Dienstag, 31. Mai 2016

Femdom Play-Party: So war's

Femdom Play-Party-Rückblick


Liebe Leserin und lieber Leser,

wie angekündigt fand am 28. Mai bei mir in Frankfurt/Main eine Party im kleinen Kreis statt. Cornelitas und ich hatten sehr viel Spaß. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die zahlreichen Bewerbungen! Wir wissen es zu schätzen. Die Wahl der beiden Partysubs ist uns wirklich schwer gefallen. Sklave D. hat sich bereit erklärt, aus seiner Sicht über den Abend zu berichten.

Herzliche Grüße,
Lady Sas


Bericht von Sklave D.:
"Es war eine echte Überraschung, als ich erfuhr, daß ich ausgewählt worden bin. Ich musste die Mail von Lady Cornelitas und Lady Sas dreimal lesen bevor ich es wirklich glauben konnte. Eigentlich dachte ich: Ach, da bewirbst du dich nicht, da hast du mit deinen 55 Jahren eh keine Chance. Aber siehe da: Mein Alter schien kein Nachteil gewesen zu sein! 
Aber der Reihe nach: Schon einen Tag, nachdem ich meine Bewerbung abgeschickt hatte, bekam ich eine kurze Bestätigungsmail zurück. Meine Bewerbung sei eingegangen und werde genauestens geprüft, hieß es da. Ich war froh, zumindest eine Antwort bekommen zu haben und dachte nicht weiter darüber nach. 
Das änderte sich schlagartig als ich in einer weiteren Mail nach einigen Tagen zu einem Chat eingeladen wurde. Ich wunderte mich warum wir nicht einfach telefonierten aber wie ich später erfuhr, hat Lady Sas mal einen aufdringlichen Verehrer gehabt, wegen dem sie ihre Nummer ändern musste, es ist klar, daß sie seitdem lieber eine andere Kontaktaufnahme bevorzugt. Ich war sehr aufgeregt und hatte nach dem ca. 10-Minütigen Chat keine Ahnung, wie ich mich wohl geschlagen hatte. Umso großartiger war es dann tatsächlich ausgewählt worden zu sein.

Ich muss zugeben, daß sich meine Nervosität jeden Tag steigerte. Man solle kein schwaches Herz haben hatte es geheißen, Himmel, worauf hatte ich mich da nur eingelassen. Aber eine Absage kam für mich nicht in Frage, das ist eine Frage der Ehre. Ich ertappte mich dabei, wie ich mir Ausreden einfallen ließ. Plötzliche Familienangelegenheiten kamen mir in den Sinn oder andere Klassiker wie Unfall und soweiter. Ich komme nicht aus Frankfurt und reiste schon einen Tag vorher an, übernachtete im Hotel und bereitete mich mental vor. Ich bin kein Anfänger aber vor dieser Session hatte ich großen Respekt, sie war etwas Besonderes, da ich die Erlebnisse von Lady Sas schon seit Jahren in ihren Büchern mitverfolge und förmlich mitfiebere. Ich fragte mich auch, ob wirklich alles so sei wie beschrieben. 

Dann war es soweit. Lustiger Weise trafen den andere Sub und ich wirklich zeitgleich ein, nämlich um 16.59 Uhr. Es war sehr angenehm, daß die Party erst langsam eingeleitet wurde und wir uns erst auf Augenhöhe kennenlernen konnten. Meine Anspannung fiel langsam von mir ab. Lady Cornelitas, Lady Sas, Sklave W. und ich saßen im Wohnzimmer beisammen und tranken ein Glas Sekt zusammen, das uns von Lady Sas Sklave Toytoy serviert wurde. Es war wirklich ein Traum, Lady Sas und Lady Cornelitas einmal persönlich kennenzulernen. Die beiden Damen sind außerordentlich attraktiv, zwar nicht mehr 20 aber ganz bezaubernde Damen und ich spürte sofort den Wunsch mich ihnen zu unterwerfen, obwohl wir wie gesagt am Anfang auf Augenhöhe und ganz normal miteinander plauderten. Der andere Sklave nannte sich Sklave W., ich schätze ihn auf Anfang 40. Er machte einen sympathischen Eindruck und ich war bald schon so entspannt, mich richtig auf die Session zu freuen, vor der ich vorher ein bisschen Angst gehabt hatte. Sicher interessiert es die anderen Bewerber, dass Sklave W und ich nicht die Durchtrainiertesten sind. Es muss also andere Punkte gegeben haben, die den Ausschlag für uns gegeben haben wobei ich das aber nicht gefragt habe.

Erst wurde der andere Sub ins Bad geführt, wo er sich duschen und bereit machen sollte. Lady Cornelitas holte ihn ab. Sie strahlte förmlich als sie ihn an der Leine ins Wohnzimmer führte. Dann wurde ich ins Bad geschickt. Es war ein wahnsinnig großartiger Moment als ich so im Bad knie und Lady Sas mich abholen kommt. Da habe ich mich schon sehr gefreut. Wir haben die Damen begrüßen dürfen und der Ton wurde nun von Befehlen geprägt aber wir hatten vorher über unseren Erfahrungshintergrund gesprochen und ich kann schon jetzt vorausschicken, daß alle Tabus und Besonderheiten vollste Berücksichtigung erfahren haben. Ich habe mich immer sicher und gut aufgehoben gefühlt. Super fand ich, daß die Damen regelmäßig nachgefragt haben wie es uns geht. Ich war schon in einigen Domina-Studios, die Damen dort können sich ruhig eine Scheibe von diesen zwei privaten Damen abschneiden!!! Nach der Begrüßung wurden wir begutachtet und... ähm... joa... mussten Tauglichkeitsprüfungen absolvieren... Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber es war mit Sicherheit die beste Session, die ich jemals erleben durfte!!!

Die Damen waren sehr großzügig und sowohl Sklave W. als auch ich durften am Ende einen Höhepunkt erleben. Wohl auch aus dem Grund, weil Lady Sas ihren Sklaven damit reizen wollte daß die zwei Partysklaven kommen dürfen und er nicht. Lady Sas schloß den CB 6000 ihres Sklaven auf und teaste seinen Penis mit ihren Füßen, ein Footjob eben, aber als er kurz davor war, lachten die Damen und sperrten ihn wieder in den KG. Ich bin mir ziemlich sicher, daß sie das vorher so verabredet haben. Ich muß sagen, daß ich den Sklaven sehr bewundere, denn man muß sich schon wirklich gut unter Kontrolle haben, wenn man so extrem geteased wird. Der Ton ihm gegenüber ist auch sehr streng und ich bin froh, daß wir dagegen eine rücksichtsvollere Behandlung fanden, wobei wir natürlich auch Befehle bekamen, aber der Ton macht eben die Musik. Anfangs hatte ich etwas Sorge, die beiden Damen könnten sich auf Lady Sas Sklaven konzentrieren und sich nicht um uns kümmern, weil er gut trainiert ist und auch viel jünger als wir, aber das Gegenteil war der Fall. Lady Sas Sklave wurde zum Putzen des Bodens in Küche, Bad und Gang verdonnert, während wir dienen durften. Ich muß zugeben, daß ich das fair fand, wir waren schließlich extra angereist. 

Es war ein unvergessliches Erlebnis mit einigen besonderen Highlights und ich bin sehr dankbar daß ich dazu ausgewählt worden bin. Ich bedanke mich und werde mich ganz sicher auch bei der nächsten Party bewerben. Wer weiß, vielleicht habe ich ja wieder Glück!!!"




Dienstag, 17. Mai 2016

Mistress Tanja: Domina aus Überzeugung

Mistress Tanja
Mistress Tanja liebt ihre Dominanz. Das merkt man ihren Antworten deutlich an. Sie sprüht förmlich vor Esprit und Tatendrang. Ein Gespräch über ihre Anfänge, den Unterschied zwischen Deutschland und Holland, Voraussetzungen für den Domina-Beruf und ihren Blick auf Männer.




Lady Sas: Liebe Tanja, bitte schildere, wie Du Dich zur Herrin entwickelt hast.
Mistress Tanja:
Als Herrin wird man nicht geboren, man muss es werden und sich immer weiterentwickeln. Ich besitze von Natur aus eine dominante, sadistische Art und Weise, die es mir einfach gemacht hat, mit meinen Gästen/Sklaven umzugehen und das Glück, die Möglichkeit zu haben, mich immer wieder auszuprobieren. Natürlicher Weise gingen am Anfang die Dinge nicht so ganz perfekt, aber das wussten meine "Versuchskaninchen", dass sie in dem Moment welche waren und stellten sich auch zur Verfügung für die ganze Bandbreite . Da ich gerne ausführliche Vor- und Nachgespräche führe, wenn ich sie für nötig empfinde, kann ich für mich gut rausfiltern, was meinen Gästen und am Ende auch mir Spaß macht. Eine Herrin in meinen Augen muss nicht alles anbieten, mit der Zeit kommt die Spezialisierung von ganz alleine. Ich mache grundsätzlich nur das, was ich vertreten und mit ruhigem Gewissen anbieten kann. Soziale Kompetenz und eine gute Portion Einfühlungsvermögen an den richtigen Stellen ist auch eine Entwicklungsphase von einem selbst. Das hat auch was mit Reife zu tun, die man haben sollte, um eine erfolgreiche Herrin zu sein. Aber das allerwichtigste ist für mich Spaß am Spielen und zu wissen, dass man seinem Gegenüber am Ende Lebensfreude gegeben hat durch sein speziell auf ihn zugeschnittenes Programm und die dadurch gewonnene neue Energie.



Mistress Tanja im Interview



Lady Sas: Du bist in Holland und in Deutschland tätig. Wo liegen die Unterschiede?
Mistress Tanja:
Die Unterschiede liegen in der Sprache, aber auch im Wesen der Gäste. Ich konnte in Holland viel krassere und heftiger Sessions durchführen als in Deutschland. Holländer trauen sich schneller mal einen Schritt weiter zu gehen. Ich denke, die holländische Mentalität ist stärker auf richtige Erlebnisse und Spaß ausgelegt. Mit den Deutschen muss man mehr Überzeugungsarbeit leisten, um das Feuer zu entfachen, aber wenn das geschafft ist, dann macht es auch richtig Spaß. Ich habe auf beiden Seiten ganz tolle und treue Gäste kennengelernt. Einige sind von Anfang an in meinem Radius, wunderbar (lächelt).


Lady Sas: Du bist in verschiedenen Städten und Studios unterwegs. Worin liegt für Dich der Reiz daran?
Mistress Tanja:
Der Reiz ist natürlich immer die neue Umgebung, andere Spielvarianten, verschieden große Räumlichkeiten, unterschiedliche Ausstattung. Ich habe mein Equipment immer dabei, so brauche ich mich nicht drauf verlassen, dass die Vermieter eine gute Ausstattung bereitstellen. Kreativität ist alles. Ich kann überall Session machen, ganz egal wie die Räumlichkeit ist. Gib mir einen Stuhl, Tisch, einen Pfosten mitten im Raum. Ich mache meinen Koffer auf und los geht's. Und da, wo es gut war und alles stimmt, da sieht man mich auch regelmäßig.


Lady Sas: Du bietest auch Outdoor-Erziehung an. Wie darf man sich das vorstellen? Nutzt Du dazu ein Waldstück?
Mistress Tanja: 
Ich habe es als Angebot, aber es wird nicht gefragt. Sollte es dazu kommen, würde ich dann die Örtlichkeiten nutzen. Es gibt doch schöne Zäune und Bäume (lächelt).


Lady Sas: Was versteht man unter Mumification, was ebenfalls in Deinem Portfolio steht? Worin liegt hier der Reiz für den Sklaven?
Mistress Tanja:
Mumifikation ist bei mir die eingepackte Variante des Folienbondage, wo nur noch die Nasenspitze zu sehen ist oder ein Atmungsschlauch. So fest gewickelt, dass die Mumie alleine nicht mehr auskommt. Der Kick ist die absolute Auslieferung. Der Sklave steht unter 100%iger Kontrolle von mir und wird auch nicht aus den Augen gelassen! Sehr geil.
Mistress Tanja



Tipps für angehende Dominas


Lady Sas: Hast Du Tipps für Damen, die als professionelle Domina in einem Studio arbeiten wollen und gerade anfangen?
Mistress Tanja:
Es sollten nur die Damen, die aus Überzeugung Dominas sind, in Studio bzw. professionell arbeiten. Aus Liebe zur Berufung. Domina sein oder als Domina arbeiten ist ein sehr großer Unterschied. Das sollte man sich von Anfang an klar machen. Und es ist nichts für schwache Nerven und Eintagsfliegen.


Lady Sas: Wie hat Deine Tätigkeit als Domina den Blick auf Männer verändert?
Mistress Tanja: 
Wahnsinnig! Ich habe die Männer kennengelernt von innen und von außen und freue mich, dass ich viel mehr Einblick habe als die stocksoliden Frauen die vielleicht nur drei Männer im Leben hatten.
Ich nehme die Männer ganz anders wahr, schaue sie mit meinen dominanten Augen an und verstehe, was sie brauchen oder wie sie gestrickt sind. Tolle Sache. Die können mir nichts mehr vormachen.


Lady Sas: Beobachtest Du in den letzten Jahren bestimmte Tendenzen in der Branche? Zum Beispiel der Trend von der klassischen Domina hin zur Bizarrlady, von dem viele sprechen?
Mistress Tanja: 
Es gibt immer mal wieder Trends zu sehen, der von den Frauen selbst gemacht wird. Nur das, was angeboten wird, wird an Ende auch genutzt. Jede hat da ihren eigenen Geschmack was auf ihrer persönlichen Menükarte steht. Und für jede Domina/Bizarrlady mit ihren individuellen Angeboten gibt es einen Markt.


Lady Sas: Gab es eine Erziehung, die Dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?
Mistress Tanja: 
Da gibt es viele die, ich nie mehr vergessen werde, vielleicht sollte ich auch mal mit einem eigenen Blog beginnen?


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Mistress Tanja: Ich werde mich auf die Niederlande und die westliche deutsche Grenzregionen festlegen und irgendwann mir auch ein eigenes Studio einrichten. 


Lady Sas: Danke für Deine Zeit, Tanja.



Donnerstag, 12. Mai 2016

Lady Luciana di Domizio: dominantes Multitalent

Domina Lady Luciana di Domizio
Lady Luciana di Domizio ist eine attraktive Halbitalienerin mit vielen Talenten: Sie ist nicht nur als Domina in Düsseldorf, Essen und auch in anderen Städten tätig, sondern führt auch Workshops durch und dreht Videos. Ein Interview über ihre Anfänge, den Reiz von BDSM und ihre Zukunftspläne, die mich überrascht haben.


Lady Sas: Liebe Luciana, bitte berichte uns zunächst einmal, wie Du Dich zur Herrin entwickelt hast.
Lady Luciana di Domizio: 
Mich hat vor ca. 10 Jahren eine gute Freundin in die Szene gebracht. Sie war bereits 20 Jahre Domina, hatte Ihr eigenes Studio und hat mich zu einer Party eingeladen. Interesse an der ganzen BDSM-Szene hatte ich damals schon, aber die Party hat etwas in mir geweckt, meiner Freundin zuzusehen wie sie mit ihren Sklaven spielt und ich konnte mich natürlich nicht zurückhalten. Dominant war ich allerdings schon immer, schon im Kindergarten und Schule haben die Jungs schon damals alles für mich gemacht. Haben Sie es nicht, dann habe ich sie damals schon gequält. Die Sadistin ist also schon immer in mir…

Lady Luciana di Domizio im Interview


Lady Sas: Worin liegt für Dich der Reiz beim BDSM?
Lady Luciana di Domizio: 
Mein Gegenüber komplett in der Hand zuhaben, ohne das sie darauf Einfluss haben und sich nicht dagegen wehren können bzw. wollen. Nach meiner Lust und Laune mit Ihnen spielen. 

Halbitalienerin: Lady Luciana di Domizio

Lady Sas: Wie kam es zu Deinem Namen? Verbindest Du damit eine gewisse Philosophie?
Lady Luciana di Domizio: 
Eine Philosophie eher weniger. Ich bin Halbitalienerin, da liegt es nah. Und wenn man sich meinen Nachnamen ansieht kann man etwas erkennen. Dom...


Lady Sas: Du bietest auch Outdoor-Erziehung an. Wie darf man sich das vorstellen? Nutzt Du dazu ein Waldstück? 
Lady Luciana di Domizio: 
Ich nutze dafür ein verstecktes Waldstück oder andere abgelegen Plätze. Wobei ich auch gern Vorführe in der City (natürlich nie nackt), auf Schwulenparkplätzen ect. 


Lady Sas: Erzähle uns etwas über Deine BDSM Academy. An wen richtet sie sich und was kann man dort lernen?
Lady Luciana di Domizio: 
Dies richtet sich an private und auch professionelle Interessenten. Sei es das Paar, was etwas Neues ausprobieren bzw. lernen will. Oder die professionelle Domina, die bestimmte Fertigkeiten erlernen will wie Peitschtechniken, Klinik oder Bondage. 


Lady Sas: Was sind einige typische Anfängerfehler von Damen, die gerade erst anfangen, ihre Dominanz zu entdecken?
Lady Luciana di Domizio: 
Die meisten Damen denken, wenn sie im professionellen Bereich beginnen, sofort alle Techniken am Gast anwenden zu können ohne jegliche Übung im Vorfeld. Außerdem wird oft gedacht, dass man vom ersten Tag an sehr viel Geld verdient, aber die Gäste, die BDSM leben, müssen erst Vertrauen zu einer Dame aufbauen. 


Lady Sas: Hast Du Tipps für Damen, die als professionelle Domina in einem Studio arbeiten wollen und gerade anfangen?
Lady Luciana di Domizio: 
Ja, man sollte erstmal nebenbei beginnen und immer wieder zwischendurch gewisse Dinge wie gerade Klinik, Peitschen oder Bondage üben.

Lady Luciana di Domizio: 4 Tage Erziehung hintereinander

Lady Luciana di Domizio

Lady Sas: Du hast auch Langzeiterziehungen im Programm.
Was war die längste Erziehung, die Du bisher durchgeführt hast?
Lady Luciana di Domizio: 
Die waren 4 Tage hintereinander.


Lady Sas: Was inspiriert Dich? Wie kommst Du auf Deine Ideen für Sessions?
Lady Luciana di Domizio: 
Da ich leidenschaftliche Sadistin bin, muss ich zugeben, dass ich ein absoluter Horrorfilm-Fan bin. Wie z.B. "Hostel". Aber keine Angst, ich hole mir ein paar Anregungen...


Lady Sas: Gab es eine Erziehung, die Dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?
Lady Luciana di Domizio: 
Langzeiterziehungen bleiben mir eigentlich immer lange im Gedächtnis.


Lady Sas: Du legst Wert darauf, eine unberührbare Herrin zu sein. Der Trend geht hin zu berührbaren Bizarrladys. Was sagst Du dazu?
Lady Luciana di Domizio: 
So wie jeder Trend: Er kommt und geht – so schnell kann man gar nicht schauen. Ich arbeite seit vielen Jahren so. Meine Gäste schätzen gerade dies. Und ich mache alles aus Überzeugung und nicht aus dem Grund, dass ich viel Geld verdienen will und mich dafür verkaufe.  Langjährige, richtige BDSMler legen Wert auf eine „richtige DOMINA".


Lady Sas: Wenn man als Herrin vergöttert und verehrt wird – besteht dann nicht irgendwann die Gefahr, abzuheben und den Sinn für die Realität zu verlieren? Was erdet Dich?
Lady Luciana di Domizio: 
Das kann passieren, wenn man sich nicht unter Kontrolle hat.  Den Ausgleich finde ich bei meinen Freunden. 


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Lady Luciana di Domizio: 

Ich möchte bald mein eigenes Studio eröffnen, in dem ich dann noch viel mehr Clips drehe und mich dann eher in die Vermarktung der Filme zurückziehen werde.


Lady Sas: Danke für Deine Zeit, Lucia.


Dienstag, 10. Mai 2016

Domina Lady Olivia: einfach grossartig

Domina Lady Olivia
Domina Lady Olivia aus München ist einfach großartig. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn die attraktive Herrin ist stolze 1,86 Meter ohne Schuhe gross und misst mit Schuhen sogar 2,06 Meter. Sklaven knien bei ihr wohl vor den längsten Domina-Beinen Deutschlands: 1.10 Meter sind die Beine von Lady Olivia lang! Ein Gespräch über wahre Größe, kleine Männer, berührbare Dominanz und außergewöhnliche Phantasien. Ich wünsche eine anregende Lektüre.


Lady Sas: Liebe Olivia, wie kommt es, dass Du als Domina tätig bist? 
Bitte schildere uns Deinen Weg in diesen Bereich.
Lady Olivia:
Ich wollte es schon vor 20 Jahren werden. Doch mit Anfang 20 konnte ich dann doch mit vielen Dingen im SM-Bereich nichts anfangen. Habe jedoch immer mit dem Bereich geliebäugelt und so hab ich mich selbst erst entwickeln müssen um schliesslich durch einen Zufall doch noch Domina zu werden. Soft-SM fand ich schon immer sehr spannend und lebe es auch privat. Im Laufe der Jahre haben mich letztendlich weitere Bereiche im BDSM vermehrt interessiert und fasziniert. Aufgrund meiner Körpergrösse und natürlich dominanten Ausstrahlung blieb mir nicht anderes übrig, als es mit Anfang 40 doch noch zu wagen.

Domina Lady Olivia aus München im Interview 


Lady Sas: Worin liegt für Dich der Reiz beim BDSM?
Lady Olivia:
BDSM hat viele spannende Komponenten und vereint meiner Meinung nach Phantasie und Erotik am aller besten. BDSM bedeutet für mich weit mehr als nur Schmerzen und – wie manche denken – krankhafte Phantasien. Im Gegenteil es gibt viele harmlose aber dann doch sehr wirkungsvolle Komponenten die gerade in der Erotik und im Sexleben allgemein eine Bereicherung darstellen. Insbesondere reizt mich die Unterwerfung des Sklaven und natürlich meine sadistische Ader ausleben zu können. Zudem finde ich auch die psychologische Komponente im BDSM hoch interessant. Warum möchte jemand ausgepeitscht oder warum möchte einer mumifiziert werden? Ich finde, gerade BDSM zeigt einem ein anderes Fenster auf den Menschen an sich und seine ganze persönlichen Neigungen.

 
Domina Lady Olivia aus München
Lady Sas: Du bist noch nicht so lange im professionellen Bereich unterwegs – mit welchen Schwierigkeiten hattest Du am Anfang zu kämpfen?
Lady Olivia:
Am Anfang besteht die Schwierigkeit, seinen Weg zu finden, sich z. B. auch anderen Spielarten zu stellen, die man unter Umständen am Anfang abgelehnt hat. Seine Vorlieben zu erweitern, sich selbst auch zu finden. Und natürlich sich als ernst zu nehmende Domina zu etablieren. Der Anfang besteht letztendlich aus vielen Herausforderungen und verlangt von einem mehr als nur dominant zu sein. Zu Beginn kämpft man zum Beispiel auch damit, sogennante Fakes von ernst zu nehmenden Gästen zu unterscheiden. Wie gestaltet man überhaupt eine ganze Stunde interessant? Schliesslich soll es ja beiden Spass machen.


Lady Sas: Du bist 1,86 Meter – ohne Schuhe. Spielst Du gern mit Deiner Größe? Wie setzt Du das in der Session ein?
Lady Olivia:
Ja, ich bin 1,86 m ohne Schuhe gross. Mit Schuhen bin ich u.U 2,06m gross. Meine Grösse setze ich auf unterschiedliche Art und Weise ein. Jenachdem wie es die Situation erfordert, sei es beim Stiefel lecken, da muss man bei mir natürlich mehr lecken, sei es beim Facesitting (da weiss ich allerdings manchmal nicht, wohin mit meinen Beinen). Bei kleineren Männern ziehe ich oft meine höchsten Schuhe an, denn ich mag den Moment, wenn ER fast Knickstarre bekommt. Schön ist auch der Moment, wenn ich aufstehe und mein Gegenüber immer kleiner wird (lächelt). Und kniet ein Sklave vor mir, kann ich ihn mit meinen 1.10m langen Beinen in die Beinschere nehmen (lächelt).

Domina Lady Olivia: 1.10 Meter lange Beine

 
1.10 Meter lange Beine
Lady Sas: Zieht Deine Größe bestimmte Sklaven an? Was reizt Sklaven an einer so großen Herrin?
Lady Olivia:
Vornehmlich zieht meine Grösse kleinere Männer an. Kleine Männer scheinen generell grosse Frauen und die langen Beine einfach sehr zu schätzen. Sicherlich zieht viele dann die körperliche Dominanz an. Doch auch grosse Männer zieht meine Grösse an, besonders sehr grosse Männer, da ich mit Heels ihnen auf „Augenhöhe" begegnen kann. Aber es gibt auch wiederum ganz klar einige, die meine Grösse förmlich abschreckt und die mir auch schon direkt gesagt haben, sorry, Sie sind mir zu gross.


Lady Sas: Du bietest auch „berührbare Dominanz“? Warum? Und wie weit geht diese Berührbarkeit?
Lady Olivia:
Ich tauche gerne in das ganze Spiel ein. In meinen Sessions bin ich mit Leib und Seele sozusagen dabei und ich mag das Spiel mit der Erotik und ich mag es sehr mit der Berührbarkeit dabei zu spielen. Bei mir beinhaltet Berührbarkeit alles, ausser GV und oralen Sex. Ein Sklave darf mich lecken, an meinen Brüsten nuckeln und sie vielleicht auch anfassen. Und wer weiss, was mir sonst noch einfällt (lächelt).


Lady Sas: Wie darf man sich die Erziehung zum „Lecksklaven“ vorstellen? Befriedigt Dich der Sklave nach Deinen Wünschen und Vorgaben mit der Zunge?
Lady Olivia:
Nun er sollte mich unbedingt befriedigen, sonst ist das ganze ad absurdum. Er muss sich also Mühe geben und nur ein bisschen Lecken ist nicht (lächelt). Ich versuche ihm zu zeigen, wie ich es wünsche und wie es bei mir am sinnvollsten ist.


Lady Sas: Worin liegt für Dich der Reiz an einer Erziehung zusammen mit einer zweiten Herrin?
Lady Olivia:
Der Reiz mit einer zweiten Herrin ist ganz klar die Ergänzung. Ich biete nicht alles an und mag auch einiges nicht. So kann ich mich auf meine Vorlieben konzentrieren und die zweite Herrin auf Ihre.

Die längsten Domina-Beine Deutschlands.

Domina Lady Olivia: Es geht um Spaß


Lady Sas: Was war die wohl außergewöhnlichste Phantasie, die Du umgesetzt hast?
Lady Olivia:
Wirklich aussergewöhnliche Phantasien wurden an mich noch nicht wirklich gestellt. Etwas bizarr fand ich lediglich, als mal jemand meine privaten Schuhe vögeln wollte.


Lady Sas: Du bietest auch Keuschhaltung an. Was war die längste Zeit, in der Du einen Sklaven keusch gehalten hast?
Lady Olivia:
3 Monate.


Lady Sas: Welche Pläne hast Du für die Zukunft?
Lady Olivia:
Ich möchte einige Bereiche wie z.B. Heavy Rubber intensivieren. Zudem interessiert mich auch Adult Baby Erziehung, womit ich bisher leider noch wenig Erfahrung habe. Ich hätte auch mal Lust eine längere Zeit auf einer SM-Finka zu verbringen. Aber wirkliche Pläne hab ich nicht, ich mach immer das was mir gerade einfällt und Spass macht. Mein einziger Plan ist somit, solange Domina zu sein, wie es mir Spass macht.

Lady Sas: Prima, vielen Dank für Deine Zeit.



Freitag, 6. Mai 2016

Sandra the Savage: Ridingcult und Wrestling in Bestform

Stark und schön: Sandra the Savage
Sandra the Savage ist eine Lady, die sich vor allem in den Bereichen Ridingcult und Wrestling einen Namen gemacht hat. Die attraktive, durchtrainierte Herrin gewährt uns einen offenen Einblick in ihre faszinierende Welt. Ein inspirierendes Gespräch über zwei ganz besondere Felder im bizarren Bereich.


Lady Sas: Liebe Sandra, bitte berichte uns zunächst einmal, wie Du Dich zur SM-Herrin entwickelt hast.
Lady Sandra The Savage: 
Entwickelt ist das passende Wort. Das war wirklich ein Entwicklungsprozess. Ich habe schon einige Jahre zuvor private Erfahrungen gemacht, auch ein klein wenig auf der passiven Seite. Ich habe dann schnell gemerkt, dass das für mich gar nicht geht. Ich werde dann sehr sauer. Diese Erfahrungen waren dennoch sehr wertvoll, da ich sicher bin somit ein besseres Gespür für meine jetzigen Gegenüber entwickeln zu können.  Ich würde es einmal so ausdrucken, ich habe eine extrem sadistische Seite in mir, aber auch eine sehr einfühlsame Seite. Mir ist es wichtig, dass bei allem auch eine gewisse Wärme und Willkommenheit mitklingt.
Mit der Zeit habe ich auch heraus gefunden, dass die Sadistin in mir mindestens so präsent ist wie die Domina in mir. Wenn ich das Okay habe, liebe ich die „Grenzgänge“ wie ich es nenne. Also das Spiel im Wechsel nah an der Grenze - über die Grenze. Persönlich bin ich da wie in einem leidenschaftlichen Rausch und ich habe schon in meinen ersten Erfahrungen gemerkt, wie in meinen Augen das Feuer brennt. Dieses Feuer hat mich weiter getrieben und treibt mich immer weiter an.

Sandra the Savage im Interview


Lady Sas: Wie kam es dazu, dass Du in die Ridingcult- und in die Wrestling-Richtung gegangen bist?
Lady Sandra The Savage: 
Hier lasse ich zwei wichtige Elemente die mein Leben mit bestimmen einfließen.
Schon als 5–Jährige habe ich mit dem Reiten begonnen. Seitdem habe ich nie damit aufgehört und nehme mir, neben dem Kraft-und Kampfsport, so oft es geht Zeit, um auf dem Pferd zu sitzen.
Ich habe selber einen absoluten Lederfetisch und liebe den Geruch und das Gefühl von Leder. Es hat etwas Animalisches, Ursprüngliches und Natürliches.
Das Reiten, genauer gesagt das Dressurreiten verbinde ich mit den Worten edel, elitär, damenhaft, dominant. Da ich mich damit zu 100% identifiziere und das Reiten, ebenfalls wie der Kampf-/Kraftsport eine nicht wegzudenkende Rolle meines Lebens bestimmen, ist es wie von selbst passiert.


Lady Sas: Erkläre bitte kurz, was man sich unter „Ridingcult“ und „Wrestling“ vorstellen darf.
Lady Sandra The Savage
Ridingcult ist ein übergeordneter Begriff der auch Ponyplay, Reitfetisch, Lederfetisch, Ausbildung / Erziehung, Gehorsam, Stiefelfetisch mit einschließt.
Beim Wrestling geht es natürlich auch um verbale Domination, vermehrt jedoch um körperliche Domination. Das sieht z.B. so aus, dass eine Frau mit 68 kg einen Mann mit z.B. 90 kg mit Technik, Kraft und Geschickt ausser Gefecht setzt und ihn trotz des Gewichtsvorteils, Größe, Körperbau dominiert und bewegungsunfähig macht.

Für Liebhaber von Ridingcult und Wrestling
  
Lady Sas: Was sind „Scissor Sessions“?
Lady Sandra The Savage: 
In einer Scissor Session geht es vermehrt um den Einsatz von Beinscheren. Wie der Name Beinschere schon sagt, wird der „Gegner“ auf der Matte mit Beinscheren in allen Variationen gehalten, die Luft genommen und zur Aufgabe gezwungen. Scissors werden da eingesetzt, wo es besonders unangenehm wird, entweder um die Taille oder und das am liebsten, um den Hals.
  


Sandra the Savage: 6 bis 7 Mal/Woche im Fitnessstudio



Lady Sas: Berichte uns über Dein Training. Wie oft und wie lange trainierst Du in der Woche?
Lady Sandra The Savage: 
Ich trainiere 6-7 Mal die Woche im Fitnessstudio für ca. eine Stunde.
Dies ist aufgesplittet in eine oder maximal zwei Muskelgruppen.
Z.B. Rücken, Schultern, Bizeps/Trizeps, Beine, Brust und dann wieder von vorne.
Sofern es die Zeit zulässt bin ich 2-3 Mal die Woche beim Boxen und  2 Mal die Woche beim Luta Livre (Bodenkampf) Training.
Sehr gerne mache ich auch etwas langsamere Sportarten wie Yoga und auch Meditationspraktiken. Gerade wenn die Zeit manchmal viel zu wenig ist und der Versuch groß ist gestresst zu sein, bin ich froh über diese Techniken um mich selbst herunter fahren und zur Ruhe bringen zu können.

  
Lady Sas: Wie ernährst Du Dich?
Lady Sandra The Savage:  Ich ernähre mich sehr ausgewogen jedoch auch so dass es mir schmeckt. Ich verbiete mir nichts und liebe es ab und zu schön essen zu gehen oder ausgiebig zu frühstücken. Ich bin kein Fan von diesen ganzen neumodischen Ernährungsformen sondern von "back to nature". Ich esse 4 Mahlzeiten am Tag. Dabei versuche ich auf Zucker, Transfette, behandelte Milchprodukte sowie auf manches Getreide zu verzichten. Ich esse viel Kartoffeln, Bananen, Gemüse, Reis und Eier.


Lady Sas: Was ist das für ein Gefühl, wenn sich ein Sklave dir völlig ausliefert und sich dir total hingibt?
Lady Sandra The Savage:  Für mich ist es ein wahnsinnig tolles Gefühl die Kontrolle zu haben. Ich liebe es die Kontrolle zu haben. In Sessions und im restlichen Leben. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl die Verantwortung für den Sklaven zu übernehmen, seine Entscheidungen, Gefühle, Emotionen, Schmerz „in den Händen zu halten“.
Für mich ist es Leidenschaft pur wenn ich meine Persönlichkeit in Sessions entfalte und ich fühle dass mein Gegenüber ganz bei mir ist und so in ein neues Erleben mit sich selber kommt.
Mir gibt es jedes Mal den absoluten Kick und ein glückliches Rauschgefühl, wenn ich fühle wie der Sklave seine Maske ablegt und sich mir völlig hingibt.
Stolz und sexy: Sandra the Savage

Sandra the Savage: ein glückliches Rauschgefühl



Lady Sas: Du bietest auch Langzeiterziehungen an. Wie lange war die längste Session?
Lady Sandra The Savage:  Die längste Session war ca. 15 Stunden und über Nacht.


Lady Sas: Gab es eine Erziehung, die Dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?
Lady Sandra The Savage:  Da gibt es viele tolle und unvergessliche Erinnerungen. Jedoch eine ist mir gerade besonders im Gedächtnis, da sie auch noch nicht vollendet ist und das Ergebnis noch lange nicht so ist wie ich es haben möchte.
Ein toller Kerl, der sich jedoch mit vielem selbst im Weg steht und somit auch in seinem privaten und sozialen Umfeld sehr große Schwierigkeiten hat . Regeln einhalten, Moral und Kompromissbereitschaft waren ein  Fremdwort. Ich arbeite mit ihm regelmäßig daran eingefahrene Glaubensmuster und Verhaltensweisen zu ändern. Das wichtigste hat er in der Zwischenzeit gelernt, entweder ihn bestraft das Leben oder Sandra the Savage.


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Lady Sandra The Savage: 
Eines der nächsten großen Ziele ist die Beendigung meiner derzeitigen Psychologie-Ausbildung nächstes Jahr. In etwas weiterer jedoch nicht allzu weiter Ferne die Eröffnung einer Kampfsportschule, die verschiedenste Sport-und Selbstverteidigungsarten beinhalten soll. Natürlich vor alledem gesund und fit zu bleiben, auch noch im höheren Alter.


Lady Sas: Danke für Deine Zeit, Sandra.