Mittwoch, 26. November 2014

Real-Life-Adventures: Herrin Ariadne

Herrin Ariadne hat viel Erfahrung in der konsequenten Sklavenerziehung. Sie ist eine echte Herrin, die in jeder Situation die Führung beansprucht. Besonders interessant: Die attraktive Lady ist außergewöhnlich kreativ, wenn es um Langzeitprogramme geht. Wie sie diese Langzeitsessions gestaltet, lest ihr hier. 


Lady Sas: Liebe Ariadne, bitte berichte uns zunächst einmal, wie Du Dich zur Herrin entwickelt hast.
Herrin Ariadne:
Da musst du dir natürlich vor Augen führen, wie Deutschland damals war in den 70er Jahren für ein junges Mädchen aus der Mittelschicht wie mich. Wir hatten gar nichts zu sagen, wir sollten entweder früh heiraten oder irgend einen stupiden Beruf in irgendeiner langweiligen Firma erlernen und möglichst keine Probleme machen und dankbar sein für das deutsche Wirtschaftswunder. In meinem Fall hatten meine Eltern eine Beamtenlaufbahn vorgesehen und ich erfüllte ihnen diesen Wunsch. 
Die grauen 8-Stunden-Tage im Büro waren das Schlimmste was ich als kreative, freiheitsliebende, junge Frau erleben musste und mir wurde sehr schnell klar, dass ich in diesem System nicht mitmachen werde. Als ich dann per Zufall im Stuttgarter Nachtleben eine Domina kennen lernte, sah ich sofort meinen Ausweg aus dem grauen Moloch.

Kurze Zeit später quittierte ich auf einem Notizzettel meinen Staatsdienst und begann im Studio dieser Domina meine Laufbahn als Herrin.


Lady Sas: Worin liegt für Dich der Reiz beim BDSM?
Herrin Ariadne:
Im Ausleben von Macht, Kreativität und absoluter Unabhängigkeit in Verbindung mit männlicher Verehrung.


Lady Sas: Dein Steckenpferd sind Langzeitsessions und Langzeitprojekte, die du selbst kreierst und inszenierst. Wie kam es dazu?
Herrin Ariadne:
Ich bin eine Femdom und habe seit jeher etwas gegen den Studiostundenmodus. Eine Session dauert so lange wie ich es will und solange es mir Spass macht. Der Sklave hat sich mir zu unterwerfen und nicht umgekehrt. Es gibt ja mittlerweile Studios, wo sich die Herrinnen den Männern zur Auswahl präsentieren und sich somit dem Gast unterordnen. Das sind keine Herrinnen mehr. Ich bin nicht berührbar und ich präsentiere mich niemandem und ich bestimme wie lange eine Session geht. Wahre Unterwerfung findet nicht in einer Stunde statt, wahre Unterwerfung findet in einer Langzeitsession statt.


Lady Sas: Erzähle uns bitte, welche Möglichkeiten der Langzeiterziehung Du zum Beispiel anbietest. Auf Deiner Website steht etwas von „24 hours“ und „Erziehungslager I und II“.
Herrin Ariadne (schmunzelt):
Naja, dafür gib's ja meine Website www.nowayout.ch, wer sich für meine Langzeitsessions interessiert, findet dort alle nötigen Informationen.


Lady Sas: Einzigartig und interessant finde ich, dass Du bei manchen Programmen eine Vorgeschichte schreibst, die der Sklave dann bei der Erziehung persönlich weitererleben kann. Habe ich das Konzept richtig verstanden? Wie kommt das bei den Sklaven an?
Herrin Ariadne:
Ja, das hast du ganz richtig verstanden, aber die Vorgeschichte gibt es nicht bei manchen Programmen, sondern bei allen. Zu jedem NoWayOut-Projekt gibt es eine eigene Geschichte, die ich als Kopfkino für die Sklaven entwickle. So weiss der Sklave auch welches NoWayOut-Projekt am geeignetsten für ihn ist. Und ja, die Sklaven schätzen das sehr. Bereits beim Besuch der NoWayOut-Homepage beginnt seine Reise in das Real-Life Adventure, wie ich es nenne.


Lady Sas: Du bist bei den Programmen nicht zwangsläufig allein, sondern kannst bei Bedarf auch weitere Damen hinzuziehen, die Du „Komplizinnen“ nennst. Worin liegt der Reiz für Dich, im Team zu erziehen?
Herrin Ariadne:
Wenn du wie ich als Privat-Herrin agierst, also nicht Teil eines Studioteams bist, dann ist diese Zusammenarbeit eine willkommene Abwechslung und auch gegenseitige Inspiration. Kommt hinzu, dass zum Beispiel Sessions mit zwei Sklaven, die 24 Stunden oder länger dauern, nicht von einer Herrin alleine gemeistert werden können, wenn ein gewisses Niveau und ein gewisser Fokus auf die jeweiligen Sklaven beibehalten werden sollen.


Lady Sas: Wann ist für Dich eine Session besonders gelungen?
Herrin Ariadne:
Wenn ich mit meiner Session nicht nur die physischen sondern auch die psychischen Grenzen eines Sklaven spielerisch erweitern kann.


Lady Sas: Nun gibt es im deutschsprachigen Raum durchaus auch andere Studios, die Langzeiterziehungen anbieten. Was unterscheidet Deine Sessions von den anderen?
Herrin Ariadne (lacht):
Das weiss ich nicht, ich war ja noch nie bei anderen Langzeitsessions dabei. Und genau das unterscheidet meine von den anderen, dass sie eben von mir konzipiert und durchführt werden.


Lady Sas: Beim Programm „24 Hours No Way Out“ können zwei Sklaven mitmachen. Sehen sich diese beiden Sklaven? Muss man als Sklave also Angst um seine Anonymität haben, wenn noch ein zweiter Sklave dabei ist?
Herrin Ariadne:
Nein, wer dem anderen Sklaven nicht begegnen will, muss dies auch nicht. NoWayOut kann auch alleine gebucht werden.
Aber für viele Sklaven ist die Gemeinschaftserziehung ja gerade der Reiz. Sklaven, die zusammengeführt werden, sollten im Neigungsprofil kompatibel sein, was ich vorher genau abkläre. Ich würde zum Beispiel nie einen Hardcore-Masochisten mit einem Neueinsteiger zusammenführen. Zudem sind Sklaven, die sich im Spiel begegnen wollen, immer maskiert.


Lady Sas: Was war die längste Erziehung, die Du bisher durchgeführt hast?
Herrin Ariadne:
Das Alptraum-Torture, das jährliche NoWayOut-Special, bei dem ich im September in den Schweizer Bergen ein abgelegenes Ferienhaus gemietet hatte, hat eine ganze Woche gedauert. Die Sklaven habe dabei teilweise gewechselt, für mich jedoch war es eine durchgehende Session, da immer mindestens zwei Sklaven anwesend waren.


Lady Sas: Was inspiriert Dich? Wie kommst Du auf Deine Ideen für Sessions?
Herrin Ariadne:
Ich bin eine kreative Frau und ich habe jeden Tag neue Ideen wie ich Männer noch perfider quälen kann (lacht). Nein im Ernst, ich lasse mich natürlich auch von meinem Gegenüber inspirieren.


Lady Sas: Gab es eine Erziehung, die Dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?
Herrin Ariadne:
Ja sicherlich die Alptraum-Torture Woche, weil ich dort nicht meine raffinierten Studiogerätschaften zur Erziehung hatte, sondern mit den Gegebenheiten der wilden Bergnatur und der Ausstattung des Ferienhauses improvisieren konnte, was mir grossen Spass gemacht hat. Zum Beispiel habe ich die Brustwarzen eines Sklaven mit dem vorhandenen Kickertisch gequält.


Lady Sas: Du blickst auf mehr als 15 Jahre Erfahrung als professionelle Domina zurück. Was hat sich im Vergleich zu früher verändert? Fallen Dir bestimmte Dinge auf?
Herrin Ariadne:
Da ich zu einer Zeit angefangen habe, als es noch kein Internet gab, haben die Sklaven damals noch Briefe geschrieben. Es gab auch eine klare Abgrenzung zwischen Herrin, Zofe und Sklavin, was heute nicht mehr so ist. Eine wahre Herrin ist nicht berührbar.


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Herrin Ariadne:
Nächste Woche fahre ich ins Juragebirge um dort ein neues Domizil für das nächste Alptraum-Torture im Frühjahr 2015 zu finden. Weiter werde ich meine Philosophie von SM in meinem Privatstudio DER KELLER in Winterthur nächstes Jahr konsequenter durchsetzen. Komplizinnen werden nur noch unberührbare Herrinnen sein. DER KELLER soll ausschliesslich für klassische Dominanz stehen und ein Reich sein für Sklaven, die wahre Unterwerfung und die „härtere Gangart“ suchen.

Ich bedanke mich für das Interview und wünsche dir und deinen Lesern besinnliche Weihnachten und ein bizarres 2015.


Lady Sas: Danke schön, das wünsche ich Dir auch. 


Mehr über Herrin Ariadne gibt's hier: 





Das Taschenbuch ist da

Sehr schön, mein neues Buch ist jetzt auch als gedrucktes Buch erhältlich. Auf amazon.de – hier der link.

Auf amazon gibt's auch eine kostenlose, umfangreiche Leseprobe. 

Ich wünsche eine anregende Lektüre!

Lady Sas 

Sonntag, 23. November 2014

Nichts für Softies: Mein neues Buch ist da.

Mein bisher längstes und intensivstes Buch.

Die Erzählung umfasst in der Taschenbuch-Ausgabe 295 Seiten (plus 20 Seiten Leseprobe für mein erstes Buch "Plötzlich Domina"). Damit ist mein neues Buch auch mein umfangreichstes und längstes. Es ist sicher auch mein intensivstes und härtestes. Das liegt am Thema. (Zugegeben: Es liegt natürlich auch etwas an mir und meiner Entwicklung.)

Worum geht es?


Hier die Beschreibung von amazon:

"Lady Sas ist eine private SM-Lady aus Frankfurt/Main. Ihr langjähriger Sklave Toytoy bittet sie um eine dauerhafte Kennzeichnung – in Form eines Tattoos. Lady Sas und ihre attraktive Freundin Lady Judith wollen herausfinden, wie weit Toytoy wirklich für Lady Sas geht und ob er wirklich bereit ist. Seine Herausforderung: Wenn er in einer 48-Stunden-SM-Session nicht um Gnade bettelt oder die Damen sonst enttäuscht, bekommt er das Tattoo. Pikant wird die Session auch dadurch, dass Lady Judith noch eine Rechnung mit Toytoy zu begleichen hat und schon lange auf Rache sinnt. Wird Toytoy stark genug sein, die perversen Prüfungen der Damen zu überstehen? Wie wird er auf die Überraschungsgäste reagieren, die ihn erwarten? 48 Stunden sind eine lange Zeit. 


Achtung: Nichts für Leserinnen und Leser, die auf Soft-SM stehen. 

"Für meinen Sklaven war es sicher die härteste Session, die er je erlebt hat. Hinterher dachte ich mir: 24 Stunden hätten eigentlich auch gereicht." 
– Lady Sas 

Inhalt: strenger Femdom-BDSM, Langzeiterziehung, Vorführung, Überlassung, Keuschhaltung, Spanking, Peitschen, Ohrfeigen, NS, extreme Demütigung, Spitting, Bondage, PaySlave, Tease-and-Denial, Brustwarzenbehandlung, Strap-on, Fingern, ruinierter Orgasmus, Schuh- und Fußfetisch, Angstspiele, SM-Gangbang, Verbalerotik."

Das Buch ist jetzt als eBook auf amazon.de erhältlich und ab Montag/Dienstag auch als gedrucktes Buch.

Hier geht es zum eBook.

Man braucht übrigens keinen Kindl, um Kindl-Bücher zu lesen. Du kannst Dir die Kindl-Software auch auf Dein Smartphone oder Deinen Computer laden. Einfach nach Kindl Software + Smartphone/Computer googeln.

So, jetzt wünsche ich Dir eine anregende Lektüre. 

Lady Sas 





Samstag, 22. November 2014

Die lustigsten Tippfehler, die Testleser/innen gefunden haben.


Bald ist mein neues Buch verfügbar.


Viele Testleserinnen und Leser haben sich auf die Suche nach Tippfehlern begeben.

Ich hoffe, wir haben die gröbsten Schnitzer finden können. Manche Dinge sieht man leider einfach nicht, wenn man sie selbst schreibt. Ansonsten finde ich: Nobody is perfect :)

Als Herrin richte ich mich eh nach niemandem – und nach der Rechtschreibung schon gar nicht ;-)

Hier die lustigsten Fehler. 
Man muss auch mal über sich selbst lachen können.

"Mit Paddel, Gert und Rohstock" statt Gerte.

"Mühsam riecht er zum Schlüssel." statt kriecht.


"Wasserfalsche" statt Wasserflasche

"Umschalldildo" statt Umschnalldildo.

"stumm leider er vor sich hin" statt leidet.

"Bust" statt Brust.

"Bodageseil" statt Bondageseil.  

Also: Danke an alle Testleser/innen!

Grüße,
Lady Das – äh... nein, vertippt... Sas natürlich




Montag, 17. November 2014

Statt Klischees: Ernsthafter Dokumentarfilm über Dein BDSM.

Heute möchte ich Euch auf ein interessantes Projekt der renommierten Filmakademie Baden-Württemberg hinweisen. Ein Student dreht einen  Dokumentarfilm über BDSM-Beziehungen und sucht dafür Menschen, die in einer festen BDSM-Beziehung leben. Dabei soll es nicht um Klischees gehen, sondern um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema. 

Hier hat er seine Gedanken dazu zusammengefasst: 

<<Ist es möglich Fantasien zu dokumentieren? 
Wie sieht der Alltag von Menschen aus, die in einer hierarchischen Beziehung leben, bei der ein Partner die volle Kontrolle über den
anderen hat? Wo die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit verschwimmen, körperliche Züchtigung und Fetisch einen großen Stellenwert einnehmen? Wo aber dennoch auch Geborgenheit und Fürsorge eine wichtige Rolle spielen.

Sind solche Beziehungen eine ernsthafte Alternative zu klassischen Beziehungsmodellen?

Ziel des Films ist eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema, das in der Öffentlichkeit oft mit Klischees einher geht. Es soll gezeigt werden, worum es beim BDSM eigentlich geht, fernab von skandalösen Sex-Praktiken oder effektvollen Fetisch-Outfits.

Was steckt hinter der Fassade? Warum wollen manche Menschen ihre
Entscheidungsfreiheit abgeben? Und warum fühlen sie sich dadurch vielleicht sogar freier als vorher?

Wir möchten BDSM auf eine Art beleuchten, wie es das bisher noch nicht gab. Zeigen, was in der Gedankenwelt von BDSMern passiert. Quasi den "Subspace" durch Bild und Ton für den Zuschauer erlebbar machen.

Der Film wird nicht die BDSM-Szene objektiv erklären, sondern aus den Protagonisten heraus entstehen. Der Zuschauer soll in ähnlich kathartische Zustände versetzt werden, in denen sich auch die Protagonisten befinden.

Dafür brauchen wir zeigefreudige Menschen, die ehrlich und echt sind, die BDSM leben. Die spielen - aber mit klaren Regeln. Die sich für eine alternative Art zu leben entschieden haben. Wo BDSM nicht nur im verschlossenen Schlafzimmer stattfindet.

Der Dreh soll an vereinzelten Tagen diesen Dezember stattfinden. Im Februar 2015 wäre der Film fertig und soll danach auf diversen Filmfestivals gezeigt werden. Eine Ausstrahlung im TV ist nicht vorgesehen.

Interessierte Paare können sich für mehr Infos gern melden unter:
andre.krummel@filmakademie.de 

Es spielt keine Rolle, ob bei dem Paar der Mann oder die Frau dominant ist. Wir sind auch dankbar für Hinweise oder Anregungen.>>

So, ich bin schon sehr gespannt auf den Film und freue mich, wenn Du Dich jetzt angesprochen fühlst und das Projekt bereicherst.

Grüße,
Lady Sas

Sonntag, 16. November 2014

Testleser/innen gesucht!

Ja, es hat ein Weilchen gedauert, aber jetzt habe ich meinen neuen Erlebnisbericht endlich in Buchform gebracht: 48 Stunden BDSM. 

Das Titelbild ist bereits fertig, ich finde es sehr schön und bedanke mich an dieser Stelle bei Lady Cornelitas dafür.

Worum geht es?

Ich habe meinen Sklaven Toytoy seit Februar 2011 in meinem Besitz. Das ist durchaus eine beachtliche Zeit. Sein Wunsch ist es, dieses Besitzverhältnis durch eine dauerhafte Kennzeichnung zu dokumentieren. Konkret: durch ein Tattoo.

Soetwas will eingehend überlegt und geprüft werden. Und genau darum geht es: 48 Stunden BDSM. Es geht um die Frage, ob Toytoy bereit für diesen Schritt ist und meine Erwartungen erfüllen kann. Bei der Überprüfung dieser Frage stehen mir zwei weitere Damen zur Seite. Doch mehr möchte ich noch nicht verraten.

Jetzt suche ich Testleser/innen. Voraussetzung: Spaß an BDSM und gute Kenntnisse in Sachen Rechtschreibung.

Interessiert? 
Dann schreibe mir. Mit einer kurzen Begründung, warum Du geeignet bist.  madamesaskia@web.de

Grüße,
Lady Sas 




Montag, 10. November 2014

Täterin des etwas anderen Tatorts: Lady Nicole Banshee

Ich finde es immer klasse, wenn ich im BDSM-Bereich auf etwas Neues stoße. Neue Ideen inspirieren mich ungemein. Im Folgenden findet Ihr ein Interview mit der jungen, attraktiven Lady Nicole Banshee, in dem es unter anderem um einen "Tatort" geht. Die Lady ist übrigens aus der Schweiz (Raum Uster, Winterthur-Töss). Ich wünsche Euch eine inspirierende Lektüre. 


Lady Sas: Liebe Nicole, zusammen mit Dshuna Divine, die ich hier ebenfalls schon interviewt habe, bildest Du das Divine Syndikat. Gemeinsam kreiert Ihr „Tatorte“ – angelehnt an die Serie „Tatort“ im Fernsehen.
Was darf man sich darunter vorstellen?
Lady Nicole Banshee: Ja, das ist korrekt. Dennoch unterscheidet sich das Syndikat, was hauptsächlich von Domina Dshuna Divine kreiert wurde, doch schon sehr von der ARD Ausstrahlung. Wir sind die Täterinnen, nicht die Kommissarinnen. Bei unserem gemeinsamen Szenario geht es in erster Linie um möglichst realistisch, inszenierte Entführungen, in welchen die Übeltäter von zwei souveränen Ladys, durch fantasievolle Rollenspiele, in den Strudel der Hilflosigkeit, Bestrafung und Lust gezogen werden.


Lady Sas: Wie kommt Ihr auf die Ideen für Euren Tatort? Können sich auch Sklaven mit Ideen einbringen?
Lady Nicole Banshee: Wir berücksichtigen stets die Vorlieben und Schwachpunkte unserer Widersacher. Diese werden vorab klar und deutlich abgemacht. Ein Drehbuch ist allerdings unerwünscht (wir sind ja nicht beim ARD) ;)  Bereitwillig schalten und walten wir nach Absprache in eigener Mission. 


Lady Sas: Wie werden die Tatort-Ideen von den Sklaven angenommen? Gibt es schon Erfahrungen, über die Du berichten kannst? 
Lady Nicole Banshee: Das Special kommt sehr gut an und die Resonanz ist positiv!


Lady Sas: Kannst Du Dir erklären, woher Deine Vorliebe für BDSM kommt? Ist das eine Frage, die Dich manchmal beschäftigt?
Lady Nicole Banshee: Da bin ich wohl reingerutscht (lächelt). Meine Faszination für Gummi und Latex habe ich allerdings schon seit dem Babyalter. Latexschnuller, Windelhöschen aus Gummi, sowie Bettschutz-Einlagen aus Latex standen dazumal schon ganz oben auf meiner Favoritenliste. Ganz besonders gut habe ich, allen Anschein nach, auf der blanken Gummimatratze geschlafen (lächelt).
So hat sich das Thema durch meine Kindheit gezogen. Mal war es die Gummi-Putzkluft der Grossmutter, die ich ständig trug oder im Schwimmunterricht bereitwillig die Gummikappe. Beim Matratzenkauf für mein Jugendzimmer, musste es explizit eine aus Kautschuk sein. Der Duft war einfach genial. 
Bis heute bin ich begeisterte Latex-Fetischistin, was sich auch hauptsächlich in meinen Session widerspiegelt. Im Gegensatz zu früher, darf es heute mehr sein! 


Lady Sas: Hat Dich BDSM verändert? Und wenn ja: inwiefern?
Lady Nicole Banshee: Nein, ich denke nicht. Ich bin quasi reingewachsen. 


Lady Sas: Wie erklärst Du es Dir, dass sich manche Männer so gern versklaven lassen? 
Lady Nicole Banshee: Ich nenne das FALLEN LASSEN oder ABSCHALTEN.
In der heutigen Gesellschaft wird permanent Druck ausgeübt. Vieles ist schnelllebig und jeder jederzeit austauschbar. Man(n) steht ständig unter grossem Leistungsdruck, im Business aber auch Privat. Eigene Relevanz bleibt meist aus. 
Um diesen Stress zu kompensieren, treibt es die Einen, in Hände erfahrener Ladys/Dominas. Bei absoluter Hingabe und abtauschen in eine andere extreme Welt, spürt Man(n) sich dann wieder.


Lady Sas: Wann ist für Dich eine Session besonders gelungen?
Lady Nicole Banshee: Wenn Gast, sowie ich beim Verabschieden ein ehrliches Lächeln zeigt und als Wiederholungstäter vorstellig wird.


Lady Sas: Kannst Du Dir ein BDSM-Gerät vorstellen, das es noch nicht gibt, das es aber unbedingt geben müsste?
Lady Nicole Banshee: Einen Catsuit, aus reissfesten Rubber, der innenwenig an diversen, heiklen Zonen mit perfiden Nadeln, Reiszwecken o.ä. bestückt ist. Gleichzeitig können diese bei Bedarf, intensiv mit Strom versorgt werden können. Das wäre etwas für mich!
   

Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Lady Nicole Banshee: Ich möchte meine Rolle als Nicole Banshee noch mehr verwirklichen.  Es sind weitere reizvolle, spannende, sowie köstliche Special´s geplant. Diese werden stets auf meiner Website bekanntgegeben. Ich werde nach wie vor im Raum Uster, sowie in Winterthur-Töss anzutreffen sein. 

Lady Sas: Danke für das Gespräche.

Mehr Infos zu Lady Nicole Banshee und ihrem Tatort gibt's hier.



Sonntag, 9. November 2014

Auf vielfachen Wunsch: Mein Buch "Sklaventraining" ist wieder erhältlich.

Liebes Leserinnen und Leser,

auf vielfachen Wunsch habe ich mein Buch "Sklaventraining" in einer etwas überarbeiteten Fassung herausgegeben.

Was ist anders?

Mein Problem war, dass ich mir keine Zeit mehr nehmen konnte/wollte, um alle seriösen Anfragen zu beantworten. Deshalb sind die Aufgaben jetzt so gestaltet, dass ich sie nicht mehr überwachen muss. 

Sicher: In Einzelfällen bin ich immer gern bereit zu helfen. Nur: Ich sichere das nicht mehr grundsätzlich zu, sondern ich mache das nach Zeit, Lust und Laune. 

Warum lohnt es sich, das Buch zu lesen?

Du erfährst, wie private FemDoms denken, was sie suchen und wie du deine Chancen erhöhst, eine private Herrin zu finden.

Du erfährst, was einen Sklaven von anderen Bewerbern heraushebt, wie du dein Online-Profil am besten gestaltest und wie du dein Anschreiben so formulierst, dass du mehr Erfolg hast.

Du lernst, wie man sich als Sklave korrekt zu verhalten hat. Das gibt dir Sicherheit und lässt sich so die Session entspannt genießen.

Du kannst dein Wissen mit praktischen Aufgaben abrunden und so den Schritt in die Praxis machen.

Ich habe das Buch geschrieben, um mein Wissen als private FemDom weiterzugeben und Subs zu unterstützen. 

Das Buch gibt's zum reduzierten Preis von nur 6,57 € bei amazon.

Grüße,
Lady Sas 




Samstag, 8. November 2014

Egoismus in seiner schönsten Form: Miss Kaya Mia

Jung, schön, dominant: Miss Kaya Mia gehört zur neuen Generation der dominanten Damen. Sie ist selbstbewusst gestartet und hat bereits ihr eigenes Studio im Frankfurter Westend. Ein Gespräch über Egoismus, starke Sklaven und gelungene Sessions.


Lady Sas: Kaya Mia, Du betreibst seit August Dein eigenes Studio in Frankfurt. Berichte uns bitte über Deinen Weg zur Domina und Studio-Chefin.
Miss Kaya Mia: Ich fürchte, ich muss gestehen, dass ich ein durch und durch egoistischer Mensch bin. Meine Bedürfnisse stehen für mich nun mal im Mittelpunkt und da ist es völlig natürlich, dass ich mich im Privatleben in erster Linie mit Männern umgebe, die das akzeptieren und umsetzen. Wenn sie das tun, bin ich übrigens eine zuverlässige und sorgsame Freundin für sie.  Schließlich ist die Peitsche ja auch nur zu ihrem Besten. Das steht so ähnlich ja schon in der Bibel!
Von da waren es eigentlich nur eine kleine Anzahl logischer und sich von selbst ergebender Schritte, aus diesem Wesenszug einen – zumindest für mich - doch recht vergnüglichen Beruf zu machen. Aber auch hier gilt: Ich beute niemanden aus, die Idee des „payslaves“ etwa halte ich für zutiefst unmoralisch. Und meinen Stammsklaven bin ich glaube ich auch eine treusorgende Herrin, auf deren Aufmerksamkeit und in einigen Fällen sogar Unterstützung sie sich verlassen.
Die Eröffnung des SM – Kabinetts im Frankfurter Westend war nur der letzte Schritt in dieser Entwicklung hin zur weitestgehenden Selbstständigkeit. Im eigenen Studio kann man eben die eigenen und zugeflüsterten Ideen viel flexibler umsetzen, ohne Rücksicht auf die Uhr oder Kolleginnen nehmen zu müssen. Und natürlich ist es auch eine existenzsichernde Maßnahme!


Lady Sas: Gab es einen Plan B, eine Alternative zum Domina-Beruf?
Miss Kaya Mia: Es gibt viele Dinge, die mich interessieren und die ich gerne machen würde, aber ich will offen sein: Nein, einen Plan B gab es nicht. Nicht etwa, weil ich so zielstrebig wäre, sondern weil ich so lange gebraucht habe, meinen Egoismus in etwas für mich Positives zu wandeln. Ich habe leider die Zeit, in der man einen Plan A einfach mal versuchen kann, weil es ja noch einen Plan B gibt, damit zugebracht, mit mir und meiner Umwelt zu hadern und meine Entwicklung als Person zu durchkämpfen. Das war eine schwierige Zeit und umso dankbarer bin ich, dass ich heute sagen kann, dass ich „angekommen“ bin, psychisch in meinem Beruf und physisch im Westend.


Lady Sas: Ich habe gesehen, dass Du Dir immer wieder neue Aktionen für Sklaven einfallen lässt. Wie kommst Du auf Deine Ideen?
Miss Kaya Mia: Puh, wie komme ich auf meine Ideen? Ich glaube, das ist wie in jedem Beruf: Wenn er einem Spaß macht, hat man gute Ideen und ist erfolgreich, macht also Karriere. Wenn man Domina ist, sind Ideen wahrscheinlich dann gut, wenn sie eine gute Portion Sadismus, Erotik und das, was man gemeinhin Perversion nennt, haben. Es sind übrigens offenbar nicht alle meine Ideen gut: Manchmal findet sich niemand, der mitspielen will. Zum Glück aber nicht sehr oft!


Lady Sas: Auf Deiner Website schreibst Du: „Es macht mich glücklich, Dich zu erniedrigen und zu demütigen.“ Fragst Du Dich manchmal, warum das so ist? Was der Auslöser für diese außergewöhnliche Lust ist?
Miss Kaya Mia: Das habe ich vorhin schon einmal angesprochen, das war die wichtigste Erkenntnis für mich, meinen Egoismus in etwas positives zu wandeln: Ich habe es mir Anfangs nicht zugestanden, meinen Willen mit Gewalt durchzusetzen, das verbietet einem ja ein angeblicher gesellschaftlicher Konsens. Irgendwann ist mir bei einem Freund der Kragen geplatzt und ich habe ihn geohrfeigt, und zwar heftig. Wir waren beide erst starr vor Schreck, doch dann hat er sich bedankt, mir die Hände geküsst und von Stund an wunderbar „funktioniert“. (Heute küsst er übrigens mehr die Füße als die Hände.) Ich war davon sofort fasziniert und auch sexuell erregt und habe das von Stund an mit allen Freunden so gemacht. Einige habe ich dadurch verloren – übrigens erstaunlich wenige – einige neue dazugewonnen.  Man könnte also sagen, es macht mich glücklich, weil es sich als für meine Lebensqualität förderlich erwiesen hat und weil es mich sexuell erregt …


Lady Sas: Wie erklärst Du es Dir, dass sich manche Männer so gern versklaven lassen?
Miss Kaya Mia: Gar nicht. Nicht, weil ich mir die Frage noch nie gestellt habe, sondern weil man meines Erachtens den Menschen damit nicht gerecht wird. Jeder hat seine eigenen Gründe dafür und ich möchte Menschen nicht in eine Schublade stecken, die alle hunderte von Eigenschaften haben und zufällig in einer oder zwei davon, nämlich Masochismus und / oder Devotheit, übereinstimmen.
Ich glaube aber, was man sagen kann ist, dass die Menschen, die sich tatsächlich versklaven lassen, eine dritte Eigenschaft gemeinsam haben: Sie sind stark. So stark, dass sie ihre Bedürfnisse  entgegen gesellschaftlicher Konventionen nicht nur für sich akzeptieren, sondern den Mut haben, darüber mit fremden Frauen zu sprechen. Im Idealfall vertrauen sie sich einer Frau total an, ohne zu wissen, was das im Einzelnen für sie bedeutet. Wie stark muss man dafür sein! Ich bewundere das aufrichtig, auch wenn man ehrlicherweise sagen muss, dass es das mit letzter Konsequenz nicht sehr häufig gibt. Das ist eigentlich schade, denn die allerwenigsten sadistischen Frauen wollen ihren Sklaven ernsthaft schaden und sie sozial ignorieren, weshalb so eine ultimative Selbstaufgabe oft eine sehr glückliche Beziehung sein könnte.


Lady Sas: Auf Deiner Website lese ich: „Deine Urinstinkte, Sehnsüchte und verborgenen Phantasien sowie Deine obskuren perversen Peinlichkeiten lasse ich mir langsam auf der Zunge zergehen, um Dich dann genussvoll zu bestrafen wie Du es verdient hast.“ Hast Du manchmal Mitleid mit Männern, die sich nach Strafe sehnen? Und ich meine jetzt nicht Mitleid bei einer Abstrafung, sondern grundsätzlich Mitleid mit der Person, die süchtig nach Demütigungen oder Strafe ist.
Miss Kaya Mia: Grundsätzlich nicht, wie man an meiner letzten Antwort sieht. Im Einzelfall aber schon, wenn ich merke, dass da jemand mehr oder minder verzweifelt auf der Suche ist, sich aber entweder nicht traut, den letzten Schritt zu gehen oder keine Herrin findet, zu der er sich hingezogen fühlt. Diese Männer reisen dann durch sämtliche Studios und zu ständig wechselnden Dominas, was sie nicht nur viel Geld kostet, sondern die Unzufriedenheit nur steigen lässt. Das ist sehr schade.


Lady Sas: Wann ist für Dich eine Session besonders gelungen?
Miss Kaya Mia: Wenn ich danach einen frischen Slip brauche, der Sklave seine Emotionen in all ihren Facetten gezeigt hat, er unbedingt gehorsam war und mir danach die Füße besonders dankbar küsst. Und wenn mein Haussklave danach eine Stunde aufräumen und saubermachen muss, ist das meist auch ein Indiz für eine gelungene Session!


Lady Sas: Wissen Deine Freunde, dass Du als Domina arbeitest? Wie gehen sie damit um?
Miss Kaya Mia: Ja, siehe oben. Und sie gehen seeehr vorsichtig damit um!


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Miss Kaya Mia: Ich werde selektiver damit umgehen, wen ich als Sklaven akzeptiere und wen nicht. Mittelfristig möchte ich eine überschaubare Anzahl von Stammsklaven haben, die sich zu benehmen und meine Anteilnahme an ihrem Leben und Leiden zu schätzen wissen.  
Und dann hätte ich noch einen beruflichen Traum: Ein Netzwerk von befreundeten aktiven Dominas mit eigenem Studio in allen einschlägigen Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (für den Anfang, später auch gerne im weiteren Ausland), die zum Beispiel dreimal im Monat das Studio einer der Kolleginnen besuchen (Tapetenwechsel tut immer gut), ohne sich dafür gegenseitig mehr oder weniger bürokratisch Miete abzuknöpfen, sondern im Vertrauen darauf, dass sich das langfristig schon ausgleicht. Vielleicht tun sich ja auch manchmal mehrere zusammen um in einem Studio eine große SM – Party zu feiern? Vielleicht könnte man das sogar über eine gemeinsame Plattform „vermarkten“? Aber das ist schwierig und hängt wohl damit zusammen, dass wir eben alle dominant sind, ungern Kompromisse eingehen und unsere jeweils eigenen Bedürfnisse zu wichtig nehmen, um zusammenarbeiten zu können. Ich will mich da gar nicht ausnehmen. Trotzdem, den Versuch wäre es wert! Interessierte Kolleginnen können sich gerne bei mir melden, ich führe das dann zusammen und wir reden mal, ok?



Lady Sas: Interessant, ich wünsche Dir dafür alles Gute. Vielen Dank für das Gespräch.


Weitere Infos über Miss Kaya Mia gibt's hier.



Dienstag, 4. November 2014

Die Eleganz der Dominanz: Lady Asmondena

Lady Asmondena ist eine naturveranlagte Herrin, die ihre Leidenschaft so auslebt, wie es ihr gefällt. Zu ihrer Bekanntheit haben sicher auch die zahlreichen Videos und Clips beigetragen, die sie gedreht hat. Unter anderem etwa im legendären OWK, dem Other World Kingdom. Besonders gut gefällt mir an ihr die Kombination aus Dominanz und Eleganz. Schon ihre Fotos sind atemberaubende Inszenierungen. Deshalb mein Tipp: Erst das Interview lesen – und dann hier die schönen Fotos bewundern.


Lady Sas: Liebe Asmondena, Gratulation, Du bist nominiert bei den European Fetish Awards. Als Dominatrix of the Year. Schon die Nominierung ist eine tolle Auszeichnung! Haben diese Ehrungen Dein Selbstbild verändert? Wie gehst Du damit um, dass Du Tausende von Fans hast?
Lady Asmondena: Ich habe mich natürlich über die Nominierung gefreut. Aber mein Selbstbild hat sich dadurch nicht verändert: Wenn ich an Mich nicht geglaubt hätte, wäre ich diesen Weg nie gegangen. Als Herrin bin ich übrigens lange gewohnt, mit Schmeichelei und Anbetung umzugehen. Meine Sklaven sorgen ständig dafür, dass ich mich wie eine Göttin fühle (lächelt).


Lady Sas: Du hast Dir auch als Darstellerin in SM-Filmen einen Namen gemacht und über 350 Clips- und Filme gedreht. Was für ein Gefühl ist es, vor der Kamera zu agieren? Blendest Du das aus und konzentrierst Dich ganz auf die Session? Oder ist es ein zusätzlicher, bewusster Genuss, dass Du dabei Zuschauer hast?
Lady Asmondena: Auch ohne Kamera geniesse ich meine Dominanz und lebe ich sie voll aus. Ich bin halt natürlich dominant veranlagt. Aber ich muss gestehen, dass ich gerne mit der Kamera "spiele": Die Demütigung der Sklaven nimmt dabei eine ganz neue Dimension an, die ich gerne auskoste. Deshalb bin ich da mehr als eine Darstellerin: Ich drehe mich ab und zu bewusst zur Kamera – und zwar grinsend. Wer meine Clips mal gesehen hat, weiss, was ich meine.


Lady Sas: Du hast auch OKW-Filme gedreht. Wie stehst Du zum OWK, dem Other World Kingdom in Tschechien, das ja den Betrieb eingestellt hat?
Lady Asmondena: Ich fand das OWK einfach genial, die Welt "wie sie sein soll". Da durfte man Männer nutzen, demütigen, versklaven ohne sich zu verstecken. Das hat immer einen Riesenspass gemacht. Es ist sehr schade, dass das OWK zugemacht hat. Trotz der Einschränkung, da kein Strapon verfilmen zu dürfen. Da habe ich andere Aspekte der weiblichen Dominanz gelebt und vertieft. Im Grunde habe ich dort die härtesten Schmerzen zugefügt, die ich je ausgeteilt habe. Sei es mit der Peitsche, mit dem Paddel oder mit dem Rohrstock. Das OWK bleibt mir in toller Erinnerung.


Lady Sas: Mein Sklave Toytoy ist ein Fan Deiner Filme. Von ihm weiss ich, dass Ohrfeigen die „Spezialität des Hauses“ sind und Du eine besondere Vorliebe für den Strap-on hast. Welche Gefühle entstehen bei Dir, wenn Du Sklaven auf diese Weise benutzt?
Lady Asmondena: Faceslaps mag ich besonders für die Hilfslosigkeit der Sklaven, die da vor mir knien und ihr Gesicht einfach hinstellen, damit ich es schlage. So lange ich will, so hart ich will. Sie kommen mir (und sich selbst) wie total ausgeliefert vor. Sie lassen es sich gefallen, weil sie mir nicht widerstehen können. Beim strap-on ist es ähnlich, aber noch grundlegender und demütigender. Da besitze ich einfach ihren Körper und ich degradiere sie zu Lustobjekten. Die Macht, die ich dabei spüre, ist ziemlich berauschend: Ich spüre physisch, dass ich meine Sklaven besitze, ohne Grenzen. Sie sind danach nicht mehr dieselben.


Lady Sas: Worin liegt für Dich ganz grundsätzlich der Reiz beim BDSM?
Lady Asmondena: Es ist vor allem der Machttausch, der eine große Ausstrahlung ausübt. Dass es viele Männer gibt, die sich mir voll und ganz unterwerfen, gibt mir (und offensichtlich auch ihnen) den großen Kick. Eine grenzenlose Macht über andere Menschen zu besitzen hat natürlich eine enorme Erotik, ohne dass Sex (im üblichen Sinne) eine Rolle spielen muss.


Lady Sas: Wann ist für Dich eine Session besonders gelungen?
Lady Asmondena: Auch wenn ich keine Wunschzettel erfüllen will, ist eine Session gelungen, wenn ich und der Sklave was davon haben. Wie in jeder Beziehung, ist auch SM eine Frage der Gegenseitigkeit, aber nicht symmetrisch: Ich steuere immer die Session nach meiner Vorstellung und ich bin immer Top. Aber die Tatsache, dass meine Sklaven meistens alles tun, um mich wieder zu besuchen, ist eine wichtige Bestätigung. Empathie ist für mich sehr wichtig, und das ist etwas, was meinen Sklaven besonders gefällt. Denn damit verlassen sie sich wirklich auf meine Kreativität und Lust, statt alles im Detail von unten zu "diktieren".


Lady Sas: Könntest Du Dir ein Leben ohne SM vorstellen?
Lady Asmondena: Ohne SM? Nein! Ich habe zwar auch andere kreative Seiten von mir ausgelebt und das war auch ganz interessant, wie beim Design von Fetisch-Outfits. Ich bin deshalb eine Weile inaktiv als Profidomina gewesen, nun habe ich aber zurück zu meinen Wurzeln gefunden und ich kann und will mir keine andere Tätigkeit vorstellen.


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Lady Asmondena: 2015 wird wieder ein Jahr der Umbrüche sein. Ich arbeite gerade an einem grösseren, noch schöneren Studio, weil Fantasie und Inspiration immer mehr Raum benötigen. Ausserdem soll meine alte Clips-Webseite Januar 2015 geschlossen werden, damit eine neue, schönere zeitnah entstehen kann. Neue Clips, neues Design, neuer Webmaster... Das neben der Kommunikation, die ich hauptsächlich auf Facebook (https://www.facebook.com/Asmondena) und ab und zu auf Twitter (https://twitter.com/LadyAsmondena) pflege.


Lady Sas: Asmondena, ich glaube, wir werden noch einiges von Dir hören! Danke für das Gespräch.


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