Sonntag, 31. August 2014

Warum ich mich darüber freue, dass ein Sklave sein Training abgebrochen hat.

Liebe Lieben und Nicht-so-lieben,

gestern habe ich bei einem Sklaven nachgefragt, warum ich nichts mehr von seinen Übungen bzw. Aufgaben höre. Der Sklave hatte sich mein interaktives Buch "Sklaventraining" gekauft. Untertitel: "Wie du zum brauchbaren Sklaven wirst und deine Chancen steigerst, eine private Herrin zu finden". 

Das Konzept ist, dass ich das Training teilweise überwache bzw. Feedback und Hilfestellungen gebe. 

Seine Antwort: Er hat sich nicht mehr gemeldet, weil er sogar schon vor Ende des Trainings Erfolg hatte.

Mit seinem Einverständnis erlaube ich mir, einige Teile aus seinen zwei E-Mails zu zitieren:

"(...) außerdem habe ich tatsächlich einen wunderschönen Kontakt zu einer Femdom bekommen. Meine Art sie anzuschreiben war gelungen, und wir haben uns bereits 2x getroffen. Zu einem Vorgespräch und dann zur ersten herrlichen Session.

Gestern war der Höhepunkt in meinem bisherigen Sklavenleben: ich habe in HH im Catonium am Malesubcasting teilgenommen. Nackt auf einer Bühne vor 25 dominanten Damen, der Wahnsinn. Es war wirklich umwerfend, und ich habe mich so geborgen und aufgehoben gefühlt. 


Sie dürfen gerne Ihren Blog bedienen.


Das Begrüßungstraining konnte ich in der ersten Session sehr gut anwenden. Habe mein Können dank Ihrer Anweisungen verbessern können.

Lady Sas, Sie haben mein Sklavendasein in diesem Jahr ganz erheblich beeinflußt.  Dafür bin ich Ihnen ganz besonders dankbar."


Ich möchte dieses positive Beispiel hier herausstellen, da es sicher auch anderen Subs Mut macht, sich nicht aufzugeben, sondern offen für Tipps zu sein. Tipps aus Frauensicht, die eben die Vorstellungen vieler Männer durchaus auf den Kopf stellt. Aber es geht ja darum, erfolgreich zu sein. Also: Mut und Offenheit werden belohnt. 

Ich freue mich sehr und hoffe, noch mehr Subs auf ihrem Weg behilflich sein zu können. 

Herzlich,
Lady Sas

PS: Das Buch ist auf amazon als eBook und als Taschenbuch erschienen. Es hat aktuell vier Leser-Bewertungen, die alle die höchste Punktzahl vergeben haben. Vielen Dank dafür, Jungs. Hier klicken. 



Samstag, 30. August 2014

Danke für die Geburtstagswünsche

Liebe Lieben und Nicht-so-lieben,

am 23. August hatte ich Geburtstag. Vielen herzlichen Dank an alle, die daran gedacht haben.
Ich habe mich über die Glückwünsche und Geschenke sehr gefreut!

Schönes Wochenende,

Lady Sas


Dienstag, 19. August 2014

Streng, aber fürsorglich: Domina Silvia, Madrid und Augsburg

Mir fällt keine andere deutsche Herrin ein, die über so viel internationale Erfahrung verfügt wie Domina Silvia. Sie war bereits in den USA, in Kanada und in der Dominikanischen Republik als Herrin tätig. Ganz zu schweigen von ihrer Arbeit in Deutschland. 

Mein Sklave Toytoy hatte vor einigen Jahren das Glück, Domina Silvia in Berlin zur Verfügung stehen zu dürfen. So weiß ich aus erster Hand, welche exzellenten Sessions man mit ihr erleben kann. Toytoy schwärmt noch heute von der strengen, konsequenten Aura, die Domina Silvia umgibt. Von ihrer natürlichen Dominanz und einmaligen Ausstrahlung. Aber auch von ihrer Fairness und einfühlsamen Fürsorge. Heute lebt die attraktive Herrin im sonnigen Spanien, in Madrid. Wem das zu weit ist, der kann Domina Silvia auch regelmäßig in Augsburg antreffen, im Studio ihrer Freundin Lady Nicole, dem Domicile Dark Emotion. 

Domina Silvia ist vielen Leserinnen und Lesern sicher auch durch ihre Fetisch-Filme ein Begriff, die unter ihrem eigenen Label "SM Studio Berlin" erscheinen. Das Konzept dahinter ist, mit den Filmen einen Einblick in ihr Leben als Domina zu ermöglichen. Und Sessions zu zeigen, wie sie sich tatsächlich in ihrem Studio abspielen.

Kurzum: Domina Silvia ist eine Persönlichkeit, die in meiner Interviewreihe auf keinen Fall fehlen sollte. Ein Gespräch über das Leben in Madrid, Filmdrehs,  gesellschaftliche Tabubrüche, die Entwicklung der Szene und Nachwuchsförderung. 


Lady Sas: Liebe Silvia, Du lebst seit 2008 in Spanien, weil Du Dich hier als Produzentin Deiner Fetisch- und SM-Filme freier entfalten kannst. Was gibt es noch für Vorteile – außerdem dem guten Wetter natürlich?
Domina Silvia: Ich habe immer gern im Ausland gelebt, wie zuvor in der Dom. Rep., USA und ganz besonders gern in Kanada. Es ist eine tägliche Herausforderung, sich im wahrsten Sinne des Wortes durch schlagen zu müssen. Nicht nur die Sprache, sondern auch die Mentalität - mitunter auch die Religionen - bedürfen eines besonderen Feingefühls. Auch die Neigungen scheinen teilweise "landestypisch" zu sein. Vorteilhaft finde ich in Spanien für meine gewerbliche Tätigkeit, dass die BDSM-Szene, wenn man davon überhaupt sprechen kann, noch relativ klein und und das Thema an sich noch nicht so lange populär ist. Man hat die Möglichkeit, binnen kürzester Zeit alle bekannteren Dominas des Landes kennen zu lernen und die Sklaven sind zum größten Teil noch recht unerfahren und deshalb bei der Kontaktaufnahme eher zurückhaltend und nicht so forsch wie manche Interessenten in Deutschland, die teilweise mit ihrem Wunschzettel an mich herantreten und erwarten, dass ich eine Dientleisterin bin, die diesen gegen entsprechendes Entgelt erfüllen wird. Mitnichten. Da ist dann schon eher Aufklärungsarbeit zu leisten, als bei den SM-mässig noch nicht so bewanderten Spaniern, die eine Herrin als solche behandeln und sich respektvoll unterwerfen, um ihrerseits ihre Dienste anzubieten. Für meine privaten Bedürfnisse hätte ich jedoch schon lieber eine größere Auswahl an Kontakten und Events.


Lady Sas: Gibt es auch Nachteile, jetzt in Spanien zu leben?
Domina Silvia: Oh ja, die gibt es allerdings. Mit der Handwerkskunst für den Hausgebrauch ist es gemäß meiner Erfahrungen nicht sehr weit her. Ich habe viele unlogische bis haarsträubende und natürlich auch zeitaufwändige und nervenaufreibende Arbeitsvorgänge beobachtet und war davon direkt betroffen. Auch organisatorisch lässt hier Einiges zu wünschen übrig. Selbst in der Hauptstadt ist die Strom- und Wasserversorgung nicht immer zuverlässig gewährleistet.Ebenfalls musste ich lernen, dass "mañana" keineswegs "morgen" bedeutet, sondern lediglich "nicht heute". Sehr nachteilig ist es jedoch für mich, dass in Spanien die Finanzkrise noch lange nicht vorbei ist und dass die tägliche Herausforderung, die ich oben noch als positiv beschrieben habe, in letzter Zeit in alltäglichen Dingen viel zu oft an die Substanz geht. 


Lady Sas: Wie kommst Du auf die Ideen für Deine Filme?
Domina Silvia: Die Ideen für meine Filme entspringen fast ausschließlich meiner Phantasie und entsprechen ausnahmslos meinen eigenen Neigungen. Ebenfalls habe ich in meiner langjährigen Domina-Karriere auch schon so Einiges erlebt, was dann im Film umgesetzt wurde. Hin und wieder habe ich jedoch auch Anregungen von außen mit einfließen lassen, wenn sie mir schlüssig und realisierbar erschienen. 


Lady Sas: Du bist manchmal bei Deiner Freundin Lady Nicole im Augsburger Studio DOMICILE DARK EMOTION zu Gast, um hier Stammgäste aus Deiner Zeit in Augsburg zu treffen. Ich finde das wunderbar. Es zeigt, wie intensiv diese Beziehungen sein müssen. Wenn man einen Sklaven schon viele Jahre kennt, ist es dann nicht schwer, diese Beziehung frisch und aufregend zu halten?
Domina Silvia: Ich bin nicht nur manchmal, sondern sehr regelmässig in Augsburg. Mittlerweile jeden Monat für zwei Wochen. Dort habe ich viele langjährige Sklaven aus meiner Zeit Ende der 90er, als ich aus Kanada zurück kam und eine Weile dort lebte, bevor es mich wieder in die Großstadt, Berlin, zog. Anfangs war ich nur ein Wochenende pro Monat nach wie vor auch in Augsburg anzutreffen, wobei sich mein Aufenthalt im Laufe der Zeit und insbesondere nach meinem Umzug nach Spanien zunächst auf eine Woche und mittlerweile auf zwei Wochen ausdehnte. Natürlich kommen auch immer wieder neue Sklaven dazu und eine langfristige Beziehung ist auf jeden Fall in meinem Sinne. Mein Empfinden ist, je besser man sich kennt, umso mehr Spaß kann man miteinander haben. Zum Glück ist mein Interessensprektrum sehr breit gefächert, so dass mir noch lange nicht die Ideen für kreative Sessions und aufregende Szenarien ausgehen. Mit einigen Sklaven entwickelt man sich auch immer weiter und die Begegnungen werden intensiver und hin und wieder verlagern sich auch die Schwerpunkte im Laufe der Zeit. Auch habe ich gelegentlich mal die eine oder andere Überraschung parat. Also es bleibt spannend. Auch über viele Jahre hinweg und wenn man glaubt, mich bereits ziemlich gut zu kennen. 


Lady Sas: Kommt es eigentlich auch vor, dass Dich deutsche Gäste in Spanien zu einer Session besuchen?
Domina Silvia: Ja, das kommt vor. Auch Italiener, Engländer, Franzosen, Holländer, etc. - denn ich habe ja auch in Deutschland nicht nur ausschließlich deutsche Gäste. Und wenn es zeitlich nicht anders realisierbar ist, kommen sie mich gelegentlich auch in Spanien besuchen. Der Hauptteil meiner Sessions findet jedoch auf jeden Fall in Deutschland statt. 


Lady Sas: Mein Sklave hat Dir einmal in Berlin zur Verfügung stehen dürfen und von Deiner Vorliebe für Anal- und Toiletten-Spiele berichtet. Was ist für Dich das Reizvolle an diesen beiden Praktiken? 
Domina Silvia: Das Reizvolle ist für mich auf jeden Fall das "Perverse" daran, der gesellschaftliche Tabubruch und auch die Faszination, eine "schlimme" Demütigung in einer sehr intimen Situation zu zelebrieren. Beide Praktiken bedeuten eine sehr große Hingabe und Vertrauen des Sklaven mir gegenüber.


 Lady Sas: Hast Du eigentlich noch Phantasien, die Du bist jetzt noch nicht umsetzen konntest? Oder hast Du Dich schon komplett ausleben können?
Domina Silvia: Es gibt sicherlich noch einige Praktiken, die in meinem Kopf herum schwirren und noch nicht umgesetzt wurden. Es müssen dazu aber nicht nur die Randbedingungen und meine sadistische Stimmung im Einklang sein, sondern auch der geeignete Sklave zur Stelle sein. Ich bin sicher, dass ich mich noch lange nicht komplett ausgelebt habe und wahrscheinlich sogar Facetten an mir entdecke bzw. entwickle, die momentan nur latent vorhanden oder gar noch verborgen sind. Ich überrasche mich hin und wieder auch noch selbst. 


Lady Sas: Wie schätzt Du grundsätzlich die Entwicklung der SM-Szene ein: Gibt es eher immer mehr oder immer weniger Anhänger? Fällt Dir eine bestimmte Entwicklung auf? 
Domina Silvia: Bezüglich der Entwicklung der SM-Szene kann ich sagen, dass es generell auf jeden Fall immer mehr Anhänger gibt. Die Neigungen – zumindest was den Hauptteil meiner Studiogäste anbelangt – gehen aber immer mehr in Richtung Demütigung, Ausgeliefertsein und Benutztwerden und weniger in die Masorichtung mit Bestrafung, Schmerzen und Züchtigungen. 


Lady Sas: Hast Du einen Tipp für Frauen, die ihre Dominanz gerade erst entdecken und noch unsicher sind?
Domina Silvia: Ich bin immer gerne bereit, den Nachwuchs zu fördern und behaupte: Es ist nie zu spät und selten zu früh. Mein Rat ist, sich an renommierte SM-Studios zu wenden, die oft auch sog. Domina-Workshops in Gruppen- und Einzelkursen anbieten. Natürlich bietet auch das Internet vielfältige Möglichkeiten, sinnvolle Informationen einzuholen, jedoch geht nichts über das reale Erfahren unter fachkundiger Anleitung und vor allem in einer sicheren Umgebung.  



Lady Sas: Und hier die letzte Frage: Was sind Deine Pläne für die Zukunft? Magst Du davon etwas preisgeben?
Domina Silvia: Ich trage mich mit dem Gedanken, über kurz oder lang wieder in Berlin ansässig zu werden. Sicherlich wird bis zur Umsetzung noch einige Zeit ins Land gehen, denn für meine vielfältigen Aktivitäten muss erst noch das geeignete Objekt gefunden werden. Vielen Dank für das Interesse und meine besten Wünsche an die Leser.

Lady Sas: Ich danke Dir! Und melde Dich gern, wenn Du wieder in Berlin anzutreffen bist. Ich wette, einige Leser würde das brennend interessieren...


Mehr zu Domina Silvia erfährst Du hier.

Website:



Studio in Augsburg:



Montag, 18. August 2014

Realizing dreams: Mistress Veronica from New York

"I consider BDSM a form of creative self-expression which utilizes fantasy for catharsis, exhilaration, and arousal.", says Mistress Veronica from the city of the cities: New York. The beautiful, intelligent and very charismatic Lady has been a BDSM player for 13 years and a professional Mistress for 7. Her private dungeon is located downtown NYC. It's a great pleasure to have her on my blog. So, dear friends, let's have a look at New York!


Lady Sas: Dear Veronica, please describe the BDSM scene in New York a bit for us.
Mistress Veronica: I am unsure what the lifestyle scene is like in NY anymore.  When I first started nine years ago, it was non-existent except for Paddles, which has been around for thirty years or more. There was also a goth party where they had a little platform for people to play - it was mostly light stuff like flogging and spanking. Now the market is saturated I believe, and there are many parties. The trend has moved away from static places like clubs where everyone goes, to themed events that may be in one place one week and another the next. I have never really liked "the scene", as in my experience it is dominated by male doms and I don't really want to look at that. I had my own party for awhile, where my girl gang would attack the guys who showed up.  It was quite fun, but a lot of work and I am in school now, so cannot run it any longer.  We were called The Violent Fems, maybe you've heard of us!?


Lady Sas: Can you tell us how you came into contact with Fetish and BDSM?
Mistress Veronica: I have always been interested in countercultures from when I was a teenager, and drank up books such as Different Loving and Interview With A Vampire.  Later on,  I had a vague feeling I wanted to participate in pain play when I was in my early 20's and living in Seattle.  I found a place called The Wet Spot, which is called something else now.  They were well organized and made everyone go through an orientation.  There was no drinking or drugs allowed.  I met some great people.  I fell in and out of the scene as I moved around in my 20's.  I then came to settle in NYC and found "my calling" as a dominatrix.  


Lady Sas: Why are these games so fascinating to you?
Mistress Veronica: I think they were fascinating when I was inexperienced because they were a sort of dark mystery I wanted to solve. Now I'm interested in them more from an armchair psychologist point of view. To observe how people's various fantasies can be a catharsis, a secret, a guilty pleasure, an obsession, or a healthy outlet.  Or everything all together. The contradictory nature of people's predilections and the conflicted relationship people have with them and also themselves is one fascination I have.  I guess I am more fascinated with talking them through it and owning their fantasies, although those sorts of conversations are usually only with clients who I am quite close to.


Lady Sas: Did your job as a Dominatrix change you as a person in a way?
Mistress Veronica: Yes, it has made me a great reader of people and their motivations.  It has also made me far less judgmental about people's various fetishes and the reasons behind them. In the past I may have chalked some things up to a troubled childhood, but now I think that is a very one-dimensional, flippant point of view.  I also think it has contributed to making me a stronger person and a more committed feminist (although I know how unpopular that term is).


Lady Sas: What was the most surprising scene you can remember from a session? 
Mistress Veronica: There are two that come immediately to mind.  One, when I first became an independent mistress, was with a client who was into very casual cross dressing.  Panties, stockings and the like.  I then wondered what it would be like to dress him completely in my clothing and put lipstick on him, so I did, and he broke down and cried.  I kind of took a gamble, because I didn't know if he wanted such a complete transformation, but it seems like he needed a reaffirmation that he was a cross dresser or trans, or something.  I never heard from him again.  I hope he took that experience and became more comfortable with himself.
The second is probably the moment a client of mine and I realized he is a true sexual masochist.  He literally comes just from pain.  That was amazing and hilarious.  He loves to construct scary looking implements for me-- floggers with nails, a screw that acts as an electrified sound (for urethral insertion)-- just insanely painful stuff.  He's very fun, and I am very fond of him.


Lady Sas: What inspires you? How do you come up with new ideas for sessions?
Mistress Veronica: I get inspired when the other person is excited and we have a good chemistry. When I have someone's complete trust and they want me to do whatever I want with few limitations. Looking in people's eyes when I know they are experiencing something that's been in their mind forever and are finally making a reality. Punching, kicking, and generally showing off to martial arts enthusiasts is also really great.


Lady Sas: I think NY is an amazing city. I've been there for a couple of days as a tourist. So I have to ask this: How is life in New York from your point of view? 
Mistress Veronica: NY is a beautiful struggle. 

Lady Sas: Final question: What are your plans for the future?
Mistress Veronica: I go to school, and do not plan to be a full-time mistress for very much longer. I will always probably practice BDSM with my dearest clients though.


Lady Sas: Thank you very much for your time!

Find more information about Mistress Veronica here.


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Sonntag, 10. August 2014

Happy Birthday, dear Blog! Das schönste Geschenk kommt von den Lesern.


Liebe Leserinnen und Leser,

vor einem Jahr habe ich den Blog ins Leben gerufen und den ersten Beitrag verfasst. In dieser Zeit habe ich viel gelernt. Zum Beispiel, dass man nicht "Beitrag" sagt, sondern "Post" ;-) Crazy, dieses Internet.

Das schönste Geschenk zum Einjährigen kommt von Euch, den Leserinnen und Lesern. Pünktlich zum Geburtstag (!) hat die Anzahl der Clicks die magische Grenze von 100.000 erreicht. Das finde ich beachtlich und ermutigend, denn die Zahl der Leser steigt weiter. Danke für Euer Interesse, Eure Beiträgen, Hinweise, Kommentare, E-Mails, Tweets, Retweets und Likes. Ein besonderes Dankeschön an alle meine Gesprächspartnerinnen der Interviews, Ihr seid super! 

Ohne das Interesse der Leser gäbe es diesen Blog schon längst nicht mehr. Es ist der Treibstoff, der mich motiviert, den Blog zu führen. Das kann ich gar nicht genug betonen. Ohne Reaktionen würde ich mir so vorkommen, als würde meine Arbeit niemanden interessieren. 

Deshalb: Wenn du dem Blog gratulieren möchtest, dann tu heute etwas für den Blog. Verlinke auf ihn, tweete über ihn, schreib ihm einen kleinen Glückwunsch. Egal, auf welchem Kanal, Twitter, Facebook etc. Das freut den Blog. Und mich natürlich auch. Danke.

Noch vor einem Jahr hätte ich es niemals für möglich gehalten, dass der Blog einmal so viele Menschen interessieren könnte. Es ist mein Ziel, mich mit dem Thema Femdom zu beschäftigen, neue Perspektiven kennenzulernen, mich auszutauschen und dabei meine Leserinnen und Leser zu inspirieren. Und: Sie zu ermutigen, selbst über den Tellerrand zu schauen, Neues zu wagen und neugierig zu sein. Wer so ein Ziel hat, der ist niemals fertig. Es gibt immer jede Menge zu tun. Aber ich denke, die kleine Zwischenbilanz kann sich sehen lassen: 77 Posts – davon 24 spannende Interviews in Deutsch und Englisch, 55 Kommentare.

Apropos Englisch: Ich habe immer noch vor, den Blog zweisprachig zu gestalten. Das finde ich interessant, weil wir auf diese Weise Perspektiven auf der ganzen Welt kennenlernen können. Ich denke, es liegt noch einiges vor uns!

Ich freue mich außerdem, dass meine Bücher auf Begeisterung stoßen. Nach dem ersten Buch "Plötzlich Domina" kam "Sklaventausch" auf amazon heraus, dann das E-Book "Dominainterviews 1" und jetzt ganz aktuell ein völlig neues Buchkonzept: Sklaventraining. Eine interaktive Trainingseinheit von 14 Tagen.
Man kann mir also nicht unbedingt Faulheit vorwerfen ;-)

Aktuell bin ich dabei, das zweite Erlebnis mit Lady Judith aufzuschreiben. Und – oh Schreck – meinen Besuch in Amsterdam möchte ich auch noch festhalten. Es bleibt also spannend.

Auf ein zweites Jahr mit Euch!

Herzlich,
Lady Sas 

Samstag, 9. August 2014

Interview with Violetta Stahl – now in English.

Violetta Stahl is an attractive and brainy Lady with so many diverse facets that the title of Dominatrix cannot truly do her justice. She is engaged in a large number of projects and is very active in the area of female domination. I’m thus very grateful to her for finding the time to answer a few questions. 

Lady Sas: Dear Violetta, you have your own BDSM studio, you train Ladies as professional Dominatrixes, you give workshops and coachings, you manage Ultravioletta (an agency for kinky topics), you run a slave contact agency, you organize femdom parties – and now you’re also studying to become a psychotherapist. Do you ever find time to sleep?
Violetta Stahl: When I hear that list, I’m also surprised at how much I’m doing. But no worries: It doesn’t give me any sleepless nights (smiles).


Lady Sas: Most people are busy with one project. But you have several at once. What drives you? Where do you get your passion to pursue so many interests?
Violetta Stahl: Naturally, you need to see the individual projects on context. There are many overlaps between them. This certainly makes their large number more manageable. My projects complement each other and in combination, they paint a single picture of how I live my passion for BDSM — both professionally and in private. Ever since I first discovered my dominant side, I’ve wanted to explore more of the kinky world each day. But the world of kink also grows through the passions and dreams that we share with others, the thoughts and experiences we exchange, and the inspiration we give. Just as I have been inspired by others, so also I would like to inspire people to live their kinky desires. In living out our desires, we must always be conscious that we’re interacting with other people, who are as diverse as humanity itself: in their wishes, their passions, their dreams, their desires. The greatest form of pleasure for one person might be trivial or even a turn-off for others. My desire to communicate with other people is just as important as my desire to live out my passion. As a Dominatrix, I am privileged to practice my dream profession, and have created my own play-space in an independent environment that I use for my sessions but also in order to inspire others with my passion. In this space, every lady who participates in my workshops and seminars can explore and develop her own personal preferences in a sheltered environment. Additional elements such as arranging slaves and practice pets, and play parties in intimate settings offer an opportunity to dive deeper into the kinky world, explore the full range of possible play and overcome any inhibitions.


Lady Sas: You worked in marketing for fifteen years: Does this background help you in your projects?
Violetta Stahl: My professional background is a key foundation for my business activities — if you don’t limit marketing to advertising or sales support, but see it more broadly as an integrative aspect of managing a company. Many participants in my seminars set up their own business as a way of relaunching their career or reorienting themselves professionally or building up an additional source of income. My background as a marketing coach combined with my experience as a Dominatrix are at the centre of the value proposition that I offer in my projects. 

Lady Sas: A very fundamental question: How important are marketing skills for a professional Dominatrix?
Violetta Stahl: Just like any other project or service provider, a Dominatrix must consider basic aspects of marketing in order to be successful. In the end, Dominatrix is also a profession. Knowing the market environment, reflecting trends, identifying and addressing a target group, building an understanding of your own market offering are just as important in this profession as basic business skills. This doesn’t sound very sexy, but it is an important success factor – in addition to the BDSM skills and social competence of the Dominatrix, as well as a passion for kink. And we all want to be successful. As the saying goes: success makes you sexy! 


Lady Sas: In your personal experience: Do you think BDSM is attracting more or less interest?
Violetta Stahl: This is a difficult question. It’s hardly possible to prove statistically that more people are interested in BDSM nowadays. However, we can observe that it is much more present in the media. This would seem to support the feeling that interest in BDSM seems to have grown. Certainly reporting on related topics has multiplied compared to a few years ago. The number of fetish parties, places to buy toys and fashion, and also related Internet communities has increased massively. But it’s hard to establish whether a couple who are publicly living out their passion for BDSM in a club or at a party are really new to the scene - and thus an indicator of growing interest. The increase in opportunities to enjoy a kinky experience outside the privacy of the home creates the impression that more people are interested in BDSM. But this doesn’t mean that many of these people weren’t already living out their passion in private. 


Lady Sas: You also train Ladies as Dominatrices. Is this really a worthwhile pursuit, as there are already so many studios?
Violetta Stahl: I don’t think that this is really a question of quantity. How dynamic the scene is cannot simply be inferred from the number of femdom establishments. Especially as the activities of a Dominatrix are not limited to the confines of a studio. Depending on your inclination, the form of role-play and the personal preferences of both play partners, many locations are possible. The “classic BDSM studio” as I call it is just one of those. BDSM is a very varied playground on which everyone can live out his or her kinky desires, however diverse they are. I can only say from my own experience that there’s an increasing number of women who are interested in professional Domination, and are also seriously contemplating working as a Dominatrix, often in addition to a “normal” profession. These women come from many different career backgrounds and each of them introduces new aspects to the way they want to practice as a Dominatrix. They have their own individual ideas and dominant desires – just as men also have many different individual fantasies. This always triggers intense and engaged discussions at my workshops and seminars, which are a source of new inspiration. Both for myself and for the participating Ladies! And few things are more wonderful to experience these new influences and their new, creative ideas. 


Lady Sas: What are the most common “beginner’s mistakes” that you observe in your trainee Dommes?
Violetta Stahl: There isn’t really a typical beginner’s mistake. As with most pursuits in life, you need to stay dedicated. Those who’ve had a first taste and want to live out their passion should pursue this path, to find out where their personal interests lie and try to explore what they enjoy most. It’s true that curiosity is often restrained by understandable inhibitions. That’s why it’s always important to remember that your play partner is another human being. We are all different, and have our own personal preferences, fetishes and taboos. An activity that doesn’t really work with one play partner could, with a different partner, trigger an emotional and erotic firework! Perhaps because there’s a better alignment of fetishes and preferences. For this reason, it’s always important to talk before playing. If you can find out the other person’s likes, dreams and fantasies, as well as his or her limits, you’ve already set the foundation for an enjoyable play. And during your play, you can also build an atmosphere of trust by communicating and sharing feedback with your partner, so both can live out their passion. 


Lady Sas: Du you have any advice for young Dommes who are just starting out or for women who have newly discovered a passion for dominance?
Violetta Stahl: If you’re curious, then you shouldn’t shy away from taking the first step. To try out what is possible and explore your own preferences. Every play, whether in private or in a professional session, offers new inspiration and teaches you more about the game of domination as well as about your play partners. But most of all about yourself. 


Lady Sas: Do you think it’s possible to work as a Dominatrix for your whole life? Or is it only possible to practice this profession for a limited time?
Violetta Stahl: In my experience, Dominatrix is a profession that can be practiced irrespective of your age. The participants in my workshops come from all age groups, with some in their early twenties while others are of a more mature age. Every woman wants to live out her sexuality – some more and others less intensely. Quite a few are interested in spicing things up with some kinky elements. Age is no barrier for this, especially as the preferences of submissive men also cover a broad spectrum: the Grande Dame is just as much an object of male desire as the young Domme. As long as you’re physically fit enough, some games are possible at any age. What matters more is having a passion for BDSM. But that’s not a question of age! 


Lady Sas: How have you experienced the development pof the BDSM and fetish industry in recent years? Do you have any particular observations?
Violetta Stahl: The BDSM and fetish scene of today is certainly more diverse than 15 years ago. Not least because of the Internet, which offers many opportunities to learn more about BDSM, establish contact with others and dive into the world of kink. This certainly broadens the range of BDSM offerings — be it parties, fashion or communities. Also, the topic of kink is more present in the media nowadays. This offers the curious more opportunities to live out their passion than they had a few years ago. It’s also exciting to see how fashion is increasingly adopting materials that are used in the fetish scene or that are associated with the BDSM and fetish activities. This is another sign of the growth in diversity.



Lady Sas: Do you see BDSM developing further or have things stagnated over recent years? Where have you observed new ideas?
Violetta Stahl: The BDSM scene is also undergoing constant change. There is always a stream of new influences, both today and in the future. Luckily, the curiosity of BDSM players and fetishists knows almost no bounds. Everyone likes to experiment and this enriches the scene as a whole. Of course we have to wait and see which developments will have an impact outside the BDSM scene. Political moves to change Germany’s prostitution laws could have an impact on how a Dominatrix can legally conduct her profession. There could also be a significant impact on studios, locations and clubs. Personally, I really hope that we won’t see the establishment of an environment that makes it harder for people to live out their kinky passions and thus also restricts diversity. 


Lady Sas: One last question: Do you have any personal goals for the coming year?
Violetta Stahl: I would like to meet more interesting people who share my love and curiosity of bizarre passions. My very special wish for the new year is to live BDSM together with others, creating a diverse environment in which we can enjoy our passion and explore new facets of BDSM as well as discover new things about ourselves. 

Lady Sas: Dear Violetta, thank you so much for your interesting answers.


For more information on projects by Violetta Stahl, click here.

Learn more about Lady Sas here.

Montag, 4. August 2014

Jetzt auch als Taschenbuch: Sklaventraining.

Hallo, 

weil ich das so oft per E-Mail gefragt werde: 
Ja, das Buch gibt es als eBook – und jetzt auch gedruckt. Als Taschenbuch. Und ja, wie die anderen Bücher auch auf amazon.de. 

Einfach mal nach "Sklaventraining" suchen. Oder nach "Lady Sas". Ganz einfach. 

Mit kostenloser Leseprobe (Blick ins Buch).

Hier der link.

Alle Fragen geklärt? Na, dann los :)
Freue mich auf Feedback.
Herzlich,
Lady Sas

Freitag, 1. August 2014

Mein neues Buch ist da: Sklaventraining.

Liebe Lieben und Nicht-so-Lieben, 

ich bekomme immer wieder Anfragen von Sklaven, die sich um eine Erziehung von mir bemühen. Das ist schmeichelhaft und ich freue mich über jede einzelne Anfrage. Allerdings habe ich das Problem, das ich berufstätig bin und daher kaum Zeit bleibt. 

Ich könnte auch als weiteres Argument anführen, dass ich mit Toytoy bereits einen festen Sklaven habe. Aber um ganz ehrlich zu sein: Das allein wäre für mich kein Hindernis. Denn schließlich bin ich dem Sklaven in keiner Weise verpflichtet und kann ungefragt tun und lassen, was ich möchte. (Er dagegen ist exklusiv an mich gebunden.) 

Ich muss mich auch nicht heimlich mit Bewerbern treffen. Toytoy hat mich einmal bis zu einem Hotel begleitet, in dem ich mich mit einem anderen Sklaven zum Spielen verabredet hatte. Eine bewusste Erniedrigung von Toytoy, die ich sehr genossen habe... Trotzdem: Es kommt selten vor, dass ich Lust und Zeit habe, einen neuen Sklaven zu begutachten. 

Interessant finde ich zur Zeit die Onlineerziehung eines besonders fähigen und zuverlässigen Sklaven, der sich dieses Privileg durch konstant gute Leistungen verdient hat. Das macht mir Spaß. Aber jedem Bewerber kann ich diese Zeit nicht einräumen. 

Meine Überlegung: Ich schreibe ein Buch, in dem ich Sklavenanwärtern 14 Tage lang die Grundzüge ihrer Rolle nahe bringe. Wie verhält man sich als Sklave? Worauf kommt es an? Was ist zu beachten? Jeden Tag gibt es auf diese Fragen Antworten. Klar, direkt und auf den Punkt. 

Der Clou: Jeden Tag gibt es auch praktische Aufgaben und Übungen. Einige davon überwache ich persönlich. Die Sklavenanwärter erfahren außerdem von mir, worauf es privaten Herrinnen bei einem Sklaven ankommt und wie sie ihre Chancen drastisch erhöhen. 

Ich denke, das ist eine sinnvolle Sache. Man lernt viel dazu, kann es praktisch üben und kommt auf diese Weise nun doch in den Genuss meiner Erziehung.

Ein Projekt, das auch ein Experiment ist. Aber ich probiere gern mal etwas Neues aus. Das Buch ist als eBook auf amazon.de erschienen und kommt in den nächsten Tagen auch als gedrucktes Buch heraus, ebenfalls bei amazon.
Hier der link zum eBook.

Weitere spannende Projekte sind in Vorbereitung.
Bleibt neugierig!
Lady Sas