Donnerstag, 29. Dezember 2016

Sklave Stefan: das Doppelleben

Hier ein weiteres Interview mit einem Sklaven, um die Perspektive der Subs noch besser verstehen zu können. Heute stelle ich meine Fragen an Stefan aus Frankfurt/Main.


Stefan: 
Vorab noch etwas zu meiner Person das Sie gerne veröffentlichen dürfen. Ich bin Sklave Stefan, 32 Jahre, aus der Nähe von Frankfurt am Main. Ich lebe in einer Beziehung, bin verlobt, Kinder habe ich keine. Ich lebe ein Doppelleben, wenn man das so sagen kann. Mein Leben als Sklave lebe ich daher umso intensiver aus, wenn ich kann und ich versuche alles, um das so oft wie möglich zu machen.


Interview mit Sklave Stefan aus Frankfurt

Lady Sas: Lieber Stefan, berichte uns zunächst einmal, wie Du auf den BDSM-Bereich aufmerksam geworden bist.
Sklave Stefan: Liebe Madame Saskia, nun das ist mittlerweile schon 17 Jahre her, ich war damals 15 Jahre alt und die Veranlagung muss aber schon immer in mir gesteckt haben. Vielleicht haben meine 2 ältere Schwestern das noch mehr ausgeprägt, da ich immer der Jüngste war mit dem man alles machen kann (unterdrücken). Aber wie ich dann 15 war, habe ich dann eher zufällig eine Internet-Seite eines Studios entdeckt und war dermaßen fasziniert von dieser BDSM Welt, dass ich mir alles durchgelesen haben und dann auch mehr und mehr darüber gelesen habe. In den 3 Jahren bis zu meinem 18. Lebensjahr, wusste ich schon mehr als mancher der schon 5 Jahre Erfahrung hat. Mit 18 bin ich dann zu meiner ersten Domina gegangen, die ich vorher bei meinen Recherchen im Internet entdeckt hatte. Sie war eine reife, erfahrene und sadistische Herrin der alten Schule (damals Ende 50) und sie hat mir alles beigebracht und mich dermaßen geprägt, dass sich das, was Sie mir anerzogen hat sich in meinem weiteren Sklavenverlauf immer weiter vertieft hat.


Lady Sas: Was reizt Dich am Sadomaso-Spiel?
Sklave Stefan: Madame Saskia, mich reizt daran das Ausgeliefert-sein und die Kontrolle über sich selbst und seinen Körper abgeben zu können und einer unerreichbaren wunderschönen Frau sehr nah sein zu dürfen und sich ihr unterwerfen zu dürfen. Ihr meinen Körper zur Verfügung stellen zu dürfen mit dem sie machen kann, was Sie möchte. Und wenn sie mir Schmerzen zufügt, dann kommt in mir ein Gefühl der Glückseligkeit auf. Wenn ich dann noch das Leuchten in den Augen der Herrin sehen kann/darf, dann bin ich glücklich und zufrieden. Dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben, aber ich hoffe die Leser verstehen, was ich meine.


Lady Sas: Verrate uns, in welche Richtung Deine Vorlieben gehen.
Sklave Stefan: Ich bin ein Sklave der es liebt zu dienen und zu gehorchen und sich nach den Wünschen und Vorlieben der Domina/Herrin/Madame erziehen zu lassen ohne, dass ich ihr etwas vorgebe – außer die Tabu natürlich. Des Weiteren bin ich ein masochistischer Sklave, der es liebt, Schmerzen zugefügt zu bekommen. Am besten denke ich, trifft auf mich die Aussage „ein Sklave der alten Schule“ zu, wie es sie heutzutage nicht mehr oft gibt (leider).


Wie war Dein erstes Mal bei einer Domina?

Lady Sas: Wie war Dein erstes Mal bei einer Domina? Wie alt warst Du?
Sklave Stefan: Ein Kleinwenig habe ich ja davon schon berichtet, liebe Madame Saskia. Ich war gerade 18 und bin zu einer privaten Herrin gegangen, die mal eine Domina in einem großen Studio in Stuttgart war und sich in ihrem Keller ihr eigenes kleines Studio realisiert hat mit allem was man benötigt. Ich muss sagen, dass das erste Mal bei einer Herrin grandios war, es war noch viel schöner als man es sich in seinem Kopfkino ausdenkt. Klar, ich war nervös und habe gezittert am ganzen Körper (was ich heute auch noch tue), aber die Dame hat mit ihrer ganzen Erfahrung mir dies alles genommen. Und es war eine Erziehung, die ich bis heute nicht vergessen habe. Ich könnte heute noch jedes Detail aufzählen. Und es hat mich in meiner weiteren Erziehung sehr geprägt und zu dem Sklaven gemacht, der ich heute bin und dafür möchte ich ihr nochmal sehr danken!


Lady Sas: Was ist Dir in einer Session wichtig?
Sklave Stefan: Mir ist einfach wichtig, dass die Chemie zwischen mir – dem Sklaven – und der Herrin stimmt. Dazu muss ich sagen, dass ich bis jetzt noch nie damit Probleme hatte. Vielleicht liegt es daran, dass ich ein Mensch bin, mit dem man schnell und gut auskommt und als Sklave natürlich gut erzogen bin (lacht). Und was auch noch sehr wichtig ist: dasd die Tabus eingehalten werden. Was mir persönlich noch sehr wichtig ist, ist, dass die Dame über viel Erfahrung verfügt und dass die Dame eine unberührbare Herrin ist und keine Switcherin oder Bizarrlady, die alles anbietet. Ich hoffe, dass damit alle wissen, was gemeint ist, Madame Saskia.


Lady Sas: Wenn Du die Wahl hättest zwischen einer Stunde mit einem sexy Callgirl und einer Stunde mit einer hinreißenden Domina – zu welcher Dame würdest Du gehen und warum?
Sklave Stefan: Diese Frage ist für mich ganz einfach zu beantworten, ich würde sofort und ohne zu überlegen zu der hinreißenden Domina gehen. Klar werden jetzt viele denken: Warum geht der nicht zu dem sexy Callgirl, der ist doch ein Mann. Klar hat so ein sexy junges Callgirl seine Reize. Aber für mich hat eine hinreißende Domina einfach mehr Reize. Und eine Domina kann in mir viel mehr und andere Reize auslösen als ein sexy Callgirl. Wenn ich z.B. nach einer einstündigen Session von einer Domina nach Hause gehe, bin ich glücklich und das kann auch über Wochen anhalten. Und wenn ich nach einem einstündigen Treffen mit einem Callgirl nach Hause gehe, dann hält dieses Gefühl für eine oder zwei Stunden an. Eine Domina kann mir einfach mehr geben als ein Callgirl. Und eine Domina ist in ihrer Latex/Leder/Lack-Kleidung oder auch normalen Kleidung mit oder ohne Stiefel einfach eine geheimnisvolle, wunderschöne, dominante Frau, der ich nicht widerstehen kann.


Lady Sas: Gibt es auch Dinge, die Dir im Studio weniger gut gefallen haben?
Sklave Stefan: Negative Erfahrungen habe ich in einem Studio noch nicht gehabt, vielleicht habe ich bis jetzt einfach Glück gehabt, Madame Saskia. Oder es liegt daran, dass ich mich im Vorfeld sehr gut informiere. Ich bin ja auch eher auf der Suche nach Dominas der alten Schule, wenn man das so sagen darf.




Welche Rolle spielt das Alter einer Domina?

Lady Sas: Welche Rolle spielt das Alter einer Domina bei Dir?
Sklave Stefan: Eine sehr große Rolle. Wie soll ich das ausdrücken? Ich mag lieber die reiferen und älteren Dominas. Aufgrund ihrer Erfahrung und Ausstrahlung. Eine junge Domina hat nie die Ausstrahlung einer reifen und erfahrenen Domina. Wenn ich da zum Beispiel an Domina Silvia denke, die Sie auch schon interviewt haben. Das ist einfach eine Domina, auf die ich mich sofort einlassen würde ohne zu überlegen. Und diese Ausstrahlung und Erfahrung kann mir eine 20jährige Jungdomina nicht bieten.


Lady Sas: Was hältst Du von der Preisgestaltung in Domina-Studios? Sind die Preise angemessen?
Sklave Stefan: Teils, teils. Ich denke, dass die Preise teilweise angemessen sind, denn das Equipment ist teuer, die Damen sind meistens selbstständig und müssen ihr monatlichen Salär damit verdienen und für Ihre Rente vorsorgen und auch noch teilweise eine kleinen Anteil der Miete mitfinanzieren oder sich einmieten. Aber bei manchen Preisen denke ich mir auch, dass diese etwas zu hoch angesetzt sind, denn die Preise variieren von Gebiet zu Gebiet sehr. Manche Studios nehmen auch für vieles nochmal extra was oben drauf für verschiedene Praktiken und das finde ich dann überzogen. Ich denke, es sollte ein gesundes Mittelmaß gefunden werden und dann sind alle zufrieden und es können gute Session werden. Es ist doch besser wenn ein Sklave zu einem kleineren Tribut jeden Monat einmal kommt anstatt nur einmal in 3 oder 4 Monaten, weil er sich diesen nicht leisten kann.


Lady Sas: Was hast Du bei Deinen Studiobesuchen bei professionellen Dominas gelernt, was Du anderen mitgeben könntest? Fällt Dir ein Tipp oder ein Rat ein?
Sklave Stefan: Mmhhh das ist schwer, denn jeder Mann/Sklave ist anders und hat andere Neigungen. Was ich auf jeden Fall mitgeben möchte ist, dass jeder Sklave beim Treffen nicht aufgeregt sein muss, die Damen wissen damit umzugehen und sind in erster Linie auch nur Menschen. Das zweite ist das jeder der Dame im Vorfeld äußern sollte was er für Neigungen, Vorlieben und Tabus hat, denn dann weiß die Dame was Sie machen kann und darf. Ich denke dass viele die unzufrieden aus einem Studio gehen, sich nicht richtig mit der Dame ausgetauscht haben und deswegen nicht das gefunden haben was Sie gesucht haben. Seit immer offen und ehrlich und seit immer nett und freundlich zu den Damen, denn so entsteht eine gute Chemie zwischen Domina und Sklaven. Auch wenn Ihr von der Dame mal weggeschickt werdet weil es nicht passt, denn lieber sagt die Dame es passt als wenn man dann unzufrieden ist.


Welches SM-Spielgerät müsste unbedingt erfunden werden?

Lady Sas: Welches SM-Spielgerät müsste unbedingt erfunden werden?
Sklave Stefan: Ich glaube, da gibt es nichts, was erfunden werden müsste, da in der heutigen Zeit schon so viel existiert und man auch im Baumarkt so viel Sachen findet, die man umfunktionieren kann. Mir würde zumindest nicht einfallen, was das sein könnte. Was ich mir manchmal denke, ist einfach nur: Braucht man das alles? Zu meiner Anfangszeit gab es das Meiste noch nicht. Da haben ein paar Klammern, Peitschen, Masken und Strap-ons gereicht, um einen Sklaven zu formen und zu erziehen. Aber ich glaube, das ist einfach der Reizüberflutung geschuldet und die Menschen brauchen immer was Neues. Ich brauche diesen ganzen neumodischen Kram nicht und ich denke, wenn eine Domina einen Sklaven der alten Schule vor sich hat, dann ist sie froh und braucht dieses ganze Zeug auch nicht.


Lady Sas: Was hast Du Dir in Bezug auf BDSM für das neue Jahr vorgenommen?
Sklave Stefan: Da ich im Moment leider keine Herrin oder Domina habe, bin ich auf der Suche nach einer neuen Herrin oder auch Domina, der ich dienen und gehorchen darf. Der ich das Leben erleichtern kann und die mich in ihren Sklavenstall aufnimmt. Es wäre schön, wenn ich im Jahr 2017 wieder einer Dame gehören darf. Möchte auf jeden Fall im Jahr 2017 wieder öfter dienen als im Jahr 2016, was für mich in dieser Hinsicht ein nicht so schönes Jahr wahr. Und vielleicht geht mein Traum auch in Erfüllung, dass ich Ihnen, Madame Saskia, oder Lady Cornelitas mal dienen darf.


Lady Sas: Lieber Stefan, danke für diese Einblicke.



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Ein überraschendes Weihnachtsgeschenk

Die schönsten Weihnachtsgeschenke sind oft die, die man gar nicht erwartet hat. Ein besonders schönes Geschenk hat mir Tom am 22. Dezember gemacht. Er hat etwas getan, wofür sich nur wenige Zeit nehmen: ein Buch von mir bewertet. Doch nicht nur das. Man merkt seiner Buch-Rezension an, dass er sich Mühe gegeben hat. Ehrlich gesagt freue ich mich schon über eine kurze Bewertung von ein paar Zeilen, so ausführlich muss es gar nicht sein. Aber es freut mich umso mehr, wenn sich wirklich ein Leser die Zeit nimmt und die Mühe macht. Übrigens: So eine Bewertung kann man auch mit einem Nickname abgeben, das ist gar nicht kompliziert. 

Autoren lieben Feedback

Es ist ja so: Wenn man ein Buch schreibt, dann möchte man gerne wissen, wie es die Leserinnen und Leser finden. Wenn man über persönliche Dinge schreibt, dann geht es dabei auch um die Frage, wie andere die Situation beurteilen, wie die Sicht von außen ist. Verhält man sich richtig? Reagiert man angemessen? Ist man zu streng, zu soft, zu was auch immer? Diese Fragen beschäftigen mich. Deshalb freue ich mich über jede Wortmeldung dazu.

Hier also die Buchbewertung von Tom. Ich gebe sie mir seiner Erlaubnis auf meinem Femdom-Blog wieder und bedanke mich sehr herzlich dafür.



Um dieses Buch geht es



"Sehr guter Ratgeber und anspruchsvolles Training

Verifizierter Kauf


Rezension bezieht sich auf: Sklaventraining 2: Domina Lady Sas erzieht dich noch intensiver (Kindle Edition)

Sklave sein ist ja nicht schwer, man legt sich hin und lässt sich von der Domina bedienen und lebt seine Fantasien aus - soweit die Theorie und in Dominastudios mag das durchaus funktionieren. Doch was, wenn man sich auf eine private Dame einlassen möchte, die aus einer Masse aus Bewerbern auswählen kann? Hier muss Sklave sich ranhalten - und wie er das macht, erklärt Lady Sas dem Sklavenvolk in diesem Buch sowie dem Vorgänger ganz genau.

In einem 14-tägigen Programm wird der Sklave in diesem Ratgeber gedrillt, bis aus ihm ein Edelsklave wird. Die Aufgaben sind anspruchsvoll und nichts für Warmduscher, das sei vorab erwähnt. Zudem sind sie sehr vielfältig und liefern ein wahres Rundumpaket. Von Fitnesstraining (das Äußere spielt auch für die Dominas eine wichtige Rolle) über Putz- und Waschanleitungen (welche Frau würde nicht gerne die Füße hochlegen und ihrem Mann die Hausarbeit auftragen) bis hin zu Analtraining und Demütigung wird dem angehenden Sklaven alles abverlangt. Ehe dieser dann Tipps zum Anschreiben der Wunschdomina im Internet erhält.


Selten habe ich in diesem Zusammenhang ein solch informatives Buch gesehen, wie dieses. Es stellt realistische Anforderungen in Gegensatz zu vielem anderen, was man zu diesem Thema zu lesen bekommt, das einfach nur unrealistische Szenarien zeichnet. Die Sprache ist dabei nie hochnäsig oder beleidigend, doch stets direkt und dominant.

Jeder Sklave, der dieses Buch (mitsamt dem Vorgänger der Reihe versteht sich) gelesen hat, hat einen Vorteil, wenn es um die Suche und das Behalten einer dominanten Frau über ihm geht. Denn ein guter Sklave macht der Herrin Spaß und wenn die Herrin Spaß hat, dann der Sklave auch ... zumindest manchmal ;)

Bin sehr gespannt, was in Zukunft noch aus der Feder von Lady Sas kommen wird."


Samstag, 24. Dezember 2016

Mein Jahresrück- und Ausblick

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich nehme das zum Anlass, kurz zurück, aber auch nach vorne zu schauen.

Mit etwas über 60 Beiträgen habe ich die 40 Beiträge aus dem Vorjahr deutlich überholt – zumindest, was die Menge betrifft. Leider unerreicht ist die bisherige Bestmarke von stolzen 80 Blog-Beiträgen aus dem Jahr 2014. Grob überschlagen habe ich dieses Jahr 24 Interviews geführt. Ich finde, es waren super-interessante Persönlichkeiten und Gedanken dabei. Vielen Dank an alle, die sich eingebracht haben!

Zusätzlich gab es auch zwei Runden, in denen ich selbst Fragen beantwortet habe. Auch mein Sklave Toytoy stand den Leserinnen und Lesern Rede und Antwort. Gerade erst habe ich die Interviewreihe geöffnet, um nun auch die Perspektive der devoten Seite noch besser zuverstehen. Ich freue mich darauf, die Interviews 2017 sowohl mit Herrinnen als auch mit Sklavinnen und Sklaven weiterzuführen.


Herzlichen Dank für ein super Jahr!

Am Valentinstag, also Mitte Februar, hatte der Blog 500.000 Besucher. Einige Monate später sehe ich eine Zahl von über 810.000 Besuchern. Sehr schön, wenn das so weitergeht, erreichen wir bald eine Million. Die erste Million ist ja bekanntlich am schwersten, aber mit so tollen Lesern macht es Spaß, dafür zu arbeiten. 

Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich bedanken für alle treuen Leserinnen und Leser, die immer wieder gerne hier vorbeischauen. Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar, jede einzelne Stimme bei Abstimmungen, jede einzelne E-Mail, jeden einzelnen Follower auf Twitter und ganz besonders über jede einzelne neue Buchbewertung auf amazon. Gerade Buchbewertungen motivieren mich, weiter am Ball zu bleiben. Welcher Autor möchte schon schreiben ohne Feedback zu bekommen? Es ist für mich immer wieder faszinierend zu lesen, wie andere die Erzählungen und das Geschehen empfunden haben, was es in ihnen ausgelöst hat und wie sie darüber denken.


Die BDSM-Autorin war nicht ganz faul.

Als Autorin war ich 2016 nicht ganz faul. Ich habe die Kopfkino-Reihe um die Sessionfolgen 3, 4 und 5 ergänzt, den Titel "Sklaventraining 2" herausgebracht, der sehr gelobt wurde (danke!) und das Buch "111 SM-Spielideen" geschrieben, einmal für Herrin – Sklave und einmal für Herr – Sklavin. Dieses Buch kam sehr gut an und es freut mich, dass zu Weihnachten die Fortsetzung erschienen ist: "111 SM-Spielideen, Herrin – Sklave, Band 2". Das eBook und das gedruckte Taschenbuch sind wie üblich bei amazon erhältlich, klicke hier: 111 SM-Spielideen, Band 2

Vor wenigen Wochen erst haben meine Bücher einen neuen Look bekommen. Ich finde die Titel jetzt etwas schicker, aber urteilt selbst: Hier geht's zur neuen Gestaltung.

Mit meiner Freundin Lady Cornelitas habe ich 2016 zwei Partys gefeiert (bis jetzt nur eine, Silvester kommt noch). Ja, das war wenig und wir wollen das 2017 öfter machen. Silvester lassen wir es wieder krachen und ich freue mich schon sehr darauf.


Meine SM-Highlights 2016

Ein persönliches SM-Highlight war mein Urlaub auf Mallorca, den ich zusammen mit zwei lieben dominanten Damen und Toytoy verbracht habe. So einen SM-Urlaub habe ich noch nie vorher gemacht und es war eine tolle Erfahrung. Wer weiß, vielleicht berichte ich nächstes Jahr in einem Buch darüber. 

Ebenfalls ein persönliches Highlight war mein 5jähriges Jubiläum mit Toytoy, das Ende Mai durch einen Sklavenvertrag gekrönt wurde. Sehr schön. Nicht, dass ich absolut zufrieden mit Toytoy wäre, da ist noch Luft nach oben, aber ich jammere auf einem recht hohen Niveau, wie mir von verschiedener Seite versichert wurde ;-) 

Die letzte Aktion im Dezember, bei der ich Toytoy als reinen Putzsklaven (ohne Session) für einige Stunden an ein Paar verliehen habe, hat mir gut gefallen und ich plane 2017 weitere solche Aktionen, um den Sklaven in der Erziehung weiter voranzubringen. Stillstand und Routine sind der Feind jeder spannenden Beziehung. Ich werde Toytoy 2017 wieder einiges abverlangen, aber ich weiß, dass er bereit dafür ist. Seine Hingabe ist eine Quelle der Freude und der Kraft für mich. 

Besonderen Dank möchte ich dem Leser aussprechen, der mir so ein schönes Portrait spendiert hat. Ich habe bis jetzt nur positives Feedback erhalten und so kann ich auf diese Weise auch mal meine Nase zeigen ;-)


Frohe Weihnachten und auf ins nächste Jahr

Ich werde mir weiterhin große Mühe geben, diese Seiten so zu gestalten, dass man immer wieder neugierig vorbeisurfen möchte. Ich will interessante Beiträge schreiben und 2017 wieder etwas persönlichere Einblicke gewähren. Für Ideen, Kooperationen und Vorschläge bin ich wie immer offen. Wer mir höflich schreibt, bekommt immer eine Antwort. Der Austausch ist mir wichtig und macht mir Spaß.

Ich bedanke mich bei allen Leserinnen und Lesern, Unterstützern und Freunden, ob dominant oder devot, ob weiblich oder männlich, ob jung oder alt und wünsche Euch allen ein frohes, friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 

Ich selbst werde morgen und an den Feiertagen mit meiner Tochter zuhause in Frankfurt feiern.

Liebe Weihnachtsgrüße,
Lady Sas


Dienstag, 20. Dezember 2016

Interview mit Sklave M. aus Berlin

Wie angekündigt führe ich nun eine Interviewreihe durch, die diesmal nicht die dominante Seite beleuchtet, sondern die devote. 
Sklave M. ist 42 Jahre und wohnt in Berlin. Im Interview verrät er uns, wie das mit dem BDSM bei ihm anfing und wie er seine Neigung heute auslebt.


Lady Sas: Lieber M., berichte uns, wie Du auf den BDSM-Bereich aufmerksam geworden bist und wie sich das bei Dir entwickelt hat.
Sklave M.: 
Ich hatte schon Anfang 20 den Wunsch, mal eine Domina zu besuchen. Warum, weiß ich gar nicht mehr genau. Ich glaube, ich war damals einfach in einer experimentellen Phase und wollte mich sexuell ausprobieren. Ich war dann in einem Studio, in dem ich gleich von zwei Frauen nacheinander behandelt worden bin. Ich weiß, das ist eigentlich etwas für Fortgeschrittene und nicht für Anfänger, aber es hat sich so ergeben. Vielleicht fanden mich die beiden Frauen auch süß und wollten mich teilen. 
Dann bin ich immer mal wieder in Studios gegangen. Ich hatte auch einmal eine Affäre mit einer privaten dominanten Dame, aber das hielt nur sehr kurz. 


Interview mit Sklave M.


Lady Sas: Lebst Du in einer Beziehung? Und wenn ja: Welchen Stellenwert spielt BDSM dort?
Sklave M.: Ich bin seit Kurzem verheiratet. Meine Frau ist ebenfalls devot und wünscht sich einen Mann, der eher dominant ist. Ich hatte nie vor, mich als devot zu outen, weil ich fürchte, sie wäre enttäuscht. Ich glaube nicht, dass sie mich verlassen würde, aber sie wünscht sich eben einen starken Partner und dieses Gefühl möchte ich ihr schenken. Doof, ist aber nun mal so. Deshalb gehe ich immer mal wieder heimlich in SM-Studios zu Dominas, um so meine Neigung ausleben zu können.


Lady Sas: Hast Du Gewissensbisse, weil Deine Frau nichts von Deinen Studio-Besuchen weiß?
Sklave M.: Ja, schon. Aber ich liebe sie und es mag zwar abgedroschen klingen, aber ich trenne das. Auf der einen Seite gibt es die Liebe zu meiner Frau, auf der anderen Seite die Lust auf BDSM. Beides miteinander verbinden, das geht leider nicht. Beides möchte ich aber ausleben.


Lady Sas: Warst Du schon in vielen Studios? Wieviele Sessions waren es in diesem Jahr?
Sklave M.: Ich würde sagen, dass in den Jahren einige Besuche zusammen gekommen sind, ja. In diesem Jahr waren es vielleicht zehn Session bei Dominas.

Haben sich die Domina-Besuche gelohnt?


Lady Sas: Wie waren Deine Erfahrungen mit den SM-Studios? Haben sich die Domina-Besuche gelohnt?
Sklave M.: Teils, teils. Wie überall gibt es auch hier gute und nicht so gute Adressen. Ich habe auch schon in bekannten Studios schlechte Erfahrungen gemacht. Das hat mich wirklich überrascht. Ich dachte, ein großes, bekanntes Studio ist so eine Art Qualitätsgarantie, aber das ist offensichtlich nicht so. Es kommt vielmehr auf die Domina an, nicht unbedingt auf das Studio. Ich hatte auch schon Begegnungen mit Jungdominas, die zwar top aussehen, aber nur wenig Ahnung haben. SM ist teuer und verführt Frauen, die bequem und schnell gutes Geld verdienen wollen.


Lady Sas: Wie war Deine persönliche Zufriedenheitsquote in diesem Jahr?
Sklave M.: Ich würde sagen, nur jede zweite Session war gut. 

Wie war Deine Zufriedenheitsquote in diesem Jahr?


Lady Sas: Ist es nicht schwierig, BDSM-Sessions zuhause zu verheimlichen? Was sagst Du, wenn Du Spuren hast?
Sklave M.: Ich sage in den Studios, dass ich keine Spuren möchte. Ja, ob sich die Domina daran hält ist natürlich nicht sicher heutzutage. Man hört in letzter Zeit oft, dass sich nicht alle Dominas daran halten. Wahrscheinlich auch, weil sie einfach zu wenig Ahnung haben. Ich möchte das nicht verallgemeinern. Es gibt sicher gute Dominas, die ganz korrekt arbeiten. Leider nehmen die schwarzen Schafe zu, das ist zumindest mein Eindruck. Ich hatte schon den Fall, dass ich mit Spuren nach Hause kam. Das ging irgendwie gut, obwohl die Spuren erst nach Tagen verschwunden waren. Vielen Frauen ist das, glaube ich, einfach egal. Traurig, aber wahr.


Lady Sas: Das neue Jahr steht vor der Türe. Hast Du gute Vorsätze?
Sklave M.: Gute Vorsätze habe ich das ganze Jahr, nur mit der Umsetzung hapert es.


Lady Sas: Vielen Dank, dass Du Dich für das Interview gemeldet hast.


  • Du bist devot und hast ebenfalls etwas zu erzählen? Stell Dich gern vor unter madamesaskia@web.de Ob Mann oder Frau spielt keine Rolle.
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Montag, 12. Dezember 2016

Als Putzsklave an ein Paar verliehen

Die Geschichte beginnt am 25. November mit einem Inserat im Joyclub.
Überschrift: Biete Putzsklaven für Paar, Raum FFM + 50 km".

"Hallo, in der Gegenwart von Frauen ist meinem Sub seine Rolle nicht peinlich, aber die Anwesenheit von Männern ist ihm noch immer unangenehm. Das schränkt mich in meinen Unternehmungen immer etwas ein. Daher würde ich ihn gern am Samstag, 10.12., einem Paar als Putzsklaven zur Verfügung stellen, damit er sich daran gewöhnt, dass auch mal ein Mann ihn so erlebt. 

Raum Frankfurt/Main plus 50 km. Ich bringe ihn hin und hole ihn wieder ab. Länger als 45 Min möchte ich mit dem Auto nicht unterwegs sein. Gern auch in Frankfurt/Main selbst :) Wie lange er putzt, besprechen wir, bin offen für Vorschläge.
Der Sub ist 38 Jahre, 1.75 m, 71 kg und im Haushalt erfahren. Er trägt einen CB6000.
Es geht NICHT um eine Session, der Sklave soll nicht erzogen werden, sondern nur putzen. Ihr müsst auch nicht in Fetischklamotten herumlaufen, gar nicht nötig. Alter und Aussehen spielen keine Rolle, Niveau setze ich voraus. Die Dame muss keine Femdom sein, aber sollte klare Ansagen machen können. Der Herr des Hauses sollte zumindest zeitweise anwesend sein. Bitte keine Einzelherren oder Einzeldamen, die Paar-Konstellation finde ich am besten.
Spielregeln: Keine Fotos, keine Videos. Der Sklave wird nicht gefesselt. Der Sklave darf auf die Toilette gehen und hat Zugang zu Wasser. Kein finanzielles Interesse. Diskretion wird geboten und erwartet. Fragen? Sendet mir gern eine Nachricht."




Grundsätzlich möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass alles Spiele beim BDSM aus freiem Willen zwischen Erwachsenen erfolgen. Ein vertrauensvolles Verhältnis, das vom gegenseitigen Respekt geprägt ist, ist die Grundlage für eine langfristige Beziehung in diesem Kontext.



Als Putzsklave verliehen

Überraschung: Das Gesuch habe ich aufgegeben.
Es haben sich einige Paare gemeldet und so hatte ich den Luxus, ein Paar auswählen zu können.
Natürlich habe ich mir ein umfassendes Bild von den beiden gemacht, bevor ich fest zugesagt habe. Schließlich trage ich als Herrin die Verantwortung.

Eine gute halbe Stunde Autofahrt, dann waren wir auch schon da, beim trauten Heim von Herrin E. und Sir H. Bei so einem Besuch trage ich natürlich keine Fetischkleidung und Toytoy krabbelt auch nicht nackt an der Leine neben mir her. Ich hatte einen Hosenanzug an, Toytoy kam in Jeans, Hemd und Pullover. Das Paar war mir sofort sympathisch und ich hatte gleich ein gutes Gefühl bei der Sache. Die Dame ist keine reine Femdom, sondern Switcherin, aber das war für mich in Ordnung. Der Herr des Hauses ist dominant.

In zuverlässige Hände abgegeben

Zu viert tranken wir einen Kaffee im Wohnzimmer und sprachen über meine Bücher. Die beiden hatten "Plötzlich Domina, "48 Stunden BDSM" und "Domina Duell" gelesen und kannten sich somit gut bei mir aus. Ich stellte die Frage, ob alle ein gutes Gefühl hätten und einverstanden seien. Alle bejahten die Frage und so wurde Toytoy von Herrin E. ins Bad geführt. 
Zurück kam er gekrabbelt. Ich ließ ihn zwei, drei Gehorrsamkeitsübungen machen, hielt die Vorführung aber bewusst kurz und auch etwas oberflächlich, denn es ging ja nicht um eine Session, sondern ums Putzen. Dann macht ich mich auf den Weg zurück nach Frankfurt. 

Hochgradig nervös

Ich war nervös. Wie würde sich Toytoy anstellen? Würde es Probleme geben? Die beiden hatten einen überzeugenden, verantwortungsbewussten Eindruck auf mich gemacht. Trotzdem konnte ich meine Fragen nicht abschütteln und rief Herrin E. an. Sie berichtete mir, alles sei in bester Ordnung und Toytoy sie außerordentlich brav und fleißig. Das beruhigte mich zwar, aber die Nervosität blieb.

Und? Wie war's?

Abends fuhr ich wieder los, um den Sklaven abzuholen. Erleichtert nahm ich zur Kenntnis, dass alles gut gelaufen sei. Zusammen mit Herrin E. und Sir H. begutachteten wir Toytoys Arbeit. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass der Sklave gut gearbeitet hatte, auch, wenn es das eine oder andere zu beanstanden gab. Aber so ist das eben: Doms sind ja nie so ganz zufrieden... Eine Bestrafung gab es nicht. Schließlich ging es nicht um eine Session. Toytoy durfte sich wieder im Bad frisch machen und anziehen. Wir plauderten noch – und so kam es, dass ich dann doch erst nach einer Stunde mit Toytoy aufbrach. 

Ein tolles Erlebnis, das ich gern mal wiederhole. Ich bin mir sicher, dass es Toytoy als Sub weiter vorangebracht hat. Er hat gesehen, dass es gar nicht schlimm ist, in der Gegenwart eines anderen Manns zu dienen. 

Also, lieben Dank und: Bleibt sauber!

Grüße,
Lady Sas

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Ich als Kunstwerk

Ich habe ein Geschenk bekommen – und dabei ist doch noch nicht mal Weihnachten. Ein Leser hat mir ein Portrait geschenkt. Herzlichen Dank an dieser Stelle! Eigentlich sollte es eine Zeichnung von Sardax werden, dem großartigen Femdom-Künstler, den ich bereits auf meinem Blog vorgestellt habe. Leider ist Sardax mehr als beschäftigt. Nun habe ich aber zumindest ein Portrait bekommen, über das ich mich sehr gefreut habe. Ich hoffe, es gefällt Euch. 

Eigentlich stelle ich keine Fotos von mir zur Verfügung, aber in diesem Fall brauchte es natürlich eine Vorlage. Ich denke, die Gratwanderung zwischen Diskretion und Offenheit ist mit einer Zeichnung durchaus in Ordnung. Es war mir wichtig, dass man auf der Illustration erkennen kann, dass ich kein Teenager mehr bin ;-) Ich stehe dazu und habe es nicht nötig, faltenfrei und jugendlich dargestellt werden zu wollen. 

Weitere interessante Beiträge sind in Vorbereitung. Es wird also in nächster Zeit alles andere als langweilig auf meinem Femdom Blog werden.

Noch ist es zu früh, das Jahr final zu betrachten, aber ich denke, es wird ein gutes Jahr werden, wenn ich mir meine Aktivitäten auf dem Blog ansehe. Gern hätte ich die 1 Million Klick-Grenze geknackt (unfassbar!), aber das wird wohl erst 2017 passieren. Auch im Hinblick auf neue Bücher sieht es recht gut aus. 


Toytoy: 47 Höhepunkte im Jahr

Ich mache mir im Moment Gedanken, ob ich das öffentliche Orgasmus-Verzeichnis meines Sklaven Toytoy weiterführen soll oder nicht. Das Experiment finde ich noch immer reizvoll und aufschlußreich. Zum heutigen Stand durfte der Sklave 47 im Jahr mal kommen. Das heißt, er hatte im Durchschnitt etwa alle 8 Tage einen Höhepunkt. Das klingt viel! Ich war wirklich erstaunt über diese Zahl. 

Verzerrt wird das Bild dadurch, dass er im Urlaub rund um seinen Geburtstag besonders häufig kommen durfte. Vielleicht berichte ich über diesen Urlaub in einem neuen Buch, das habe ich aber noch nicht entschieden. Die längste Zeit der dauerhaften Keuschhaltung betrug 5 Wochen. Es würde mich interessieren, andere Meinungen zu diesem Thema zu hören. 47 Orgasmen im Jahr für einen KG-Sklaven. Ist das viel, ist das wenig? Kann man das so pauschal überhaupt sagen? Was meint Ihr?

Nimm gern an der Umfrage teil, ob ich das Orgasmusverzeichnis weiterführen soll. Du findest die Umfrage rechts in der Seitenleiste.

Weihnachtliche Grüße,
Lady Sas

Dienstag, 6. Dezember 2016

Domina Lady Olivia: Simply Great

Lady Olivia
Domina Lady Olivia from Munich is simply great. And that is not only metaphorically true, this attractive Mistress stands a proud 1,86 m (6’1”) tall without shoes, and with an astounding 2,06 m (6’9”). In front of her, slaves probably kneel before the longest legs a Dominatrix has: Lady Olivia's are 1,10 m (3’7”)! A conversation about true greatness, small men, touchable dominance, and unusual fantasies. I wish you a stimulating reading experience.


Translated by M. – thank you very much.


Lady Sas: Dear Olivia, how did you become a Dominatrix? Please tell us about your journey.
Lady Olivia: I wanted to become one already 20 years ago. But in my early twenties I couldn’t relate to many SM things. I always fancied this area, but I had to develop personally before I finally became a Dominatrix by accident. I always found soft SM intriguing, and practiced it privately. Over the years I explored wider areas of BDSM. Because of my height and my naturally dominant streak I couldn’t help but dare to become a Domina in my early forties.


Interview with Lady Olivia


Lady Sas: What is the appeal of BDSM for you?
Lady Olivia: BDSM has many fascinating aspects, in my opinion it combines fantasy and eroticism perfectly. To me BDSM is more than just pain – and as some people think – abnormal fantasies. To the contrary, there are many components which are harmless but powerful, that can erotically enrich the sex life. Especially a slaves submission, and the possibility to live out my sadistic side are rewarding. And the psychological side is very interesting. Why does someone want to be whipped, to be mummified? I think, especially BDSM shows a different window to the human himself, and all his personal dispositions.

Lady Olivia

Lady Sas: You haven’t been a Pro-Domme for long yet – what were the difficulties you encountered at the beginning?
Lady Olivia:  At the beginning there is the difficulty to find one's way, for example, to take up other ways of playing, that one might have rejected earlier. To broaden ones interests, and to get to know myself. And of course to establish myself as a serious Domina. There are a lot of challenges in the beginning, and they demand more than just being dominant. In the beginning one fights with discerning fake and real clients, for example. How does one fill a full hour and make it interesting? It should be fun for both, in the end.


Lady Sas: You're 1,86 m – without shoes. Do you like to play with your height? How do you use it?
Lady Olivia: Yes, I'm 1,86 m tall without shoes. With shoes 2,06 m, eventually. I use my height in various ways. Depending on the situation, with licking my boots for example, the sub has to lick much more, or during facesitting (but there I sometimes don't really know where to put my legs). Especially for small men I like to wear my highest heels, because I like the moment when he gets a stiff neck. It's also nice when I stand up, and he gets smaller and smaller. And when a sub kneels in front of me, I can take him into my leg scissors (smiles).

Lady Olivia

Domina Lady Olivia: 1,10 m long legs


Lady Sas: Does your height attract special slaves? What makes your height so appealing to slaves? 
Lady Olivia: Mainly my height attracts short men. Small men seem to like tall women and long legs in general. It's definitely also a matter of physical dominance. But my height also attracts tall men, especially very tall men, because in heels I can meet them on eye level. But there are others who are intimidated by my height, and some even told me, sorry, you're too tall for me.


Lady Sas: You offer ''touchable dominance'', too. Why? And how far does this touchability go?
Lady Olivia: I like to enter the game completely. In my sessions I'm present with body and mind, and I like erotic games, and I like to play with the possibility to be touched. Touchability includes everything except penetration and oral sex. A slave can lick me, suck my nipples, and maybe touch them. And who knows what else I can think of (smiles).


Lady Sas: How do you train a licking slave? Does he satisfy you with his tongue according to your wishes and directions?
Lady Olivia: Well, he should definitely satisfy me, otherwise it would be absurd. Just a little bit of licking isn't possible (smiles). I try to show him how I like it, and what works for me.


Lady Sas: What do you like about dominating together with a second Mistress?
Lady Olivia: The appeal to me is clearly that we can complement each other. I don't offer everything, and some things I don't like. So I can concentrate on my favourites and the other Mistress on hers.

Domina Lady Olivia: It's about fun

 
Lady Olivia
Lady Sas: What was the most unusual fantasy you ever fulfilled?
Lady Olivia: I haven't been asked to do really exceptional fantasies yet. It was a bit bizarre though when someone asked to fuck my private shoes.


Lady Sas: You also offer keyholding. What was the longest time you kept someone in chastity?
Lady Olivia: 3 months.


Lady Sas: What are your plans for the future?
Lady Olivia: I would like to go deeper into Heavy Rubber. And I'm interested in Adult Baby scenarios, but I have very little experience with it yet. It would be nice to spend some time at an SM-Finca, too. But I do not have real plans, I do what comes to my mind and is fun. My only plan is be a Domina, for as long as it is fun.


Lady Sas: Great, thank you for your time.


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