale Überlegenheit glaubwürdig verkörpert wird, die man sich als Frau hart erarbeiten muß, wie dies bei Lady Scarlett der Fall ist. Veranlagung allein ist zwar wichtig, aber nicht ausreichend.


Lady Sas: Suchst Du in Sessions die Abwechslung mit neuen Ideen oder bevorzugst Du immer die gleichen Praktiken?
Sklave Günther:Da ich mich der Herrin total ausliefere, überlasse ich auch ihr die Ideenfindung, da bin ich bei der Amazone Scarlett genau in den richtigen Händen.

"Das Wichtigste ist für mich die Authentizität"

Lady Sas: Hast Du einen Tipp, worauf man als Sklave achten sollte, wenn man sich eine Herrin aussucht, bei der man sich um einen Termin bewerben möchte?
Sklave Günther: Das Wichtigste ist für mich die Authentizität, das muss man spüren, oder man lässt es sein.


Lady Sas: Woran liegt es Deiner Meinung nach, dass es so wenig private Herrinnen gibt?
Sklave Günther: Weil der Selbstfindungsprozeß der Frauen erst am Anfang steht. Viele Frauen trauen sich nicht einzugestehen, dass sie eine dominant-sadistische Ader haben.


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Sklave Günther: Ich habe Amazone Scarlett in einem Bericht geschrieben, dass wir aufgrund übereinstimmender Fetisch-Vorstellungen und komplementäre Veranlagungen »lederne Hochzeit« feiern können. Dazu gehören eine geistig-mentale 24/7 Beziehung und so viel Zusammensein wie möglich.

Lady Sas: Danke für diesen Einblick, Günther.


Hier geht es zum Interview mit Herrin Scarlett Flag

Samstag, 25. Februar 2017

Öfter mal was Neues: mein erster Erotik-Krimi

Neu: mein erster Erotik-Krimi
Ich schreibe ja nur nebenbei, wenn ich nach der Arbeit oder am Wochenende Zeit und Lust dazu habe. Als richtige Autorin fühle ich mich selten, eigentlich bin ich ja bei den Zahlen zuhause und nicht bei den Buchstaben. 

Trotzdem hatte ich den Wunsch, auch bei den Büchern Neuland zu betreten. Bei meinen Erlebnis-Berichten schreibe ich aus der Ich-Perspektive, das bietet sich an. Nun habe ich einen Erotik-Krimi aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschrieben, den von A bis Z nur ausgedacht ist. Die Personen sind fiktiv, die Handlung ist fiktiv und das ist doch am Ende sehr beruhigend, denn schließlich geht es um "Mord um Dominastudio". 

Mir hat das Schreiben Spaß gemacht, es war interessant, mal völlig anders an ein Buch heranzugehen und sich eine Geschichte auszudenken. Ich muss sagen, dass es aber auch deutlich schwerer ist, als einfach einen Bericht aufzuschreiben. Nun einige Worte zur Handlung. Worum geht's?


Die gepeitschte Domina

Verkehrte Welt in Stuttgart: Eine attraktive Domina wurde selbst gepeitscht und gequält bevor sie bestialisch und grausam ermordet wurde. Hauptkommissar Richard Baumgärtner und seine Kollegin Hauptkommissar Lisa Franz übernehmen die Ermittlungen. Zunächst deutet alles darauf hin, dass der Domina-Killer aus Frankfurt/Main nun auch in Stuttgart sein Unwesen treibt. Doch schnell wird klar, dass der Fall wesentlich komplizierter ist und nicht jeder mit offenen Karten spielt. Ein Erotik-Krimi voller dunkler Geheimnisse und pikanter Wendungen.


Kostenlose Leseprobe

Ich bin gespannt, wie Euch der Erotik-Krimi gefällt und wünsche viel Vergnügen beim Lesen. Das Buch kostet als eBook 2,99 €, die gedruckte Version kostet 6,42 €. Eine kostenlose Leseprobe gibt es hier: Leseprobe.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Amazone Scarlett Flag: eine starke Frau

Amazone Scarlett Flag
Amazone Scarlett Flag? Na sowas, die Dame sieht ja aus wie Sandra the Savage! Stimmt, es handelt sich um die gleiche Lady. Warum Sandra the Savage nun Amazone Scarlett Flag heißt, erfährst Du in diesem Interview.




Amazone Scarlett Flag im Interview


Lady Sas: Liebe Scarlett, im Mai 2016 ist auf meinem Femdom Blog bereits ein Interview mit Dir erschienen. Allerdings hattest Du da noch den Namen "Sandra the Savage". Jetzt nennst Du Dich "Amazone Scarlett Flag". Wie kommt's?
Amazone Scarlett Flag: Trotz meiner privaten Erlebnisse im SM Bereich bin ich vor einigen Jahren durch den „Fem- und Mixedwrestling“- Bereich zum SM gekommen. Vielen ist dieser Bereich im SM gar nicht bekannt, wieder ein Zeichen dafür, wie kreativ und weitläufig der SM Bereich ist. Damals stand ein Event bevor und es musste schnell ein Name her, der sich deutsch anhörte (da es zu dieser Zeit nicht viele deutsche Frauen gab die im Kampfsport aktiv waren). Da ich unter anderem durch meine wilde und dominante Art bekannt wurde, war der Zusatz „the Savage“ also sehr passend. Obwohl ich immer riesen Spaß an diesen Sessions hatte, da ich auch hier meine sadistische Ader sehr ausleben konnte, habe ich immer weniger nur diesen einen Fetisch ausgelebt, sondern meine Kraft und Techniken, immer mehr in Überwältigungs-Rollenspielen eingebaut. Durch meine jahrelangen privaten Erfahrungen in der Welt des Spankings und des Flagellantismus, kam es wie von selber, dass ich dies auch in privaten Sessions ausgelebt oder damit verbunden habe. In etwa so: Das Opfer wurde erlegt und besiegt und zur Strafe für die Schwäche und Niederlage, gab es eine schöne Bestrafung auf die zwei Erziehungsflächen.

Peitsche und Gerte hatte ich bereits in jungen Jahren in der Hand - wie ich in meinem letzten Interview auch schon erzählt habe, bin ich seit meinem fünften Lebensjahr begeisterte Reiterin. Es mag vielleicht etwas verrückt klingen, aber mir gefällt diese extreme Mischung meiner Interessen und Hobbys, die mich so perfekt wieder spiegeln. Einmal die harte Seite von mir, die regelmäßig die Energie im Kampfsport herauslassen muss. Dann im Gegensatz die dominante weibliche Amazone, die sich nach getaner Arbeit auf den Pferderücken schwingt, ohne Krafteinsatz und feinfühlig die Zügel in der Hand hält, die Richtung vorgibt und mit gekonntem Einfühlungsvermögen die Peitsche einsetzt.
Kurzum unterschreibt mein neuer Name meine absolute Leidenschaft den Flagellantismus, mich als Reiterin und Amazone, meine Weiblichkeit, genauso auch meine starke physische und psychische Persönlichkeit.


Lady Sas: Wie kamst Du auf Deinen neuen Namen und warum hast Du Dich für "Amazone Scarlett Flag" entschieden?
Amazone Scarlett Flag:
Ich verbinde mit dem Namen eine starke Frau, mit langem gewelltem Haar, die auf ihrem Pferd durch die Welt reitet, sich nimmt was sie will und alles was sich ihr in den Weg stellt, überlistet und überwindet. Eine Amazone eben. Der Zusatz Flag kommt natürlich von meiner, absoluten im Herzblut verankerten Leidenschaft - dem Flagellantismus. Ebenfalls heißt Flag bekanntlich im Deutschen Flagge und je nachdem wie der Wind steht, entweder die eine Seite oder die andere Seite zum Vorschein kommt. Genauso wie ich bei deiner vorherigen Frage schon erwähnt habe, habe ich diese zwei Seiten, die sich in nullkommanix ändern können. Es gibt ja auch das Sprichwort „wie die Fahne im Wind“, unvorhersehbar, überraschend und wahrscheinlich auch ein bisschen launisch (lacht). In allen Sessions lebe ich meine beiden extremen Seiten aus, ich bin nicht nur sadistisch, fordernd und stark, sondern im gleichen Maß auch sehr warm und einfühlend. Ich denke jeder der mich kennt und das hier liest kann das bestätigen.



Lady Sas: "Flag" lässt darauf schließen, dass es mitunter sehr streng bei Dir zugehen kann. Dürfen sich auch Anfänger bei Dir melden? Oder auch Sklaven, die keine Spuren von der Session haben wollen?
Amazone Scarlett Flag: Ja natürlich dürfen sich auch Anfänger melden. Und natürlich mache ich auch Sessions ohne (körperliche) Spuren. Ich habe viele Anfänger die zu mir kommen. Ich kann mich sehr gut einfühlen, jeden abholen und ihn sicher durch die Session leiten.

Amazone Scarlett Flag über ihr Studio 

Amazone Scarlett Flag

Lady Sas: Du eröffnest gerade Dein eigenes Privatstudio. Wie dürfen wir uns das Studio vorstellen?
Amazone Scarlett Flag: Das Studio besteht aus drei Räumen und misst ca. 120 qm.
Es gibt mehrere Strafböcke, ein Andreaskreuz, einen Käfig und viele Spielmöglichkeiten.
Eingerichtet habe ich es nach meinem ganz persönlichen Geschmack, in meinen Lieblingsfarben Schwarz und Gold. Mit alten, neu hergerichteten Möbeln aus der antiken Zeit sowie ein Paar Dingen aus dem Pferdestall. Es gibt ebenfalls einen Raum der relativ sportlich eingerichtet ist, in dem ich die einen Sklaven auch schon mal in Form eines Fitness Drills bestrafe. Das Studio ist diskret erreichbar, mit Bad und Parkmöglichkeiten vor dem Haus. Die Adresse ist nirgendwo veröffentlicht, da ich ausschließlich Sessions nach vorheriger Terminvereinbarung anbiete.


Lady Sas: War es anstrengend und kompliziert, ein eigenes Studio auf die Beine zu stellen? Wo lagen die größten Schwierigkeiten?
Amazone Scarlett Flag: Also anstrengend hört sich so negativ an, schlaflos ist das bessere Wort *lach*, aber das war eher deshalb so, weil ich in dieser Zeit so beflügelt und in Vorfreude war. Kurzum, ich hatte den größten Spaß daran das Studio nach meinen Vorstellungen, Farben und Ideen einzurichten, immerhin ist es schon lange mein Traum ein eigenes Domizil zu besitzen.


Lady Sas: Gibt es auch Specials, die Du in Deinem Studio anbietest? Zum Beispiel eine Tageserziehung zum Sonderpreis?
Amazone Scarlett Flag: Ja, ich biete regelmäßig Specials an, auch zu einem Special-Preis. Vor allem Langzeiterziehungen, die auch über einen Tag oder eine Nacht gehen. Jetzt im Februar biete ich momentan ein Pony Special an, in dem der Gast in zwei Stunden zum Dressur-oder Zuchtpony abgerichtet und ausgebildet wird. Es werden regelmäßig weitere tolle Specials folgen.

Keine Spuren? Natürlich funktioniert das. 


Lady Sas: Ich möchte noch einmal auf das Thema Spuren zu sprechen kommen. Immer öfter höre ich von Lesern, dass sie beim Studiobesuch darum gebeten haben, keine Spuren zu bekommen, aber am Ende doch welche hatten. Auch in bekannten, großen SM-Studios. Gerechtfertigt wird das damit, dass beim BDSM Spuren nicht immer zu vermeiden seinen. Das Motto "Wasch mich, aber mach' mich nicht nass" funktioniere nicht. Wie siehst Du das?
Amazone Scarlett Flag: Natürlich funktioniert das. Wenn der Gast und Spielpartner ausdrücklich wünscht keine Spuren zu erleiden, muss das ernst genommen werden und auf der Prioritätenskala ganz oben stehen. Bei mir gibt es vor jeder Session (außer vorab hat ein ausführliches Telefonat stattgefunden, damit direkt an der Tür begonnen werden kann) ein ausführliches Vorgespräch, an dem ich meinen Gast immer die Möglichkeit gebe auch über sein Privatleben zu sprechen. Erstens interessiert mich immer der Mensch der mir gegenüber sitzt und zweitens sind meine Bestrafungen sehr realitätsnah, sodass ich mit gezielter Fragestellung die Antworten für die individuelle Bestrafung erhalte. Für mich hat eine Flag Session auch immer etwas mit Erziehung zu tun. Natürlich ist es absolut das Größte, dem Sklaven ein ordentliches Andenken, in Form eines schön gestriemten Hinterteils mitzugeben, das noch Tage anhält. Möchte er jedoch keine sichtbaren Spuren mit nach Hause nehmen, ist die Session trotzdem nicht minder befriedigend für Sklave und Herrin. Es gibt dafür so viele andere Möglichkeiten.


Lady Sas: Hast Du einen Tipp, wie bzw. wo man einen Sklaven schlagen kann ohne dass er Spuren davon trägt? Ich denke zum Beispiel an Bastonade.
Amazone Scarlett Flag: Ja, natürlich ist ein ausgiebiges Aufwärmen das A und O. Das beginnt mit Spanking über der Hose. Erst nach einiger Zeit auf die Short und dann auf den blanken Hintern. Bei eine festen Handschrift können natürlich auch schon da Spuren entstehen. Da kommt es auch darauf an, wie es um das Bindegewebe bestellt ist. Ggf. darf dann eben nicht so fest geschlagen werden und nur ein paar härtere Schläge mit der Hand eingebaut werden.

Ein gutes Schlaginstrument, das nicht so schnell Spuren hinterlässt, ist z.B. eine Klatsche oder ein Lederpaddel, ebenfalls ein softer Flogger.
Wenn ich de Rohrstock oder die Gerte mit einbaue, jedoch keine Spuren bleiben sollen, habe ich einen dünnen Lederteppich, den ich auf den Hintern lege. Das Gefühl wird dadurch fast nicht beeinträchtigt, jedoch bleiben keine Spuren.

Amazone Scarlett Flag


Lady Sas: Was erhoffst Du Dir von Deiner Tätigkeit im eigenen Studio?
Amazone Scarlett Flag: Ich habe mir den Traum von einem eigenen Domizil verwirklicht, um Privatleben und „Job“ nicht voneinander trennen zu müssen. Jetzt kann ich meine Leidenschaft rund um die Uhr ausleben. Das war immer mein größter Traum, der nun in Erfüllung gegangen ist. 
Endlich kann ich mein Leben als Herrin 24/7 ausleben und habe zudem die Möglichkeit meine Sklaven jederzeit einzubestellen, wann immer ich möchte.



Lady Sas: Wie läuft es eigentlich mit der Psychologie-Ausbildung?
Amazone Scarlett Flag: Die Psychologie Ausbildung werde ich im Spätsommer 2017 beenden. Bis dahin habe ich noch einen kleinen Lernmarathon vor mir.



Lady Sas: 2017 steht vor der Türe. Hast Du Vorsätze fürs neue Jahr? (Anmerkung: Die Fragen sind von Ende 2016, das Interview hat sich etwas verzögert.)
Amazone Scarlett Flag:
Ich bin niemand der sich bei einem Jahreswechsel Vorsätze macht, da ich das ganze Jahr hindurch reflektiere und an meinen Zielen und Wünschen arbeite. Der größte Wunsch war immer SM rund um die Uhr ausleben zu können. Momentan lebe ich mein Leben genauso wie es will. Den größten Wunsch habe ich mir mit meiner Studioeröffnung erfüllt. Ein weiterer Vorsatz ist natürlich gesund und fit zu sein und alles dafür zu tun, dass das so bleibt.


Lady Sas: Danke für diese Einblicke.





  • Weitere Informationen über Amazone Scarlett Flag gibt es auf ihrer Website.
  • Hier geht es zum Interview mit Sandra The Savage.
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