Montag, 29. Dezember 2014

Der neue Ratgeber für devote Frauen

Ich habe Shades of Grey nicht gelesen. Nach ein paar Seiten hat mich das Buch leider nicht angesprochen und da habe ich es wieder weggelegt. Eine Bekannte von mir hat das Buch gelesen und meinte, wer sich mit SM auskennt, würde sich langweilen. Nunja, Tatsache ist, dass das Buch ein Bestseller ist – vor allem bei Frauen. Soweit ich weiß, kommt im Februar 2015 der Film in die Kinos, vielleicht werde ich mir zumindest den Film ansehen. 


Ich weiß nicht, ob es mit dem nahenden Kino-Start von Shades of Grey zusammen hängt, aber ich bin von mehreren Seiten angesprochen worden, warum ich das Buch "Sklaventraining" nicht als Variante für Sklavinnen herausbringe. Ich war von der Idee nicht wirklich begeistert, denn ich denken, dass viele Frauen die Aufgaben nicht machen werden. Frauen sind da etwas faul. Die Grundidee, ein Sachbuch für devote Frauen zu schreiben, fand ich dagegen gut.


Devote Frauen stehen sich oft selbst im Weg.

Ich habe mich hingesetzt und meine Erfahrungen aufgeschrieben, die ich mit devoten Frauen sammeln durfte. Ein zentrales Problem vieler Frauen ist, dass sie einerseits heiß darauf sind, verbotene devote Spiele auszuprobieren – aber auf der anderen Seite zu stolz sind, sich ernsthaft zu unterwerfen. Diesen Frauen empfehle ich zum Beispiel, sich eine Art Kunstfigur zu erschaffen und in ihre Rolle zu schlüpfen. Wie eine Schauspielerin. Hilfreich ist es auch, dieser Figur einen eigenen Namen zu geben und einen ganz eigenen Charakter. Nach dem Spiel schlüpft man dann wieder ins gewohnt selbstbewusste Ich – und kann weiter wie gewohnt auf Augenhöhe kommunizieren. 

"So wirst Du eine gute Sklavin" heißt das Sachbuch, das nun für 2,95 € als eBook auf amazon erhältlich ist. Klicke hier für eine kostenlose Leseprobe. 

Ich hoffe, liebe Ladys, es hilft Euch bei Euren ersten Gehversuchen im BDSM-Bereich und führt so 2015 zu vielen lustvollen Erfahrungen.

Ein heißes neues Jahr wünscht Euch, 
Lady Sas 

Hier der Trailer:



Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten und guten Rutsch!

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Euch ein feines Weihnachtsfest 
und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Zeit, etwas zurück zu blicken. 

Ich denke, ich kann behaupten, dass ich 2014 durchaus fleißig war, was den Blog betrifft. Es gab 79 Posts und keine längere Zeit, in der ich nicht etwas geschrieben hätte. Apropos Schreiben: Ich habe drei Bücher herausgebracht und darin über meine Erlebnisse berichtet. Das finde ich durchaus beachtlich, da ich ja beruflich etwas ganz anderes mache und auch nur begrenzt Zeit habe, Dinge aufzuschreiben. 

Erschienen sind die Berichte "Sklaventausch", "48 Stunden BDSM" und eine Art Sachbuch: "Sklaventraining". Näheres dazu erfährst Du rechts im Menü unter "Meine Geschichte – aufgeschrieben". 

Es macht mit immer noch Freude, Erlebnisse aufzuschreiben, auf diese Weise zu reflektieren und gedanklich und Gefühls-mäßig noch einmal zu durchleben. Allerdings stelle ich leider fest, dass die Kommentare zu den Büchern rückläufig sind. 

Lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir mehr Feedback 

Zu meinem letzten Buch "48 Stunden BDSM" gibt es im Moment gerade mal zwei Kommentare auf amazon. Beide bewerten das Buch mit 5 von 5 Sternen. Es heißt sogar, das wäre mein bestes Buch. Die Klickzahlen auf dem Blog gehen auf 200.000 zu. Das ist gewaltig und passt so gar nicht zu den gerade mal zwei Bewertungen. Wenn ich mir also zu Weihnachten etwas wünschen soll, dann wäre es mehr Feedback. 

Amsterdam und Stockholm

Noch nicht berichtet habe ich über meine Erlebnisse in Amsterdam und Stockholm, wo ich zum ersten Mal mit meinem Sklaven Toytoy an einer BDSM-Party teilgenommen habe. Leider hatte ich noch keine Zeit, alles aufzuschreiben.  Aber wer weiß, vielleicht gibt es jetzt nach diesem Post doch noch etwas mehr Feedback, das mich motiviert, wieder in die Tasten zu greifen.

Frohe Weihnachten und lasst es krachen, knallen und fetzen! 

Herzlich,
Lady Sas 


PS: Was ich von Toytoy geschenkt bekommen habe?
Nun, Parfum, Schokolade und High-Heels. Das ist nicht sehr originell,
aber genau das, was eine Frau glücklich macht :-)

PPS: Was ich ihm geschenkt habe?
Oh... das kann ich hier leider nicht verraten... ;-)





Donnerstag, 18. Dezember 2014

Das Gegenteil von Mainstream: Domina Fabienne

Sie geht ihren eigenen Weg. Selbstbewusst, selbstsicher und eigenwillig. Domina Fabienne, die attraktive Herrin für Unterfranken und das Rheinland, im Gespräch mit Lady Sas. 


Lady Sas: Liebe Fabienne, wie bist Du mit dem BDSM-Bereich in Berührung gekommen? Erläutere uns bitte kurz Deinen Weg zur Domina.
Domina Fabienne: Drei Dinge waren mir schon sehr früh klar. Erstens: Ich wollte nicht dem Drängen meiner Eltern nachgeben und mich in eine langweilige Berufsausbildung stürzen. Zweitens: Ich war irgendwie anders als andere, hatte eine natürliche Dominanz und drittens merkte ich schon sehr früh, dass meine Sexualität ausgeprägter als die meiner Mitschüler war. Irgendwann, als der Druck meiner Eltern ein Ausweichen nicht länger zuließ, hat eine Anzeige eines Dominastudios meine Aufmerksamkeit erregt. Ich habe dort angerufen und ein langes Gespräch mit der Besitzerin des Studios geführt und dabei gemerkt: Das ist mein Ding. So begann alles.
 

Lady Sas: Interessant. Inzwischen bist Du auch als Beraterin für SMler tätig. Worum geht es bei diesen Beratungen?
Domina Fabienne: In meinem Beratungen geht es um nahezu alle Themen des BDSM. Ich berate Einzelpersonen, welche sich weiter entwickeln wollen, hauptsächlich jedoch Paare, die gemeinsam ihre ersten Schritte in der Welt des BDSM gehen möchten.



Lady Sas: Hattest Du auch zweitweise selbst Probleme mit Deinen Neigungen oder war das nie ein Thema für Dich?
Domina Fabienne: Das war tatsächlich nie ein Thema für mich. 


Lady Sas: Ich beobachte, dass gerade junge Männer eine Vorliebe für reife Herrinnen haben. Kannst Du diese Beobachtung bestätigen? Worauf führst Du diese besondere Anziehungskraft zurück?
Domina Fabienne: Diese Beobachtung kann ich durchaus bestätigen.Gerade in den letzten Jahren hat sich das Bild der Frau noch einmal völlig neu definiert. Die Frau ist in ihrem Selbstverständnis nicht mehr das Heimchen am Herd mit Kindern im Schlepptau und der Mann wird eben nicht mehr als der Ernährer der Familie angesehen.Unabhängigkeit und Selbstständigkeit machen sexy und anziehend.Hinzu kommt, dass gerade Herrinen zumeist attraktive und äußerst gepflegte Damen mit einem entsprechenden Erscheinungsbild und einer interessanten Aura sind. Und die reiferen Herrinnen verfügen einfach über viel mehr Erfahrungen, was junge Männer durchaus zu schätzen wissen. 


Lady Sas: Du bist schon einige Zeit als Domina tätig. Welche Veränderungen in der Branche fallen Dir rückblickend auf?
Domina Fabienne: Hemmungsloser Sadismus und bedingungsloser Masochismus im konsensuellem Sinne erwachsener Menschen ist mein BDSM.Natürlich könnte man jetzt sagen, ach, es hat sich ja so viel verändert im Gegensatz zu früher und die Sklaven sind auch nicht mehr das, was sie mal waren und das ganze Lamenti...Wo die Reise schlußendlich hingeht, liegt immer an der Kompetenz und am jeweiligen Führungsstil der Herrin. Dabei ist es absolut uninteressant, ob der Markt gerade mal wieder von seichter Lektüre überschwemmt wird oder nicht. Der Mainstream interessiert mich nicht. Mein Credo: anders sein als andere.

Lady Sas: Du bietest auch Langzeiterziehungen an, die über mehrere Stunden bzw. Tage gehen. Was war die längste Langzeiterziehung, die Du durchgeführt hast?
Domina Fabienne: Erziehungen für Cockolder führte ich über mehrere Wochen. Auch 365/24 ist mir nicht fremd.




Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen, was inspiriert Dich?
Domina Fabienne: In erster Linie inspiriert mich mein jeweiliges Gegenüber, das Spiel als solches, da ich sehr gern spiele im schwarzen sowie im weißen Bereich, lasse ich meiner Kreativität je nach Tagesform freien Lauf. Jedoch kann für mich ein Aufenthalt in der Natur, ich denke da beispielsweise an Birching, Brennnesseln oder Ähnliches auch sehr inspirierend sein.

Lady Sas: Das neue Jahr steht vor der Tür. Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Domina Fabienne: Perspektivisch werde ich ausschließlich in Unterfranken und im Rheinland zu Hause sein und praktizieren, weil ich mich in diesen beiden Regionen am Wohlsten fühle. Aktuell ist das Projekt "bizarrthemen.de". Weiteres Aktuelles und Interessantes gibt es immer zeitnah auf meiner Website.

Lady Sas: Letzte Frage. Hast Du einen Geschenktipp für Sklaven, die ihrer Herrin etwas zu Weihnachten verehren möchten?
Domina Fabienne: Ja , natürlich.
"Nichts ist überzeugender als eine klare Linie."


Lady Sas: Danke für das Gespräch und wünsche Dir weiterhin alles Gute.


Montag, 15. Dezember 2014

Das Ergebnis meiner großen BDSM-Neigungs-Umfrage

Liebe Leserin, lieber Leser,

mehrere Monate (!) war meine Umfrage auf diesem Blog online. Die Frage war: "Welche Praktiken interessieren Dich am meisten?". 

Jeder Teilnehmer hatte nur eine Stimme. Insgesamt abgegeben wurden stolze 609 Stimmen. An dieser Stelle danke an alle, die mitgemacht haben – absolut anonym natürlich.

Thema "Keuschhaltung" interessiert am meisten

Das Ergebnis der Umfrage seht Ihr im Bild links. Das größte Interesse entfällt auf das Thema "Keuschaltung" (252 Stimmen), gefolgt von "Strap-On" (218 Stimmen) und "NS" (203 Stimmen).

Im Mittelfeld liegen "Schuh-/Fußerotik" (166 Stimmen) dicht gefolgt von "Abstrafung/Flag" (165 Stimmen). 

"TV-Erziehung" interessiert nur 12 Personen, "Klinik" sogar nur acht.

Dass Klinik und TV-Erziehung nicht sonderlich faszinieren, überrascht mich nicht. Ich hätte aber gedacht, dass das Thema "Schuh-/Fußerotik" mehr Stimmen sammeln würde. Ich hätte auf Platz zwei getippt. Na, "Strap-On" ist natürlich auch was Feines... ;-)

Grüße,
Lady Sas 

PS:
Ich freue mich übrigens immer sehr über Feedback zu meinen Büchern. 
Sei es per Mail, Twitter oder amazon.de









Donnerstag, 11. Dezember 2014

Dezember-News

Hier ein kurzes Update, was es Neues gibt.

Leider konnte ich keine wirklich geeignete MoneyMistress für Toytoy finden. Das ist schade, denn ich hätte so eine Erziehung gerne einmal miterlebt. Es wäre ein spannendes Experiment gewesen.

Wie sich der eine oder andere Leser vielleicht erinnern kann, war das Interview mit Lady Pascal zeitweise offline gewesen. Man könnte auch sagen: Es ist einem Update der Webseite zum Opfer gefallen. Jetzt ist es ja längst wieder online, aber der Fall hat doch gezeigt, was böses passieren kann.

Nun habe ich ein sehr schönes, zuverlässiges Sicherheitssystem eingerichtet: Ich habe 30 Interviews in einem Buch zusammen gefasst. Ist etwas handlicher als dieses Internet – und macht sich im Bücherschrank sicher besser als ein Computer ;-) 
Wer also Sorge haben sollte, dass mein Blog eines Tages mitsamt den schönen Interviews verschwunden ist, der kann sich dieses besondere Sicherungssystem gern besorgen. 

Erschienen ist das Buch wie immer auf amazon.de. Und zwar hier.

Grüße, Lady Sas


Silvester schon was vor?

Liebe Lieben und Nicht-so-lieben,

Silvester naht und Lady Cornelitas und ich wollen zusammen feiern. Ganz privat bei mir zuhause in Frankfurt/Main. Mein Sklave Toytoy wird auch dabei sein. Wir suchen nun noch einen zweiten Sklaven für unsere kleine Privatparty. 

Folgende Voraussetzungen solltest Du mitbringen: 
Du bist erfahren genug, um zu wissen, wie man sich als Sub zu benehmen hat. 
Du bist belastbar und sehr devot. 
Du stellt keine Forderungen, sondern weißt, dass Du den Damen zu dienen hast.
Du hast kein Problem damit, zusammen mit Toytoy zu dienen (keine Bi-Spiele).

Wir erwarten Deine schriftliche, aussagekräftige und kurze Bewerbung an:
madamesaskia@web.de

Grüße,
Lady Cornelitas und Lady Sas 


Montag, 1. Dezember 2014

Das Abmelken der etwas anderen Art: MoneyMistress für Toytoy gesucht

Wer mein neues Buch "48 Stunden BDSM" schon gelesen hat, weiß, dass mein Sklave Toytoy nun erste Erfahrungen als PayPig gesammelt hat. Ich hatte auch schon vorher einmal eine MoneyMistress für ihn ausgesucht, aber leider war ich nach einiger Zeit nicht sehr begeistert von ihr. 

Nun möchte ich aber doch noch mal einen Versuch wagen und suche hiermit eine stilvolle MoneyMistress für Toytoy. Es geht um das Abmelken der etwas anderen Art: das finanzielle Abmelken ;-)

Voraussetzungen: absolute Diskretion und Stil.
Du genießt Deine Sexualität in vollen Zügen während mein Sklave zu Deinem schönen Leben beiträgt, aber selbst zeitweise in KG schmoren muss.
Interessiert?
Dann freue ich mich über eine aussagekräftige Mail an mich: madamesaskia@web.de

Lady Sas 


Mittwoch, 26. November 2014

Real-Life-Adventures: Herrin Ariadne

Herrin Ariadne hat viel Erfahrung in der konsequenten Sklavenerziehung. Sie ist eine echte Herrin, die in jeder Situation die Führung beansprucht. Besonders interessant: Die attraktive Lady ist außergewöhnlich kreativ, wenn es um Langzeitprogramme geht. Wie sie diese Langzeitsessions gestaltet, lest ihr hier. 


Lady Sas: Liebe Ariadne, bitte berichte uns zunächst einmal, wie Du Dich zur Herrin entwickelt hast.
Herrin Ariadne:
Da musst du dir natürlich vor Augen führen, wie Deutschland damals war in den 70er Jahren für ein junges Mädchen aus der Mittelschicht wie mich. Wir hatten gar nichts zu sagen, wir sollten entweder früh heiraten oder irgend einen stupiden Beruf in irgendeiner langweiligen Firma erlernen und möglichst keine Probleme machen und dankbar sein für das deutsche Wirtschaftswunder. In meinem Fall hatten meine Eltern eine Beamtenlaufbahn vorgesehen und ich erfüllte ihnen diesen Wunsch. 
Die grauen 8-Stunden-Tage im Büro waren das Schlimmste was ich als kreative, freiheitsliebende, junge Frau erleben musste und mir wurde sehr schnell klar, dass ich in diesem System nicht mitmachen werde. Als ich dann per Zufall im Stuttgarter Nachtleben eine Domina kennen lernte, sah ich sofort meinen Ausweg aus dem grauen Moloch.

Kurze Zeit später quittierte ich auf einem Notizzettel meinen Staatsdienst und begann im Studio dieser Domina meine Laufbahn als Herrin.


Lady Sas: Worin liegt für Dich der Reiz beim BDSM?
Herrin Ariadne:
Im Ausleben von Macht, Kreativität und absoluter Unabhängigkeit in Verbindung mit männlicher Verehrung.


Lady Sas: Dein Steckenpferd sind Langzeitsessions und Langzeitprojekte, die du selbst kreierst und inszenierst. Wie kam es dazu?
Herrin Ariadne:
Ich bin eine Femdom und habe seit jeher etwas gegen den Studiostundenmodus. Eine Session dauert so lange wie ich es will und solange es mir Spass macht. Der Sklave hat sich mir zu unterwerfen und nicht umgekehrt. Es gibt ja mittlerweile Studios, wo sich die Herrinnen den Männern zur Auswahl präsentieren und sich somit dem Gast unterordnen. Das sind keine Herrinnen mehr. Ich bin nicht berührbar und ich präsentiere mich niemandem und ich bestimme wie lange eine Session geht. Wahre Unterwerfung findet nicht in einer Stunde statt, wahre Unterwerfung findet in einer Langzeitsession statt.


Lady Sas: Erzähle uns bitte, welche Möglichkeiten der Langzeiterziehung Du zum Beispiel anbietest. Auf Deiner Website steht etwas von „24 hours“ und „Erziehungslager I und II“.
Herrin Ariadne (schmunzelt):
Naja, dafür gib's ja meine Website www.nowayout.ch, wer sich für meine Langzeitsessions interessiert, findet dort alle nötigen Informationen.


Lady Sas: Einzigartig und interessant finde ich, dass Du bei manchen Programmen eine Vorgeschichte schreibst, die der Sklave dann bei der Erziehung persönlich weitererleben kann. Habe ich das Konzept richtig verstanden? Wie kommt das bei den Sklaven an?
Herrin Ariadne:
Ja, das hast du ganz richtig verstanden, aber die Vorgeschichte gibt es nicht bei manchen Programmen, sondern bei allen. Zu jedem NoWayOut-Projekt gibt es eine eigene Geschichte, die ich als Kopfkino für die Sklaven entwickle. So weiss der Sklave auch welches NoWayOut-Projekt am geeignetsten für ihn ist. Und ja, die Sklaven schätzen das sehr. Bereits beim Besuch der NoWayOut-Homepage beginnt seine Reise in das Real-Life Adventure, wie ich es nenne.


Lady Sas: Du bist bei den Programmen nicht zwangsläufig allein, sondern kannst bei Bedarf auch weitere Damen hinzuziehen, die Du „Komplizinnen“ nennst. Worin liegt der Reiz für Dich, im Team zu erziehen?
Herrin Ariadne:
Wenn du wie ich als Privat-Herrin agierst, also nicht Teil eines Studioteams bist, dann ist diese Zusammenarbeit eine willkommene Abwechslung und auch gegenseitige Inspiration. Kommt hinzu, dass zum Beispiel Sessions mit zwei Sklaven, die 24 Stunden oder länger dauern, nicht von einer Herrin alleine gemeistert werden können, wenn ein gewisses Niveau und ein gewisser Fokus auf die jeweiligen Sklaven beibehalten werden sollen.


Lady Sas: Wann ist für Dich eine Session besonders gelungen?
Herrin Ariadne:
Wenn ich mit meiner Session nicht nur die physischen sondern auch die psychischen Grenzen eines Sklaven spielerisch erweitern kann.


Lady Sas: Nun gibt es im deutschsprachigen Raum durchaus auch andere Studios, die Langzeiterziehungen anbieten. Was unterscheidet Deine Sessions von den anderen?
Herrin Ariadne (lacht):
Das weiss ich nicht, ich war ja noch nie bei anderen Langzeitsessions dabei. Und genau das unterscheidet meine von den anderen, dass sie eben von mir konzipiert und durchführt werden.


Lady Sas: Beim Programm „24 Hours No Way Out“ können zwei Sklaven mitmachen. Sehen sich diese beiden Sklaven? Muss man als Sklave also Angst um seine Anonymität haben, wenn noch ein zweiter Sklave dabei ist?
Herrin Ariadne:
Nein, wer dem anderen Sklaven nicht begegnen will, muss dies auch nicht. NoWayOut kann auch alleine gebucht werden.
Aber für viele Sklaven ist die Gemeinschaftserziehung ja gerade der Reiz. Sklaven, die zusammengeführt werden, sollten im Neigungsprofil kompatibel sein, was ich vorher genau abkläre. Ich würde zum Beispiel nie einen Hardcore-Masochisten mit einem Neueinsteiger zusammenführen. Zudem sind Sklaven, die sich im Spiel begegnen wollen, immer maskiert.


Lady Sas: Was war die längste Erziehung, die Du bisher durchgeführt hast?
Herrin Ariadne:
Das Alptraum-Torture, das jährliche NoWayOut-Special, bei dem ich im September in den Schweizer Bergen ein abgelegenes Ferienhaus gemietet hatte, hat eine ganze Woche gedauert. Die Sklaven habe dabei teilweise gewechselt, für mich jedoch war es eine durchgehende Session, da immer mindestens zwei Sklaven anwesend waren.


Lady Sas: Was inspiriert Dich? Wie kommst Du auf Deine Ideen für Sessions?
Herrin Ariadne:
Ich bin eine kreative Frau und ich habe jeden Tag neue Ideen wie ich Männer noch perfider quälen kann (lacht). Nein im Ernst, ich lasse mich natürlich auch von meinem Gegenüber inspirieren.


Lady Sas: Gab es eine Erziehung, die Dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?
Herrin Ariadne:
Ja sicherlich die Alptraum-Torture Woche, weil ich dort nicht meine raffinierten Studiogerätschaften zur Erziehung hatte, sondern mit den Gegebenheiten der wilden Bergnatur und der Ausstattung des Ferienhauses improvisieren konnte, was mir grossen Spass gemacht hat. Zum Beispiel habe ich die Brustwarzen eines Sklaven mit dem vorhandenen Kickertisch gequält.


Lady Sas: Du blickst auf mehr als 15 Jahre Erfahrung als professionelle Domina zurück. Was hat sich im Vergleich zu früher verändert? Fallen Dir bestimmte Dinge auf?
Herrin Ariadne:
Da ich zu einer Zeit angefangen habe, als es noch kein Internet gab, haben die Sklaven damals noch Briefe geschrieben. Es gab auch eine klare Abgrenzung zwischen Herrin, Zofe und Sklavin, was heute nicht mehr so ist. Eine wahre Herrin ist nicht berührbar.


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Herrin Ariadne:
Nächste Woche fahre ich ins Juragebirge um dort ein neues Domizil für das nächste Alptraum-Torture im Frühjahr 2015 zu finden. Weiter werde ich meine Philosophie von SM in meinem Privatstudio DER KELLER in Winterthur nächstes Jahr konsequenter durchsetzen. Komplizinnen werden nur noch unberührbare Herrinnen sein. DER KELLER soll ausschliesslich für klassische Dominanz stehen und ein Reich sein für Sklaven, die wahre Unterwerfung und die „härtere Gangart“ suchen.

Ich bedanke mich für das Interview und wünsche dir und deinen Lesern besinnliche Weihnachten und ein bizarres 2015.


Lady Sas: Danke schön, das wünsche ich Dir auch. 


Mehr über Herrin Ariadne gibt's hier: 





Das Taschenbuch ist da

Sehr schön, mein neues Buch ist jetzt auch als gedrucktes Buch erhältlich. Auf amazon.de – hier der link.

Auf amazon gibt's auch eine kostenlose, umfangreiche Leseprobe. 

Ich wünsche eine anregende Lektüre!

Lady Sas 

Sonntag, 23. November 2014

Nichts für Softies: Mein neues Buch ist da.

Mein bisher längstes und intensivstes Buch.

Die Erzählung umfasst in der Taschenbuch-Ausgabe 295 Seiten (plus 20 Seiten Leseprobe für mein erstes Buch "Plötzlich Domina"). Damit ist mein neues Buch auch mein umfangreichstes und längstes. Es ist sicher auch mein intensivstes und härtestes. Das liegt am Thema. (Zugegeben: Es liegt natürlich auch etwas an mir und meiner Entwicklung.)

Worum geht es?


Hier die Beschreibung von amazon:

"Lady Sas ist eine private SM-Lady aus Frankfurt/Main. Ihr langjähriger Sklave Toytoy bittet sie um eine dauerhafte Kennzeichnung – in Form eines Tattoos. Lady Sas und ihre attraktive Freundin Lady Judith wollen herausfinden, wie weit Toytoy wirklich für Lady Sas geht und ob er wirklich bereit ist. Seine Herausforderung: Wenn er in einer 48-Stunden-SM-Session nicht um Gnade bettelt oder die Damen sonst enttäuscht, bekommt er das Tattoo. Pikant wird die Session auch dadurch, dass Lady Judith noch eine Rechnung mit Toytoy zu begleichen hat und schon lange auf Rache sinnt. Wird Toytoy stark genug sein, die perversen Prüfungen der Damen zu überstehen? Wie wird er auf die Überraschungsgäste reagieren, die ihn erwarten? 48 Stunden sind eine lange Zeit. 


Achtung: Nichts für Leserinnen und Leser, die auf Soft-SM stehen. 

"Für meinen Sklaven war es sicher die härteste Session, die er je erlebt hat. Hinterher dachte ich mir: 24 Stunden hätten eigentlich auch gereicht." 
– Lady Sas 

Inhalt: strenger Femdom-BDSM, Langzeiterziehung, Vorführung, Überlassung, Keuschhaltung, Spanking, Peitschen, Ohrfeigen, NS, extreme Demütigung, Spitting, Bondage, PaySlave, Tease-and-Denial, Brustwarzenbehandlung, Strap-on, Fingern, ruinierter Orgasmus, Schuh- und Fußfetisch, Angstspiele, SM-Gangbang, Verbalerotik."

Das Buch ist jetzt als eBook auf amazon.de erhältlich und ab Montag/Dienstag auch als gedrucktes Buch.

Hier geht es zum eBook.

Man braucht übrigens keinen Kindl, um Kindl-Bücher zu lesen. Du kannst Dir die Kindl-Software auch auf Dein Smartphone oder Deinen Computer laden. Einfach nach Kindl Software + Smartphone/Computer googeln.

So, jetzt wünsche ich Dir eine anregende Lektüre. 

Lady Sas 





Samstag, 22. November 2014

Die lustigsten Tippfehler, die Testleser/innen gefunden haben.


Bald ist mein neues Buch verfügbar.


Viele Testleserinnen und Leser haben sich auf die Suche nach Tippfehlern begeben.

Ich hoffe, wir haben die gröbsten Schnitzer finden können. Manche Dinge sieht man leider einfach nicht, wenn man sie selbst schreibt. Ansonsten finde ich: Nobody is perfect :)

Als Herrin richte ich mich eh nach niemandem – und nach der Rechtschreibung schon gar nicht ;-)

Hier die lustigsten Fehler. 
Man muss auch mal über sich selbst lachen können.

"Mit Paddel, Gert und Rohstock" statt Gerte.

"Mühsam riecht er zum Schlüssel." statt kriecht.


"Wasserfalsche" statt Wasserflasche

"Umschalldildo" statt Umschnalldildo.

"stumm leider er vor sich hin" statt leidet.

"Bust" statt Brust.

"Bodageseil" statt Bondageseil.  

Also: Danke an alle Testleser/innen!

Grüße,
Lady Das – äh... nein, vertippt... Sas natürlich




Montag, 17. November 2014

Statt Klischees: Ernsthafter Dokumentarfilm über Dein BDSM.

Heute möchte ich Euch auf ein interessantes Projekt der renommierten Filmakademie Baden-Württemberg hinweisen. Ein Student dreht einen  Dokumentarfilm über BDSM-Beziehungen und sucht dafür Menschen, die in einer festen BDSM-Beziehung leben. Dabei soll es nicht um Klischees gehen, sondern um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema. 

Hier hat er seine Gedanken dazu zusammengefasst: 

<<Ist es möglich Fantasien zu dokumentieren? 
Wie sieht der Alltag von Menschen aus, die in einer hierarchischen Beziehung leben, bei der ein Partner die volle Kontrolle über den
anderen hat? Wo die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit verschwimmen, körperliche Züchtigung und Fetisch einen großen Stellenwert einnehmen? Wo aber dennoch auch Geborgenheit und Fürsorge eine wichtige Rolle spielen.

Sind solche Beziehungen eine ernsthafte Alternative zu klassischen Beziehungsmodellen?

Ziel des Films ist eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema, das in der Öffentlichkeit oft mit Klischees einher geht. Es soll gezeigt werden, worum es beim BDSM eigentlich geht, fernab von skandalösen Sex-Praktiken oder effektvollen Fetisch-Outfits.

Was steckt hinter der Fassade? Warum wollen manche Menschen ihre
Entscheidungsfreiheit abgeben? Und warum fühlen sie sich dadurch vielleicht sogar freier als vorher?

Wir möchten BDSM auf eine Art beleuchten, wie es das bisher noch nicht gab. Zeigen, was in der Gedankenwelt von BDSMern passiert. Quasi den "Subspace" durch Bild und Ton für den Zuschauer erlebbar machen.

Der Film wird nicht die BDSM-Szene objektiv erklären, sondern aus den Protagonisten heraus entstehen. Der Zuschauer soll in ähnlich kathartische Zustände versetzt werden, in denen sich auch die Protagonisten befinden.

Dafür brauchen wir zeigefreudige Menschen, die ehrlich und echt sind, die BDSM leben. Die spielen - aber mit klaren Regeln. Die sich für eine alternative Art zu leben entschieden haben. Wo BDSM nicht nur im verschlossenen Schlafzimmer stattfindet.

Der Dreh soll an vereinzelten Tagen diesen Dezember stattfinden. Im Februar 2015 wäre der Film fertig und soll danach auf diversen Filmfestivals gezeigt werden. Eine Ausstrahlung im TV ist nicht vorgesehen.

Interessierte Paare können sich für mehr Infos gern melden unter:
andre.krummel@filmakademie.de 

Es spielt keine Rolle, ob bei dem Paar der Mann oder die Frau dominant ist. Wir sind auch dankbar für Hinweise oder Anregungen.>>

So, ich bin schon sehr gespannt auf den Film und freue mich, wenn Du Dich jetzt angesprochen fühlst und das Projekt bereicherst.

Grüße,
Lady Sas

Sonntag, 16. November 2014

Testleser/innen gesucht!

Ja, es hat ein Weilchen gedauert, aber jetzt habe ich meinen neuen Erlebnisbericht endlich in Buchform gebracht: 48 Stunden BDSM. 

Das Titelbild ist bereits fertig, ich finde es sehr schön und bedanke mich an dieser Stelle bei Lady Cornelitas dafür.

Worum geht es?

Ich habe meinen Sklaven Toytoy seit Februar 2011 in meinem Besitz. Das ist durchaus eine beachtliche Zeit. Sein Wunsch ist es, dieses Besitzverhältnis durch eine dauerhafte Kennzeichnung zu dokumentieren. Konkret: durch ein Tattoo.

Soetwas will eingehend überlegt und geprüft werden. Und genau darum geht es: 48 Stunden BDSM. Es geht um die Frage, ob Toytoy bereit für diesen Schritt ist und meine Erwartungen erfüllen kann. Bei der Überprüfung dieser Frage stehen mir zwei weitere Damen zur Seite. Doch mehr möchte ich noch nicht verraten.

Jetzt suche ich Testleser/innen. Voraussetzung: Spaß an BDSM und gute Kenntnisse in Sachen Rechtschreibung.

Interessiert? 
Dann schreibe mir. Mit einer kurzen Begründung, warum Du geeignet bist.  madamesaskia@web.de

Grüße,
Lady Sas 




Montag, 10. November 2014

Täterin des etwas anderen Tatorts: Lady Nicole Banshee

Ich finde es immer klasse, wenn ich im BDSM-Bereich auf etwas Neues stoße. Neue Ideen inspirieren mich ungemein. Im Folgenden findet Ihr ein Interview mit der jungen, attraktiven Lady Nicole Banshee, in dem es unter anderem um einen "Tatort" geht. Die Lady ist übrigens aus der Schweiz (Raum Uster, Winterthur-Töss). Ich wünsche Euch eine inspirierende Lektüre. 


Lady Sas: Liebe Nicole, zusammen mit Dshuna Divine, die ich hier ebenfalls schon interviewt habe, bildest Du das Divine Syndikat. Gemeinsam kreiert Ihr „Tatorte“ – angelehnt an die Serie „Tatort“ im Fernsehen.
Was darf man sich darunter vorstellen?
Lady Nicole Banshee: Ja, das ist korrekt. Dennoch unterscheidet sich das Syndikat, was hauptsächlich von Domina Dshuna Divine kreiert wurde, doch schon sehr von der ARD Ausstrahlung. Wir sind die Täterinnen, nicht die Kommissarinnen. Bei unserem gemeinsamen Szenario geht es in erster Linie um möglichst realistisch, inszenierte Entführungen, in welchen die Übeltäter von zwei souveränen Ladys, durch fantasievolle Rollenspiele, in den Strudel der Hilflosigkeit, Bestrafung und Lust gezogen werden.


Lady Sas: Wie kommt Ihr auf die Ideen für Euren Tatort? Können sich auch Sklaven mit Ideen einbringen?
Lady Nicole Banshee: Wir berücksichtigen stets die Vorlieben und Schwachpunkte unserer Widersacher. Diese werden vorab klar und deutlich abgemacht. Ein Drehbuch ist allerdings unerwünscht (wir sind ja nicht beim ARD) ;)  Bereitwillig schalten und walten wir nach Absprache in eigener Mission. 


Lady Sas: Wie werden die Tatort-Ideen von den Sklaven angenommen? Gibt es schon Erfahrungen, über die Du berichten kannst? 
Lady Nicole Banshee: Das Special kommt sehr gut an und die Resonanz ist positiv!


Lady Sas: Kannst Du Dir erklären, woher Deine Vorliebe für BDSM kommt? Ist das eine Frage, die Dich manchmal beschäftigt?
Lady Nicole Banshee: Da bin ich wohl reingerutscht (lächelt). Meine Faszination für Gummi und Latex habe ich allerdings schon seit dem Babyalter. Latexschnuller, Windelhöschen aus Gummi, sowie Bettschutz-Einlagen aus Latex standen dazumal schon ganz oben auf meiner Favoritenliste. Ganz besonders gut habe ich, allen Anschein nach, auf der blanken Gummimatratze geschlafen (lächelt).
So hat sich das Thema durch meine Kindheit gezogen. Mal war es die Gummi-Putzkluft der Grossmutter, die ich ständig trug oder im Schwimmunterricht bereitwillig die Gummikappe. Beim Matratzenkauf für mein Jugendzimmer, musste es explizit eine aus Kautschuk sein. Der Duft war einfach genial. 
Bis heute bin ich begeisterte Latex-Fetischistin, was sich auch hauptsächlich in meinen Session widerspiegelt. Im Gegensatz zu früher, darf es heute mehr sein! 


Lady Sas: Hat Dich BDSM verändert? Und wenn ja: inwiefern?
Lady Nicole Banshee: Nein, ich denke nicht. Ich bin quasi reingewachsen. 


Lady Sas: Wie erklärst Du es Dir, dass sich manche Männer so gern versklaven lassen? 
Lady Nicole Banshee: Ich nenne das FALLEN LASSEN oder ABSCHALTEN.
In der heutigen Gesellschaft wird permanent Druck ausgeübt. Vieles ist schnelllebig und jeder jederzeit austauschbar. Man(n) steht ständig unter grossem Leistungsdruck, im Business aber auch Privat. Eigene Relevanz bleibt meist aus. 
Um diesen Stress zu kompensieren, treibt es die Einen, in Hände erfahrener Ladys/Dominas. Bei absoluter Hingabe und abtauschen in eine andere extreme Welt, spürt Man(n) sich dann wieder.


Lady Sas: Wann ist für Dich eine Session besonders gelungen?
Lady Nicole Banshee: Wenn Gast, sowie ich beim Verabschieden ein ehrliches Lächeln zeigt und als Wiederholungstäter vorstellig wird.


Lady Sas: Kannst Du Dir ein BDSM-Gerät vorstellen, das es noch nicht gibt, das es aber unbedingt geben müsste?
Lady Nicole Banshee: Einen Catsuit, aus reissfesten Rubber, der innenwenig an diversen, heiklen Zonen mit perfiden Nadeln, Reiszwecken o.ä. bestückt ist. Gleichzeitig können diese bei Bedarf, intensiv mit Strom versorgt werden können. Das wäre etwas für mich!
   

Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Lady Nicole Banshee: Ich möchte meine Rolle als Nicole Banshee noch mehr verwirklichen.  Es sind weitere reizvolle, spannende, sowie köstliche Special´s geplant. Diese werden stets auf meiner Website bekanntgegeben. Ich werde nach wie vor im Raum Uster, sowie in Winterthur-Töss anzutreffen sein. 

Lady Sas: Danke für das Gespräche.

Mehr Infos zu Lady Nicole Banshee und ihrem Tatort gibt's hier.



Sonntag, 9. November 2014

Auf vielfachen Wunsch: Mein Buch "Sklaventraining" ist wieder erhältlich.

Liebes Leserinnen und Leser,

auf vielfachen Wunsch habe ich mein Buch "Sklaventraining" in einer etwas überarbeiteten Fassung herausgegeben.

Was ist anders?

Mein Problem war, dass ich mir keine Zeit mehr nehmen konnte/wollte, um alle seriösen Anfragen zu beantworten. Deshalb sind die Aufgaben jetzt so gestaltet, dass ich sie nicht mehr überwachen muss. 

Sicher: In Einzelfällen bin ich immer gern bereit zu helfen. Nur: Ich sichere das nicht mehr grundsätzlich zu, sondern ich mache das nach Zeit, Lust und Laune. 

Warum lohnt es sich, das Buch zu lesen?

Du erfährst, wie private FemDoms denken, was sie suchen und wie du deine Chancen erhöhst, eine private Herrin zu finden.

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Grüße,
Lady Sas 




Samstag, 8. November 2014

Egoismus in seiner schönsten Form: Miss Kaya Mia

Jung, schön, dominant: Miss Kaya Mia gehört zur neuen Generation der dominanten Damen. Sie ist selbstbewusst gestartet und hat bereits ihr eigenes Studio im Frankfurter Westend. Ein Gespräch über Egoismus, starke Sklaven und gelungene Sessions.


Lady Sas: Kaya Mia, Du betreibst seit August Dein eigenes Studio in Frankfurt. Berichte uns bitte über Deinen Weg zur Domina und Studio-Chefin.
Miss Kaya Mia: Ich fürchte, ich muss gestehen, dass ich ein durch und durch egoistischer Mensch bin. Meine Bedürfnisse stehen für mich nun mal im Mittelpunkt und da ist es völlig natürlich, dass ich mich im Privatleben in erster Linie mit Männern umgebe, die das akzeptieren und umsetzen. Wenn sie das tun, bin ich übrigens eine zuverlässige und sorgsame Freundin für sie.  Schließlich ist die Peitsche ja auch nur zu ihrem Besten. Das steht so ähnlich ja schon in der Bibel!
Von da waren es eigentlich nur eine kleine Anzahl logischer und sich von selbst ergebender Schritte, aus diesem Wesenszug einen – zumindest für mich - doch recht vergnüglichen Beruf zu machen. Aber auch hier gilt: Ich beute niemanden aus, die Idee des „payslaves“ etwa halte ich für zutiefst unmoralisch. Und meinen Stammsklaven bin ich glaube ich auch eine treusorgende Herrin, auf deren Aufmerksamkeit und in einigen Fällen sogar Unterstützung sie sich verlassen.
Die Eröffnung des SM – Kabinetts im Frankfurter Westend war nur der letzte Schritt in dieser Entwicklung hin zur weitestgehenden Selbstständigkeit. Im eigenen Studio kann man eben die eigenen und zugeflüsterten Ideen viel flexibler umsetzen, ohne Rücksicht auf die Uhr oder Kolleginnen nehmen zu müssen. Und natürlich ist es auch eine existenzsichernde Maßnahme!


Lady Sas: Gab es einen Plan B, eine Alternative zum Domina-Beruf?
Miss Kaya Mia: Es gibt viele Dinge, die mich interessieren und die ich gerne machen würde, aber ich will offen sein: Nein, einen Plan B gab es nicht. Nicht etwa, weil ich so zielstrebig wäre, sondern weil ich so lange gebraucht habe, meinen Egoismus in etwas für mich Positives zu wandeln. Ich habe leider die Zeit, in der man einen Plan A einfach mal versuchen kann, weil es ja noch einen Plan B gibt, damit zugebracht, mit mir und meiner Umwelt zu hadern und meine Entwicklung als Person zu durchkämpfen. Das war eine schwierige Zeit und umso dankbarer bin ich, dass ich heute sagen kann, dass ich „angekommen“ bin, psychisch in meinem Beruf und physisch im Westend.


Lady Sas: Ich habe gesehen, dass Du Dir immer wieder neue Aktionen für Sklaven einfallen lässt. Wie kommst Du auf Deine Ideen?
Miss Kaya Mia: Puh, wie komme ich auf meine Ideen? Ich glaube, das ist wie in jedem Beruf: Wenn er einem Spaß macht, hat man gute Ideen und ist erfolgreich, macht also Karriere. Wenn man Domina ist, sind Ideen wahrscheinlich dann gut, wenn sie eine gute Portion Sadismus, Erotik und das, was man gemeinhin Perversion nennt, haben. Es sind übrigens offenbar nicht alle meine Ideen gut: Manchmal findet sich niemand, der mitspielen will. Zum Glück aber nicht sehr oft!


Lady Sas: Auf Deiner Website schreibst Du: „Es macht mich glücklich, Dich zu erniedrigen und zu demütigen.“ Fragst Du Dich manchmal, warum das so ist? Was der Auslöser für diese außergewöhnliche Lust ist?
Miss Kaya Mia: Das habe ich vorhin schon einmal angesprochen, das war die wichtigste Erkenntnis für mich, meinen Egoismus in etwas positives zu wandeln: Ich habe es mir Anfangs nicht zugestanden, meinen Willen mit Gewalt durchzusetzen, das verbietet einem ja ein angeblicher gesellschaftlicher Konsens. Irgendwann ist mir bei einem Freund der Kragen geplatzt und ich habe ihn geohrfeigt, und zwar heftig. Wir waren beide erst starr vor Schreck, doch dann hat er sich bedankt, mir die Hände geküsst und von Stund an wunderbar „funktioniert“. (Heute küsst er übrigens mehr die Füße als die Hände.) Ich war davon sofort fasziniert und auch sexuell erregt und habe das von Stund an mit allen Freunden so gemacht. Einige habe ich dadurch verloren – übrigens erstaunlich wenige – einige neue dazugewonnen.  Man könnte also sagen, es macht mich glücklich, weil es sich als für meine Lebensqualität förderlich erwiesen hat und weil es mich sexuell erregt …


Lady Sas: Wie erklärst Du es Dir, dass sich manche Männer so gern versklaven lassen?
Miss Kaya Mia: Gar nicht. Nicht, weil ich mir die Frage noch nie gestellt habe, sondern weil man meines Erachtens den Menschen damit nicht gerecht wird. Jeder hat seine eigenen Gründe dafür und ich möchte Menschen nicht in eine Schublade stecken, die alle hunderte von Eigenschaften haben und zufällig in einer oder zwei davon, nämlich Masochismus und / oder Devotheit, übereinstimmen.
Ich glaube aber, was man sagen kann ist, dass die Menschen, die sich tatsächlich versklaven lassen, eine dritte Eigenschaft gemeinsam haben: Sie sind stark. So stark, dass sie ihre Bedürfnisse  entgegen gesellschaftlicher Konventionen nicht nur für sich akzeptieren, sondern den Mut haben, darüber mit fremden Frauen zu sprechen. Im Idealfall vertrauen sie sich einer Frau total an, ohne zu wissen, was das im Einzelnen für sie bedeutet. Wie stark muss man dafür sein! Ich bewundere das aufrichtig, auch wenn man ehrlicherweise sagen muss, dass es das mit letzter Konsequenz nicht sehr häufig gibt. Das ist eigentlich schade, denn die allerwenigsten sadistischen Frauen wollen ihren Sklaven ernsthaft schaden und sie sozial ignorieren, weshalb so eine ultimative Selbstaufgabe oft eine sehr glückliche Beziehung sein könnte.


Lady Sas: Auf Deiner Website lese ich: „Deine Urinstinkte, Sehnsüchte und verborgenen Phantasien sowie Deine obskuren perversen Peinlichkeiten lasse ich mir langsam auf der Zunge zergehen, um Dich dann genussvoll zu bestrafen wie Du es verdient hast.“ Hast Du manchmal Mitleid mit Männern, die sich nach Strafe sehnen? Und ich meine jetzt nicht Mitleid bei einer Abstrafung, sondern grundsätzlich Mitleid mit der Person, die süchtig nach Demütigungen oder Strafe ist.
Miss Kaya Mia: Grundsätzlich nicht, wie man an meiner letzten Antwort sieht. Im Einzelfall aber schon, wenn ich merke, dass da jemand mehr oder minder verzweifelt auf der Suche ist, sich aber entweder nicht traut, den letzten Schritt zu gehen oder keine Herrin findet, zu der er sich hingezogen fühlt. Diese Männer reisen dann durch sämtliche Studios und zu ständig wechselnden Dominas, was sie nicht nur viel Geld kostet, sondern die Unzufriedenheit nur steigen lässt. Das ist sehr schade.


Lady Sas: Wann ist für Dich eine Session besonders gelungen?
Miss Kaya Mia: Wenn ich danach einen frischen Slip brauche, der Sklave seine Emotionen in all ihren Facetten gezeigt hat, er unbedingt gehorsam war und mir danach die Füße besonders dankbar küsst. Und wenn mein Haussklave danach eine Stunde aufräumen und saubermachen muss, ist das meist auch ein Indiz für eine gelungene Session!


Lady Sas: Wissen Deine Freunde, dass Du als Domina arbeitest? Wie gehen sie damit um?
Miss Kaya Mia: Ja, siehe oben. Und sie gehen seeehr vorsichtig damit um!


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Miss Kaya Mia: Ich werde selektiver damit umgehen, wen ich als Sklaven akzeptiere und wen nicht. Mittelfristig möchte ich eine überschaubare Anzahl von Stammsklaven haben, die sich zu benehmen und meine Anteilnahme an ihrem Leben und Leiden zu schätzen wissen.  
Und dann hätte ich noch einen beruflichen Traum: Ein Netzwerk von befreundeten aktiven Dominas mit eigenem Studio in allen einschlägigen Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (für den Anfang, später auch gerne im weiteren Ausland), die zum Beispiel dreimal im Monat das Studio einer der Kolleginnen besuchen (Tapetenwechsel tut immer gut), ohne sich dafür gegenseitig mehr oder weniger bürokratisch Miete abzuknöpfen, sondern im Vertrauen darauf, dass sich das langfristig schon ausgleicht. Vielleicht tun sich ja auch manchmal mehrere zusammen um in einem Studio eine große SM – Party zu feiern? Vielleicht könnte man das sogar über eine gemeinsame Plattform „vermarkten“? Aber das ist schwierig und hängt wohl damit zusammen, dass wir eben alle dominant sind, ungern Kompromisse eingehen und unsere jeweils eigenen Bedürfnisse zu wichtig nehmen, um zusammenarbeiten zu können. Ich will mich da gar nicht ausnehmen. Trotzdem, den Versuch wäre es wert! Interessierte Kolleginnen können sich gerne bei mir melden, ich führe das dann zusammen und wir reden mal, ok?



Lady Sas: Interessant, ich wünsche Dir dafür alles Gute. Vielen Dank für das Gespräch.


Weitere Infos über Miss Kaya Mia gibt's hier.