Montag, 27. Oktober 2014

Warum ich das Buch "Sklaventraining" nicht mehr verkaufe.

Liebe Lieben und Nicht-so-lieben,

mit meinem Buch "Sklaventraining" wollte ich Anfängern bei ihren ersten Schritten helfen.
Ich wollte Unsicherheiten abbauen und Sicherheit durch Wissen vermitteln.
Der Clou war, dass ich mich persönlich um die Leser gekümmert habe.
Gerne habe ich per E-Mail Fragen beantwortet, Hilfestellungen gegeben und Aufgaben angeschaut.

Ich bin dankbar für die vielen sehr guten Bewertungen auf Amazon.
Das Buch hat sich gut verkauft. Schöne Sache. Das hat mich gefreut!

Wie Ihr Euch denken könnt, war es zeitintensiv, auf jede vernünftige Mail zu antworten.
Diese Zeit möchte ich mir nun nicht mehr nehmen.
Deshalb stelle ich den Verkauf des Buchs ein.

Ich denke, es wäre nicht korrekt, das Buch zu verkaufen und nicht mehr mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sicher, das Buch hat sich gut verkauft. Aber das war nicht meine Motivation.

Beste Grüße,
Lady Sas

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Das Privatstudio "Secret Place" in der Nähe von Berlin.

Miss Ivy Jasmin leitet das private, stilvolle und schöne Studio "Secret Place" in der Nähe von Berlin. "Secret Was?", mag sich nun der Szene-Kenner denken. Und in der Tat: Das Secret Place ist  eher noch ein feiner Geheimtipp aus dem Privatbereich. Umso schöner, dass Miss Ivy Jasmin sich die Zeit genommen hat, ihr Studio vorzustellen.


Lady Sas: Liebe Ivy, Du führst und vermietest das Studio „Secret Place“, 20 km südlich von Berlin. Wie lange gibt es das Studio und wie kam es dazu?
Miss Ivy Jasmin: Das mit dem neuen Studio hat sich eigentlich eher zufällig ergeben. Ich hatte bereits früher vier Jahre lang ein Eigenes in der Schweiz und spiele mit meinem Mann privat. Wir zogen uns zurück in die Heimat und wollten für uns einen privaten, schönen, stilvollen Platz erschaffen, um nach Lust und Laune spielen zu können. Dann haben Freunde gefragt, ob sie unser Studio nicht mal nutzen dürfen, dann kamen Anfragen von befreundeten Dominas... Also haben wir es schließlich offiziell gemacht! Seit gut einem halben Jahr vermieten wir also, aber es wird noch sehr viel dran gemacht! Wir entwickeln uns stetig weiter, um uns selbst immer wieder zu überraschen. 


Lady Sas: Beschreibe bitte kurz das „Secret Place“, was ist das Besondere an diesem Ort?
Miss Ivy Jasmin: Ich denke, genau der Punkt, dass es eigentlich unser eigenes, kleines, geheimes "Versteck" gewesen ist, macht es so persönlich und damit einzigartig. Wir haben keine Reklame an der Tür, denn wir wohnen ja im selben Haus, deshalb ist uns Diskretion sehr, sehr wichtig! Wir vermieten nur an Menschen die wir vorher persönlich kennen gelernt haben, oder an Dominas/Master die unser Vertrauen besitzen! Unbekannte Spielpartner gelangen ausschließlich im Rahmen einer blinden Entführung zu uns, damit der genaue Ort geheim bleibt. Allerdings bieten ich und mein Mann auch Workshops an, in entspannter Atmosphäre und netten Gesprächen. 

Secret Place, Berlin

Lady Sas: Wen willst Du mit Deinem Angebot ansprechen? Hast Du eine bestimmte Zielgruppe? 
Miss Ivy Jasmin: Nein, eigentlich kann sich jeder bei uns melden, der Interesse an BDSM hat. Ob das nun die lernwillige Jungdomina ist, die sich gern weiterbilden will, oder Paare, die eine kleine Einführung in die Welt des SM haben möchten. Genauso klassische Subs und Dominas/Master. Ich vermittle auch gerne Sklaven an mir bekannte, tolle Ladys weiter, wenn ich persönlich keine Zeit habe. Allerdings lassen wir nicht jeden in unser Allerheiligstes...


Lady Sas: Ich habe gesehen, dass Du bei Lust und Laune auch selbst im Studio erziehst. Erzähle uns, wie Du auf Deine dominante Neigung aufmerksam geworden bist.
Miss Ivy Jasmin: Ich war schon immer dominant. Bereits im Sandkasten habe ich alle nach meiner Pfeife tanzen lassen... (lächelt). Das hat sich bis zum Berufsleben nicht geändert. Ich trage viel Verantwortung und liebe es, eine souveräne Position inne zu haben, das hat sich dann eben auch immer mehr auf mein Sexualleben ausgebreitet. 


Studio Secret Place Berlin
Lady Sas: Was macht für Dich den Reiz beim BDSM aus?
Miss Ivy Jasmin: Das ist schwer zu sagen... Ich denke, es ist das Machtspiel um Vertrauen und blinder Ausgeliefertheit was mich erregt! Es gibt nur eine Person, meinen geliebten Mann, bei dem auch ich die "andere Seite" erlebe und genieße, doch dadurch erfahre ich immer wieder, wie sinnlich Ergebenheit ist. Das nutze ich dann auch in den Erziehungen meiner Subs, egal ob männlich oder weiblich. 


Lady Sas: Zusammen mit Deiner Schwester bietest Du Workshops und persönliche Coachings an. Habt Ihr viel zu tun oder hält sich die Nachfrage in Grenzen?
Miss Ivy Jasmin: Meine Schwester ist seit vielen Jahren eine sehr bekannte Femdom in Berlin und bringt viele eigene ihrer Sklaven zu uns. Aber wir haben ja gerade erst eröffnet und ich habe mit meinem "normalen" Beruf sehr viel zu tun und kann nicht jeden Tag Workshops geben oder Sessions veranstalten. Aber wir haben bereits verhältnismäßig viele Anfragen und Buchungen, was uns zeigt, das auch in Brandenburg der Sinn nach Extravagantem erwacht. Unsere befreundeten Master und Ladys reservieren sich bereits regelmäßig unser Studio und private Workshops gibt es momentan einmal im Monat.


Lady Sas: Hast Du eins, zwei Tipps für Jungdominas, die noch ganz am Anfang stehen?
Miss Ivy Jasmin: Man sollte diesen Beruf als "Berufung" sehen und niemals eine Herrin werden, nur weil man schnelles Geld machen möchte, ohne sich dafür auszuziehen... Ein Sub spürt, wenn eine Lady "nur so tut" und das ist für niemanden angenehm! Entweder man hat es im Blut, oder eben nicht. Man kann soetwas nicht erzwingen, denn nach meiner Erfahrung lässt sich Intuition, Dominanz und sadistisches Einfühlungsvermögen nicht mal eben erlernen. 

Klinikbereich im Secret Place, Berlin

Lady Sas: Was sind typische Anfängerfehler bei Jungdominas?
Miss Ivy Jasmin: Es gibt zwei Sorten von Anfängerfehlern; zum einen, dass sie zu übereifrig sind und einem Sklaven glauben, wenn er sagt "Ich halte dieses und jenes aus!". Sie ziehen dann einfach ihr Ding durch, ohne auf die Reaktionen ihres Spielpartners einzugehen und zu spüren, das er sich zuviel zugemutet hat. Zum Anderen gibt es die Jungdamen, die nach jedem zweiten Schlag oder bei jeder Fesselung nachfragen: "Ist das so in Ordnung für dich?" Wobei wir wieder bei vorheriger Frage wären.


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Miss Ivy Jasmin: Unser kleines privates Studio wird Stück für Stück ausgebaut und wir bestellen immer wieder mal neue, schöne Sachen. In einem großen Studio mit vielen Frauen geht leider immer viel kaputt, weil oft nicht auf die Dinge geachtet wird. Wir können es uns leisten, auch kostspielige, feine Geräte anzuschaffen, weil wir den Menschen vertrauen, die sie nutzen. 
Also hoffen wir das Beste und bleiben optimistisch! Auf jeden Fall sehen wir einer spannenden, bizarren Zukunft entgegen und hoffen auf neue tolle Bekanntschaften!


Lady Sas: Danke für das Gespräch. 


Mittwoch, 8. Oktober 2014

Selbstbewusste Schönheit: Lady Cynthia.

Sie ist blond und hat eine Figur, die jedem Mann das Herz höher schlagen lässt. Lady Cynthia ist zweifellos eine der attraktivsten Herrinnen im deutschsprachigen Raum. Aber: Sie ist eben noch viel mehr als das: selbstbewusst, dominant und erfahren. Eine Herrin mit Stil und Ausstrahlung, die weiß, was sie will. Und die ihren Willen auch durchzusetzen kann. Lady Cynthia ist in München erreichbar – und zeitweise auch bei Zürich. 

Mein Sklave Toytoy besitzt einige Videos von ihr. Ich habe sie gesehen und war so positiv eingenommen, dass ich Lady Cynthia einige Fragen gestellt habe und mehr über sie erfahren wollte. 


Lady Sas: Liebe Cynthia, wie bist Du auf den SM-Bereich aufmerksam geworden?
Lady Cynthia: Den Ursprung oder einen Grund, warum ich auf bizarre Praktiken stehe, kann ich dir nicht genau sagen. Ich bin ein Bauchmensch, empfinde etwas als anregend oder eben nicht. Früher hätte ich zum Beispiel niemanden schlagen können, andere zu dominieren fand ich entsetzlich. Das ist freilich schon eine Weile her und lag daran, dass ich nicht an das richtige Pendant geraten bin. 2006 schaute ich mir dann BDSM Filme an, das probierte ich dann privat aus und siehe da - es kickte mich. Aktiv im Studio war ich aber erst später. Heute steh ich richtig drauf und lebe mich da voll aus.


Lady Sas: Du zeigst ganz offen Dein Gesicht, hat sich daraus schon mal ein Problem für Dich ergeben?
Lady Cynthia: Ja, ich zeige offen mein Gesicht im Internet. Außerdem sieht man mein Bild in Geschäften, wo man DVDs ausleihen kann. Alle Menschen in meinem Umfeld, mit denen ich zu tun habe bzw. die mir wichtig sind, wissen, dass ich als Domina arbeite. Ob das schon mal ein Problem war? Nun, für mich nicht! Wenn jemand damit nicht klar kommt, dann denke ich, dass diese Person mich eh schon meidet. Ich mag einfach Ehrlichkeit.



Lady Sas: Das mit der Ehrlichkeit finde ich toll. Was reizt Dich daran, als Herrin Sklaven zu dominieren?
Lady Cynthia: Das Spiel und die Faszination, wie weit Männer gehen, wenn sie ihre Phantasie in einer Session ausleben können.


Lady Sas: Wie weit geht Deine Berührbarkeit, setzt Du Deine weibliche Erotik ein?
Lady Cynthia: Bei dieser Frage muss ich lächeln. Ich möchte hier nicht als eingebildet rüber kommen, jedoch denke ich, dass man anhand meiner Bilder sehen kann, dass ich auch eine Art Erotik ausstrahle. Damit spiele ich gerne, reize die Männer und möchte deren Reaktion im Spiel sehen und fühlen, wie
deren Kopfkino arbeitet. Nur Sex möchte ich dann doch für mein privates Leben vorbehalten.


Lady Sas: Woran liegt es wohl, dass so viele Männer auf Schuh- und Fußerotik abfahren?
Lady Cynthia: Vielleicht, weil es für den Mann eine devote Haltung ist. Da ja die Herrin sich meistens die Füße von den Männern so verwöhnen lässt, wenn diese auf den Boden liegen, sitzen oder knien. Auch können Füße erotisch auf Männern wirken … vor allem mit Nylons. Ich glaube, diese Frage kann ich Dir nicht so einfach beantworten, da ich mitbekommen habe, wie viele verschiedene Gründe es gibt, warum Männer diesen Fetisch haben.


Lady Sas: Im Studio Hades bietest Du Militärdrill an. Was darf man darunter verstehen und was reizt Dich daran?
Lady Cynthia: Wie bei einer Musterung. Die Untersuchung und die (auch) unangenehmen Fragen. Sowie ein Training, bei dem dem Mann lautstark erklärt wird, was er für Übungen zu machen hat. Egal, ob er schlapp macht.... dann muss er eben wieder von vorn anfangen. Es ist ja ein Spiel... die Frage stellt sich mir immer wieder, wie weit machen die Männer mit, lassen sie sich wirklich brechen... Am Ende wollen die Herren eine „geile“ Session, wenige sind bereit, sich bis ins Extreme drillen zu lassen.


Lady Sas: Kannst Du Dir vorstellen, ein braves, bürgerliches Leben zu führen? Ganz klassisch verheiratet mit zwei Kindern, Hund und Häuschen?
Lady Cynthia: Wieder muss ich lächeln. Erst einmal bin ich brav! Wie eine Fee! Erfülle nur die Wünsche der Männer, die zu mir kommen ;-). Ein Hund und ein Häuschen, ja klar. Verheiratet... möchte ich in der heutigen Zeit nicht sein. Solange es mir möglich ist, werde ich meine Leidenschaft als Domina ausleben. Wenn der Partner damit einverstanden ist, super! Wenn nicht, dann habe ich keinen Partner, dafür einen Hund und ein Häuschen.


Lady Sas: Vielen Dank für das interessante Gespräch.


Mehr Infos zu Lady Cynthia gibt es hier:http://www.lady-cynthia.com