Mittwoch, 28. Juni 2017

Keuschheitsgürtel: Was du noch nicht darüber wusstest

CB 6000 Keuschheitsgürtel
Seit längerer Zeit beschäftige ich mich eingehend mit dem Thema Keuschhaltung durch Keuschheitsgürtel. Gerne verweise ich in diesem Zusammenhang auf die die Dokumentation in meinem Sklavenstall. Bei der Recherche zum Thema bin ich auf einige interessante Dinge gestoßen, die ich gerne mit Dir teilen möchte. 

Interessantes über Keuschheitsgürtel

Das Wort „keusch“ kommt vom lateinischen Wort „conscius“, was soviel wie „bewusst“ bedeutet. Interessanter Weise hatte der Begriff der Keuschheit früher eine etwas andere Bedeutung als heute. Im Mittelhochdeutschen (1050 bis 1350, also im Mittelalter) bedeutete es noch „sittsam“ oder eben „bewusst“. Damit war gemeint, sich bewusst schamhaft zu verhalten und nicht gegen die Regeln der Sittlichkeit zu verstoßen. Erst später, im Neuhochdeutschen (ab 1650), wurde der Begriff enger gefasst als „sexuelle Enthaltsamkeit“.

Die Idee des Keuschheitsgürtels ist, den Zugriff auf die primären Geschlechtsorgane des Trägers unmöglich zu machen. Ich selbst dachte immer, dieses Konzept stamme aus dem Mittelalter. Und Ritter hätten auf diese Weise  sicherstellen wollen, dass ihre Frauen zuhause nicht fremdgehen, wenn sie zum Beispiel weit weg auf einem Kreuzzug sind. Eine typische Konstruktion war demnach ein Stahlgürtel um die Taille, an dem ein Stahlband befestigt ist, das sich um den Schritt legt, gesichert mit einem Schloss und mit Öffnungen an Scheide und Anus, damit man zumindest auf die Toilette gehen kann.


Keuschheitsgürtel: Sexspielzeug des Mittelalters?

Doch an dieser populären Sichtweise gibt es ernste Zweifel. Experten sagen, dass die Keuschheitsgürtel-Materialien des Mittelalters die Haut wund gescheuert und zu Infektionen geführt haben dürften. Das habe sich schnell zu einer ernsthaften Gesundheitsgefährdung führen können. Es gibt auch keinen stichhaltigen Beweis dafür, dass der Mythos vom Burgfräulein im KG wirklich auf Fakten basiert. Vielmehr wird vermutet, dass dieses Mythos erst in der Barockzeit (1575 bis 1770) ins Leben gerufen wurde, um das Mittelalter als besonders düster darzustellen. Ein Schauermärchen sozusagen. Um 1400 wird zwar im italienischen Padua ein Keuschheitsgürtel erwähnt, doch geht man heute eher davon aus, dass es sich dabei eher um ein Sexspielzeug handelt. 

Die Schlüsselherrin gebietet über den Keuschheitsgürtel.

Keuschheitsgürtel: Legenden und Mythen

Weil niemand etwas Genaues weiß, haben sich auch Legenden gebildet, die sich um die Entstehung des Keuschheitsgürtels ranken. So besagt eine Geschichte, die Dogen Venedigs hätte den KG erfunden, um damit  Prostituierte zu zwingen, ihre fälligen Steuern zu bezahlen. Eine andere Geschichte erzählt ein österreichischer Antiquitätensammler: 1889 habe er auf einem Friedhof einen Leder-Eisen-Keuschheitsgürtel am Skelett einer Frau gefunden. Und so weiter. Geschichten gibt es viele, Beweise leider nicht. Selbst die Ausstellungsstücke, die man aus Museen kennt, stammen bei näherer Betrachtung nicht aus dem Mittelalter, sondern aus dem 19. Jahrhundert. In dieser Zeit war der Keuschheitsgürtel vor allem in England bekannt. Englische Dienstmädchen legten den KG freiwillig an, um sich vor Vergewaltigungen zu schützen. Auch bei Jugendlichen setzten die Engländer KGs ein, um Masturbation zu verhindern. Das wurde damals nämlich als krankhaft angesehen und galt als Sünde. 


Heute sind Keuschheitsgürtel ein SM-Spielzeug


Seitdem hat sich einiges verändert. Keuschheitsgürtel werden nun vor allem im BDSM-Bereich geschätzt. Es gibt sie in zahlreichen Farben und Formen. Und wenn man einige Punkte beachtet, sind sie hygienisch und ein lustvolles Accessoire bzw. Spielzeug. 

Wie sind Deine Erfahrungen damit? Wie lange trägst Du Deinen Keuschheitsgürtel schon? Hast Du eine Schlüsselherrin, die Dich kontrolliert? Was sind Deine Gedanken zum Thema? Oder bist Du selbst eine Schlüsselherrin, die ihren Sklaven verschlossen im KG hält? Was fasziniert Dich daran? Hinterlasse gerne einen Kommentar.



Dienstag, 27. Juni 2017

Fetischdiva Satanica Panthera: BDSM ist Sex mit Intellekt

Fetischdiva Satanica Panthera
Fetischdiva Satanica Panthera ist eine vielschichtige Persönlichkeit, deren Interessen breit aufgestellt sind. Mit einem Interview allein wird man ihr kaum gerecht. Einen interessanten Einblick bekommt man aber trotzdem. Lest selbst.


Lady Sas: Liebe Satanica, Du führst das Augsburger Studio Atelier Blanc Noir. Wie kam es dazu? Wie bist Du auf den BDSM Bereich aufmerksam geworden und wie verlief Deine Entwicklung?

Fetischdiva Satanica Panthera:

In jungen Jahren der Gothic Szene angehörend, war es fast wie ein Automatismus mit der einen oder anderen Variante dieser bizarren Art der Sexualität in Kontakt zu kommen. Vom anfänglichen Beobachten, weiter zum Lesen einschlägiger Lektüre, bis zu den ersten privaten Spielen war es kein weiter Weg. Nach Abschluss meines Studiums, meinem Umzug nach Belgien sowie meiner Berufsaufnahme als Rechtsberaterin sowie meine damalige Heirat schlief das Ganze dann allerdings wieder ein, da mein Mann nicht für diese besondere Form der Erotik zu begeistern war. 


Doch je länger ich darauf verzichten mußte um so präsenter wurde das Ganze in meinem Kopf. Es war längst zu einer Facette meiner Persönlichkeit geworden, welche unterdrückt worden war. Nach Beendigung meines Vertrages und der Rückkehr nach Deutschland , hatte ich die Option einer weitere Ausbildung, da ich noch 2 Jahre einen Teil meines NATO-Gehalts bezog. Ich wagte den Sprung ins kalte Wasser, habe den Rechtswissenschaften den Rücken gekehrt, meine Ehe beendet und eine zusätzliche Ausbildung begonnen. Und zusätzlich als Lerndomina in einem Studio mein Wissen erweitert. 

Mein klinisches Know how habe ich durch einen Dozenten der medizinischen Fakultät , welcher selbst als Arzt tätig ist, erhalten, welcher mich bis zur Gnadenlosigkeit hat üben lassen. Ebenso besitze ich ein Piercing-Diplom. Für mich ist nichts schlimmer als Halbwissen oder ­ Dilettantismus. Nach zwei Jahren war ich der Meinung bereit zu sein. Heute ist mir bewußt, dass ich nach dieser Zeit ein Zehntel an Wissen besaß, gemessen an dem, was ich heute kann und weiß.


Interview mit Fetischdiva Satanica Panthera


Fetischdiva Satanica Panthera
Lady Sas: Lass uns über Namen sprechen. Warum hast Du das Studio "Atelier Blanc Noir" genannt? Und wieso nennst Du Dich "Fetischdiva Satanica Panthera"? Was steckt hinter diesen Namen und Bezeichnungen?

Fetischdiva Satanica Panthera:

Nun, der Name des Studios ist leicht erklärt: Die einfache Aufteilung zwischen dem klassischen schwarzen Bereichen und dem Klinikum. Der Name sollte unverfänglich sein, so das Gäste unbekümmert eintreten können, aber für Kenner verständlich. Amüsanterweise war mein erstes Studio, wenn auch Atelier genannt, ein ganzes Haus (lächel).

Bei dieser Frage mußte ich ein wenig schmunzeln. Tatsächlich habe ich einen ausgeprägten Fetisch für Latex und Nylons. Und dann und wann treten Divchen Allüren zum Vorschein ;O) Nun, der Name Satanica war mir noch durch ein Album einer Band in Erinnerung. "Die Teuflische". Ich habe aber keine Affinität zu satanischen Riten oder Kulten. Ich mag bei bizarren Spielen einfach kleine "Teufeleien". Panthera ist von Panther abgeleitet. Viele Menschen behaupten, ich hätte etwas Raubkatzenhaftes. Ich habe aber nie hinterfragt, ob sich diese Aussage auf die Art meiner Bewegung oder auf mein Wesen bezieht. Aber keine Angst, ich kratze oder fauche nur sehr selten ;O)


Lady Sas: Was reizt Dich am BDSM?
Fetischdiva Satanica Panthera:
In erster Linie finde ich es interessant in die Tiefen eines Menschen vorzudringen. Sei Innersten nach aussen zu kehren. Meinem Gegenüber neue Ideen einzupflanzen. Sich zusammen weiter entwickeln und vielleicht das eine oder andere Tabu zu überwinden. Sekundär reize ich gerne aus, ob ich mein Gegenüber mit subtilen Verlockungen aus der Reserve locken oder durch kleine laszive Blicke zu mehr animieren kann. Mein Credo: "et Dieu créa la femme" (und immer lockt das Weib). Ich liebe es Szenarien zu kreieren, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, und trotzdem authentisch zu bleiben. BDSM ist ein unerschöpflicher Reichtum an menschlicher Phantasie. Wenn ich Einstein zitieren darf: "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." Es ist eine spannende eigene kleine Welt. Und ich bin ein Teil dessen. Für mich ist BDSM Sex mit Intellekt.



BDSM ist Sex mit Intellekt

Fetischdiva Satanica Panthera

Lady Sas: Eine Frage an die Fetischdiva in Dir, welche Fetische werden von Deinen Gästen am häufigsten nachgefragt?
Fetischdiva Satanica Panthera:
Nun, natürlich Klinik, Fuß- und Schuherotik, Latex, Bullwhip, japanisches Bondage, z.B. Hängebondage, da es doch offensichtlich nur einige wenige Ladys gibt, die dieses wirklich beherrschen. Ironischerwiese habe ich auch viele Anfrage von Lederliebhabern. Leider ist das mit meinen moralischen Grundsätzen als Tieraktivist absolut nicht zu vereinbaren.


Lady Sas: Hast Du in den letzten Jahren Beobachtungen gemacht, was sich in der BDSM-Szene verändert hat? Kommen andere Gäste ins Studio als früher? Gibt es andere Phantasien und Wünsche?

Fetischdiva Satanica Panthera:
Ja, in der Tat hat sich einiges verändert. Ich denke durch die Medien hat sich das zu einer Art Mainstream entwickelt, was leider auch den einen oder anderen Besucher in ein Studio führt mit einer idealisierten Filmvorstellung vor Augen, die sich so nicht verwirklichen läßt.



Lady Sas: Du führst ein Studio und hast ein großes Team. Vor welchen Herausforderungen stehst Du als Studiochefin?
Fetischdiva Satanica Panthera:
Das ist so nicht richtig. Ein großer Teil meines Teams kommt nur nach Absprache. Das eigentliche, an festen Tagen anwesende Team ist eher klein, denn ich ziehe es vor entspannt zu agieren. Sprich nicht ständig darauf achten zu müssen, wer sich wo befindet, um die Diskretion meiner Gäste zu wahren. Ich mußte abwägen zwischen Einnahmen der Miete, oder freies arbeiten ohne zusätzlich mein Nervenkostüm zu belasten.

Neben den üblichen Kleinigkeiten wie Animation in Punkto Ordnung, hat man es manchmal mit Damen zu tun, die entweder dem Alkohol zusprechen oder für die Zuverlässigkeit ebenso wie Ehrlichkeit Fremdwörter sind. Dieses galt es auszumerzen, was manchmal schwer fiel, wenn man eine Verbindung zu Menschen hat, die über die berufliche Ebene hinausgeht. Man erlebt dann und wann herbe menschliche Enttäuschungen. Mir fehlt dazu oft die Distanz. Ich versuche daran zu arbeiten. Das sind mitunter die Schattenseiten – oder sollte man sie als Herausforderung bezeichnen?

Das Team wie es jetzt besteht, ist mir allerdings sehr ans Herz gewachsen, und hinter diesen Menschen stehe ich auch. Ich könnte jetzt natürlich eine Laudatio halten, Studiobesitzerin zu sein wäre immer atemberaubend, aber ich zähle eher zu den Verfechtern der ungeschönten Wahrheit



Eine Domina sollte alles selbst einmal ausprobieren.


Lady Sas: Welche Tipps würdest Du einer jungen Herrin geben, die sich ganz neu in einem SM-Studio etablieren will?
Fetischdiva Satanica Panthera:
(Auch wenn man mich jetzt steinigen möchte ;O) Ich habe immer nach der Maxime gelebt, dass eine Domina alles selbst einmal ausprobiert haben sollte, um zu wissen wie sich einzelne Praktiken anfühlen. Auch wenn ich keine devote Ader habe und somit nicht völlig in die Tiefe fühlen kann. Ich bin sicher, dass diese Personen mit wesentlich mehr Feingefühl ans Werk gehen, da sie sich der Wirkung sehr viel bewußter sind. Natürlich ist Schmerzempfinden subjektiv, aber man hat eine ungefähre Ahnung. Der Rest besteht aus Empathie, Menschenkenntnis und Wissen um die menschliche Psyche. Praktiken kann man leichter erlernen, als ein empathischer Mensch zu werden. Nur, wenn der Kopf inspiriert , die Lust geweckt ist, ist ein Mensch auf freiwilliger Basis leidensfähig.


Lady Sas: Worauf achtest Du bei dominanten Bewerberinnen? Worauf kommt es Dir an?
Fetischdiva Satanica Panthera:
Auf Authentizität, Idealismus und Charisma, Niveau und ein gesundes Selbstbewusstsein. Laute und wüste Beschimpfungen sind in meinem Studio unerwünscht. Ich wage ernsthaft zu bezweifeln, dass jemand alles mag, was im SM Bereich angeboten wird. Ist das der Fall, regt sich mein Misstrauen. Die meisten meiner im Studio tätigen Damen haben sich auf einige Bereiche spezialisiert. Ich stelle auch nicht in Frage , dass manche Menschen beide Seiten in sich vereinen. Allerdings bin ich kein Fan von Ladys, die die klassische Erotik mit der Bizarrerotik mischen und sich Domina nennen. Denn es führt dazu, dass sich Dominas mit eher klassischen Idealen immer öfter rechtfertigen müssen, warum sie keinen GV oder ähnliches anbieten. Ich finde die Bezeichnung Bizarrlady passender. Und darauf lege ich auch Wert.



Nur Praktiken anbieten, die einem selbst Spaß machen.

Fetischdiva Satanica Panthera

Lady Sas: Was sind klassische Anfängerfehler bei jungen Dominas?
Fetischdiva Satanica Panthera:
Ein arrogantes, herrisches Auftreten. Sicher gibt es den einen oder anderen Gast der auch dieses Gebaren mag, aber ich kann nach langen Jahren das Fazit ziehen, dass die Begegnung auf Augenhöhe wesentlich mehr Anklang findet. Ich glaube nicht, dass sich ein distinguierter Geschäftsmann mit 55 Jahren Lebenserfahrung und einem entsprechenden Background von ein wenig imponierlicher Affektiertheit beeindrucken läßt.

Grundsätzlich ist mein Rat: Nur wirklich Praktiken anbieten, die einem selbst Spaß machen, welche man versteht und nachvollziehen kann. Ist man dem SM Bereich nicht wirklich zugetan, betrügt man sich nur selbst. Dann lieber über einen Berufswechsel nachdenken, denn Geld alleine wird auf Dauer nicht genug Anreiz sein. Etwas anzubieten, was Ekel oder Abscheu hervorruft, dient nur einem Zweck.... seine Seele zu verkaufen.



Lady Sas: Was inspiriert Dich und wie kommst Du auf frische Ideen?
Fetischdiva Satanica Panthera:
Die Inspiration ziehe ich aus der Traumwelt meines Gastes (Vorgespräche, Nachgespräche) Die Gabe mich in die Welt meines Gegenübers zu versetzen und einzufühlen, die ja wie wir wissen, so individuell ist wie Menschen selbst. Das zusammen mit der Verknüpfung meiner breit gefächerten Phantasie und Erfahrung versetzen mich in die Lage, ein individuelles Szenario für den Gast zu generieren. Was ihm das Gefühl gibt eine Ausnahmestellung und einzigartige Behandlung zu erfahren. Mitunter sind es phänomenale Ideen, die ich selbst vorher noch nie zelebrieren durfte, welche mir einen neuen Space eröffnen. Ich lerne auch mit und durch meine Gäste und fühle mich mitunter durch sie inspiriert.


Heute helfe ich Menschen ihre Leidenschaft sicher auszuleben


Lady Sas: Persönlich habe ich kaum Zugang zum Klinikbereich. Du bist ja auch Frau Doktor Satanica Panthera. Wie hast Du Deine Leidenschaft für den Klinikbereich entdeckt?
Fetischdiva Satanica Panthera:
Durch meine Tätigkeit im Rahmen der NATO, war ich unter anderem 4 Monate zur Zeit des Jugoslawienkrieges für die IFOR dort stationiert. Dort gab es ein Lazarett für Mienenkinder. Neben blankem Entsetzen zu welchen Grausamkeiten Menschen fähig sind, hat die Chance dort Hilfe leisten zu können eine tiefe Liebe zu den Möglichkeiten des medizinischen Bereiches entfacht. Um Missverständnisse vorzubeugen. Ich war zu diesem Zeitpunkt dem judikativen Berufszweig angehörig. Vermutlich nicht unbedingt die Geschichte, die man in einem Blog wie diesen lesen möchte, aber das Leben treibt ja oft seltsame Blüten. Diese Leidenschaft ist geblieben, nur die Umsetzung hat sich verändert. Heute helfe ich Menschen ihre Leidenschaften sicher auszuleben, den Klinik setzt fundiertes Wissen voraus.



Lady Sas: Letzte Frage: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Fetischdiva Satanica Panthera:
In absehbarer Zeit, werde ich mein lang gehegtes Pläsier „Bizarr Art“ verwirklichen. Ein glücklicher Umstand versetzt mich in die Lage, dieses Projekt umzusetzen.

Diese künstlerische Facette und freies Schaffen wird für mich ein Ausgleich mit Synergieeffekten sein. Es handelt sich um einen tiefgreifenden, auf einem anderen Level befindlichen Fetisch, ohne sexuellen Hintergrund. Denn diese Art von Kunst, welche mir durch ein androgynes Medium ermöglicht wird, ist Balsam für meinen Spirit. Aus der ich Kraft schöpfe kann. Die Herausforderung ist, diesen „Spiritfetish“, der spannend und aufregend ist, in gewisser Weise für den Betrachter sichtbar zu machen. Für den Außenstehenden wird es Mediales und Peformances geben.

Für die ferne Zukunft ist mein Fokus auf Afrika gerichtet. Ich bin wie sicher viele wissen, ein aktiver Tierschützer, möchte aber dann mein Augenmerk anders als momentan auf Nutz- und Haustiere, dann auf wilde bedrohte Tierarten richten.




Lady Sas: Vielen Dank für Deine Zeit.

  • Weitere Informationen über Fetischdiva Satanica Panthera findest Du hier: Website.
  • Weitere Infos über mich gibt es hier: Lady Sas
  • Klicke hier für weitere interessante Domina-Interviews. 


Donnerstag, 22. Juni 2017

Neuigkeiten aus meinem Sklavenstall

Ich freue mich immer über fleißige Helfer und ergebene Sklaven. In Anerkennung ihrer treuen Leistungen nehme ich hiermit feierlich zwei weitere Sklaven in meinen Sklavenstall auf: Sklave Swissdog und Sklave R. 

Sklave Swissdog stand bereits vor einiger Zeit in meinen Diensten. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er mir nicht mehr die volle Aufmerksamkeit schenken und unsere Wege haben sich getrennt. Nun freue ich mich, dass er mir wieder zur Verfügung steht.

Als besonderes Zuckerl werde ich die Keuschhaltung von Sklave R. ebenso dokumentieren wie die Keuschhaltung von Sklave Toytoy. Das soll kein Zeichen dafür sein, dass ich mit Toytoy unzufrieden wäre. Aber es macht ihm zumindest auch deutlich, dass er sich seiner Position nicht zu sicher sein sollte und meine Gunst immer wieder aufs Neue erwerben muss. Er ist schließlich nicht der einzige Sklave auf der Welt.

Willkommen im Sklavenstall

Da Toytoy ein sehr fortgeschrittener Sklave ist, werde ich ihn in Zukunft zu noch besseren Höchstleistungen antreiben und ihn vor noch größere Herausforderungen stellen. Die Zeit ist reif für ihn, nun noch den einen oder anderen Schritt zu wagen und der Herrin zu beweisen, wie ergeben er mir wirklich ist. Natürlich steht dabei seine Sicherheit und seine Gesundheit weiterhin für mich an erster Stelle. Ich denke, die schwierigsten Grenzen existieren im Kopf. Es geht um die innere Einstellung. Ich bin schon gespannt, wie sich Toytoy anstellen wird. 

Ich hoffe, die Aufnahme in meinen Sklavenstall, die ich auf meinem Blog dokumentiere, ist Ansporn für die beiden, in ihren Leistungen und in ihrer Verehrung noch eifriger zu sein. 

Lady Sas

Mittwoch, 21. Juni 2017

SM Spiele: Ideen für Deine nächste Session

Neu: 111 frische Ideen für SM Spiele

SM Spiele sind toll und machen Spaß. Dumm nur, wenn sich mit der Zeit Routine einschleicht, weil man eigentlich immer die gleichen SM Spiele spielt. Langeweile ist ein gefährliches Gift für jede Beziehung. Besser, man probiert immer mal wieder etwas Neues aus. SM Spiele, die sich frisch und aufregend anfühlen. Auf diese Weise bleibt der SM langfristig spannend, voller Thrill und Knistern. 


111 SM Spiele

Phantasie hat jeder. Trotzdem macht es Sinn, offen für SM Spiele zu sein, auf die man vielleicht gar nicht gekommen wäre. In meiner Buchreihe "111 SM Spielideen" stelle ich die heißesten SM Spiele vor. Einmal für die Konstellation Herrin – Sklave und Herr – Sklavin. Bereits erschienen sind Band 1 und 2. Heute ist nun auch der Band 2 für Herr – Sklavin hinzugekommen. 

Die 111 Ideen sind eingeteilt in fünf Kategorien. Diese Einteilung dient der besseren Übersicht. 
  1. Stets zu Diensten: klassische Ideen für das Spiel zwischen Herr und Sklavin
  2. SlutTraining: Ideen mit Fokus auf das Sexuelle
  3. Rollenspiele: Herr und Sklavin schlüpfen in andere Rollen
  4. MindGames: an- und erregende Psychospiele
  5. PartyPlay: Spiele auf Partys mit mehreren Teilnehmern

111 SM Spiele zur Inspiration

Nun ist es natürlich individuell ganz verschieden, was einem gefällt. Der eine mag diese Richtung, der andere eine ganz andere. Menschen sind eben verschieden und das ist ja auch gut so. Ich denke aber, die 111 SM Spiele sind so breit durchgemischt, dass für jeden etwas dabei ist. Ich möchte damit niemandem vorschreiben, wie seine Phantasie auszusehen hat und für welche SM Spiele er bzw. sie sich begeistern soll. Vielmehr möchte ich inspirieren und neue Impulse geben. 


Montag, 19. Juni 2017

Sklavenvertrag: 10 Dinge, die du wissen musst

Der Sklavenvertrag regelt Rechte und Pflichten
Heute möchte ich 10 Punkte vorstellen, die Du beim Thema Sklavenvertrag wissen musst. Ganz gleich, ob Du auf der Seite der Herrinnen oder auf der Seite der Sklaven stehst bzw. kniest. Ich persönlich habe seit dem 29. Mai 2016 einen Sklavenvertrag mit meinem Sklaven Toytoy. Das ist relativ spät, denn meinen Sub habe ich bereits seit Februar 2011. Warum hat es so lange gedauert? Schwer zu sagen. Vielleicht liegt es auch daran, dass so ein Vertrag meine Macht mehr begrenzt, als Du vielleicht denkst. Mehr dazu weiter unten. Grundsätzlich kann ich jedoch sagen: Ein durchdachter, fairer Sklavenvertrag ist eine tolle Sache. Warum? Da sind wir schon beim ersten Punkt:


1. Ein Sklavenvertrag sorgt für Klarheit.

Der Hauptgrund für mich, einen Sklavenvertrag zu schließen war, dass dadurch glasklar geregelt ist, wer welche Pflichten und Rechte hat. So kann man sich als Sklave nicht dadurch herausreden, "nichts gewusst zu haben". Oder behaupten, die Verhältnisse wären "nicht so klar gewesen". Das ist das Tolle an einem Vertrag: Hier steht schwarz auf weiß und klipp und klar, wie die Beziehung bzw. das Verhältnis zwischen der Herrin und dem Sklaven geregelt ist.


2. Ein Sklavenvertrag ist rechtlich nicht bindend, aber gefühlt schon.

Sicher: Man muss kein Jurist sein, um zu wissen, dass ein Sklavenvertrag rechtlich nicht wirksam ist. Wenn also zum Beispiel im Vertrag steht, dass der Sklave nicht ohne Erlaubnis zum Höhepunkt kommen darf und er dagegen verstößt, dann kannst Du nicht zum Gericht gehen und ihn verklagen. Das ist lächerlich. Rein rechtlich ist ein Sklavenvertrag also nichts wert und man kann damit seinen Willen nicht durchsetzen.

Rein emotional muss ich aber sagen, ist der Sklavenvertrag trotzdem wirksam. Auch von meinem Sklaven habe ich gehört, dass er sich durch den Vertrag deutlich gebundener fühlt als ohne Vertrag – mit Betonung auf "fühlt". Es ist eben eine emotionale, gefühlte Verpflichtung, die man eingeht. Mit anderen Worten: Ein Sklavenvertrag hilft dem Sklaven, sich an seine Aufgaben und Pflichten zu halten. Er fühlt sich verpflichtet. 

Grundsätzlich bleibt natürlich festzuhalten, dass es sich beim BDSM um ein Spiel zwischen Erwachsenen handelt, das beide Seiten in völligem Einvernehmen und ohne Zwang spielen. Diese Feststellung ist sozusagen die Basis für alles.


3. Ein Sklavenvertrag fühlt sich durch Zeugen noch bindender an.

Meinen Sklavenvertrag mit Toytoy haben wir beide feierlich in Anwesenheit einer Zeugin unterschrieben (Lady Cornelitas). Es lohnt sich, den Vertragsabschluss zu etwas Besonderem zu machen und ihm einen feierlichen Rahmen zu geben. Das muss man nicht übertreiben, aber zwischen Tür und Angel sollte man einen Sklavenvertrag wirklich nicht unterzeichnen. Durch das festliche Ambiente und Zeugen wertet man den Sklavenvertrag auf und verleiht ihm zusätzlich Gewicht. Ich empfehle zum Beispiel klassische Musik, Kerzenschein, ein tolles Essen für die Herrin und ihre Zeugen und eine saftige Session für den Sklaven.


4. Ein Sklavenvertrag lebt von einer klaren Struktur.

Auch ein Sklavenvertrag ist ein Vertrag, der klar verständlich und auf den Punkt sein muss. Überflüssiges Blabla kann man sich schenken. Eine gute Struktur halte ich für hilfreich, wenn Du einen solchen Vertrag aufsetzen möchtest. So habe ich den Vertrag strukturiert:

  • Zweck und Gegenstand des Vertrags
  • Rechte der Herrin
  • Pflichten der Herrin
  • Rechte des Sklaven
  • Pflichten des Sklaven
  • Besondere Punkte
  • Exklusivität
  • Keuschhaltung des Sklaven
  • Verführung und Verleih des Sklaven
  • Verschwiegenheit
  • Diskretion in der Öffentlichkeit
  • Arbeiten im Haushalt
  • Körperpflege des Sklaven
  • Kleidung
  • Tabus
  • Fotos und Videos
  • Finanzielle Interessen
Inhaltlich sind dem Vertrag kaum Grenzen gesetzt. Frage Dich einfach, was Dir wichtig ist und wie Du das Zusammenspiel/Zusammenleben regeln möchtest.

5. Ein Sklavenvertrag führt auch Pflichten der Herrin auf.

Ja, meine Damen, eine Herrin zu sein bedeutet auch, die Verantwortung für den Sklaven zu übernehmen. Deshalb stehen in einem guten Sklavenvertrag auch die Pflichten, die eine Herrin eingeht. So ein Sklavenvertrag ist schließlich keine Einbahnstraße, sondern ein Geben und Nehmen. Bei meinen Pflichten steht zum Beispiel im Vertrag:
<<Die Herrin hat darauf zu achten, dass der Sklave im Rahmen der Erziehung keine dauerhaften Spuren erhält und muss sicherstellen, dass seine Gesundheit und Anonymität in der Öffentlichkeit zu jeder Zeit sichergestellt ist. Schaden von dritter Seite hat Lady Sas gewissenhaft abzuwehren. Sie ist für die Gesundheit und Schadloshaltung des Sklaven verantwortlich. Die Herrin hat zudem die Verantwortung dafür, den Sklaven vor sich selbst zu schützen, wenn er übereifrig ist und sich zuviel zumutet. >>
Entsprechend gespiegelt werden diese Pflichten im Punkt "Rechte des Sklaven":


<<Der Sklave hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Gesundheit. Erziehungsspuren hat er zu erdulden, aber dauerhafte Spuren sind unzulässig und tabu. Der Sklave hat das Recht, Befehle abzulehnen, wenn er dadurch gefährdet werden würde. Auch wenn ein Outing droht, darf er den Befehl verweigern. Er darf sich ebenfalls wehren, wenn seine Tabus verletzt werden sollen. Für Weigerungen dieser Art darf der Sklave nicht bestraft werden. Der Sklave hat jederzeit das Recht, die Herrin zu fragen, ob er auf die Toilette gehen darf. Die Herrin sichert dem Sklaven zu, dass er seinen Beruf und sein öffentliches soziales Leben frei und ungestört ausüben kann.>>

6. Ein guter Sklavenvertrag schützt den Sklaven.

Vielleicht hat es Dich bei Punkt 5 überrascht zu lesen, dass der Sklavenvertrag den Sklaven von der Herrin schützt. Ich halte das für einen wesentlichen Punkt, der einen gerechten und fairen Sklavenvertrag ausmacht. Auch die Herrin hat sich an Vereinbarungen, Tabus und Grenzen zu halten. Der Vertrag zeigt ihr diese Grenzen klar auf und schützt den Sklaven: "Er darf sich ebenfalls wehren, wenn seine Tabus verletzt werden sollen. Für Weigerungen dieser Art darf der Sklave nicht bestraft werden." Ich halte es für klug, wenn die Herrin im Vertrag etwas Macht abgibt.


7. Eine guter Sklavenvertrag begrenzt die Macht der Herrin.

Wer eine allmächtige Herrin will, die alles darf, der braucht keinen Sklavenvertrag. Im Gegenteil: Ein Sklavenvertrag ist auch dazu da, die schwache Stellung des Sklaven gegenüber der Herrin zu festigen und zu sichern. Denn der Vertrag zeigt der Herrin ihre Grenzen auf. So ist es mir nicht erlaubt, Tabus des Sklaven zu verletzen oder ihn zu bestrafen, wenn er sich gegen Tabubrüche wehrt. Die Folge ist, dass sich der Sklave noch sicherer fühlen kann. Er hat das gute Gefühl, dass seine Grenzen respektiert werden. Nun kann man einwenden, dass man dafür keinen Vertrag bräuchte. Klar, das kann man so sehen. Aber Toytoy hat mir versichert, dass er sich trotz Vertrauen zu mir durch den Vertrag nun noch besser aufgehoben fühlt. 

8. Ein Sklavenvertrag nützt nichts, wenn er nicht durchgesetzt wird.

Einen Vertrag schließen ist die eine Sache. Aber ihn zu leben ist etwas ganz anderes. Was bringt der beste Sklavenvertrag, wenn sich niemand an ihn hält? Die eigentliche Arbeit damit beginnt erst nach der Unterzeichnung. Nun muss die Herrin dafür sorgen, dass er exakt eingehalten wird. Ich empfehle, das SOFORT in Angriff zu nehmen und nicht zu sagen: Na ja, er muss sich eben erst daran gewöhnen. Wenn man als Herrin nicht sofort durchgreift, wird alles nur noch schlimmer. Ich empfehle also, SOFORT ohne Kompromisse auf die präzise Einhaltung des Vertrags in allen Punkten zu bestehen. Ohne Ausnahme. 



9. Ein Sklavenvertrag nützt nichts, wenn er nicht regelmäßig gelesen wird.

Außerdem empfehle ich, dafür zu sorgen, dass sich beide Seiten regelmäßig mit dem Sklavenvertrag auseinandersetzen. Man kann ihn zum Beispiel im Spielraum gerahmt aufhängen und es sich zur Gewohnheit machen, vor jeder Session draufzuschauen und die Punkte durchzugehen. 
Strenge Herrinnen machen sich einen Spaß daraus, dem Sklaven zu befehlen, den Sklavenvertrag auswendig zu lernen. Bei langen Sklavenverträgen äußerst schwierig – und umso unterhaltsamer.



10. Ein Sklavenvertrag sollte nicht zu früh erfolgen.

Ich halte einen Sklavenvertrag für etwas Besonderes und erst dann angebracht, wenn es bereits seit einiger Zeit eine Herrin-Sklave-Beziehung gibt. Schon nach 14 Tagen einen Sklavenvertrag abzuschließen, halte ich nicht für sinnvoll. Noch weiß man ja gar nicht, ob die Beziehung hält. Auf der anderen Seite: So lange wie bei mir muss man nun auch wieder nicht warten... An dieser Stelle möchte ich keine bestimmte Zeit empfehlen, das ist individuell sehr verschieden. Aber ich denke, einige Monate sollte man schon zusammen spielen, bevor man sich zu diesem Schritt entscheidet. Schließlich ist der Sklavenvertrag auch ein Zeichen dafür, dass man langfristig zusammen spielen will. 


Nun wünsche ich Euch viel Spaß dabei, Euer Verhältnis in einem Sklavenvertrag zu regeln. Hinterlasst gerne einen Kommentar, wie Ihr zu dem Thema steht. Den Sklavenvertrag zwischen mir und Toytoy findest Du hier: Sklavenvertrag.

Herzliche Grüße,
Lady Sas

Donnerstag, 15. Juni 2017

Femdom Art: die Kunst von Vilhelmina Van Dark

Femdom Art von Vilhelmina Van Dark
Femdom Art bezeichnet Kunst, die sich mit weiblicher Dominanz beschäftigt. Die Künstlerin Vilhelmina Van Dark hatte mich im Joyclub angeschrieben und mich gefragt, ob es in Ordnung für mich sei, dass sie sich eines meiner Fotos zum Vorbild für eine Zeichenstudie genommen hat. Klar, sagte ich. Und war begeistert, was ich zu sehen bekam. Das habe ich zum Anlass genommen, Euch die Bilder und die Künstlerin in diesem Post vorzustellen.



Die Femdom Art von Vilhelmina Van Dark

Vilhelmina Van Dark
Lady Sas: Liebe Vilhelmina, Glückwunsch zu den tollen Bildern. Mit welcher Technik sind sie entstanden?
Vilhelmina Van Dark: Sie sind digital nach Fotovorlagen gezeichnet. Ich habe sozusagen Papier und Bleistift gegen das Zeichenpad getauscht.   


Lady Sas: Wie lange dauert es etwa, ein Bild fertig zu gestalten?
Vilhelmina Van Dark: Im Durchschnitt zwei bis drei Tage. Bei detailreichen Bildern kann das natürlich wesentlich länger dauern. Die Bildserie hat auch gerade erst begonnen und eher man so zehn bis zwölf Motive zusammen hat, können schon mehrere Wochen vergehen.


Lady Sas: Was möchtest Du beim Betrachter auslösen?
Vilhelmina Van Dark: In der "Fetish - Yellow Pages" Serie vor allem dasselbe, was es bei mir auslöst. In erster Linie eine Faszination für das Material. Lack, Leder und Latex können sehr unterschiedlich wirken. Oberflächlich gesehen sollen sie einfach ein Blickfang sein. Doch später möchte ich auch näher auf die interessanten Menschen eingehen, die Vorbild waren.
 
Femdom Art von Vilhelmina Van Dark

Lady Sas: Wie bist Du dazu gekommen? Hast Du immer schon gern gezeichnet?
Vilhelmina Van Dark: Ja, ich zeichne, seit ich denken kann. Bevor ich auf das digitale Zeichnen umstieg, waren es vor allem Bleistift, schwarze Tusche und Marker auf Alkoholbasis. Leider rückte die Leidenschaft immer wieder mal in den Hintergrund und musste Platz machen für die digitale Bildbearbeitung und Grafikdesign. Nun kommt endlich beides zusammen.
  

Welche Künstler inspirieren Dich?



Lady Sas: Gibt es Künstler, die Dich inspirieren oder sogar geprägt haben?
Vilhelmina Van Dark: Ich entdeckte in jungen Jahren Bilder von John Willie, der in den 40er und 50er Jahren für  das BIZZARE Magazin illustriert hatte.  Noch bevor ich wusste was Fetisch oder Bondage war. Später prägten mich vor allem die Comics von Frank Miller  und das Noire Genre als solches, das sehr düster daher kam. 

Lady Sas: Wie kommst Du auf die Motive? Vor allem interessiert mich: Wie kommst Du auf meine Fotovorlage?
Vilhelmina Van Dark: Das Motiv der High Heels als solches empfinde ich als sehr sinnbildlich für weibliche Dominanz. Auf den ersten Blick ist es eben ein hübsch arrangiertes paar High Heels. Aber für mich liegt die tiefere Ausstrahlung in der Trägerin. Da ich mich im Vorfeld schon mit deinen Geschichten auseinander gesetzt habe, erwischte ich mich immer wieder dabei, wie ich mir beim Betrachten vorstellte, welch starke Empfindungen sie auslösen können. Beim Träger und beim Beobachter. Auf die Weise suche ich die meisten Motive aus.  


Lady Sas: Wie ist Dein persönlicher Bezug zu BDSM?
Vilhelmina Van Dark: Entgegen der Vermutung, recht gering. Aber natürlich sind einige Bestandteile fest in meinem Liebeslieben verankert. Rollenspiele und die daraus resultierenden Machtverhältnisse sind ohne Frage spannend.   


Femdom Art von Vilhelmina Van Dark
Lady Sas: Wie sehen Deine künstlerischen Pläne für die Zukunft aus?
Vilhelmina Van Dark: Die "Fetisch - Yellow Pages" sind noch unvollendet, denn sie sind als Teil eines zwölf-seitigen Booklets gedacht. Ich möchte am Ende schon etwas greifbares in den Händen halten können, bevor ich mich dem nächsten Projekt widme.  Ich kann mir auch gut vorstellen mehr Bilder mit dem Fetisch Pärchen Dark_Orkus zu machen, die für sich schon sehr atmosphärische Fotos machen. Aber auch danach wird es mehr Fetisch Motive geben, so viel steht fest. Denn ich habe das Gefühl, dass ich damit meinem persönlichem Stil langsam näher komme.


Lady Sas: Vielen Dak für diese Einblicke.

Hier geht es zur Homepage der Femdom Künstlerin: Website.
Und hier zu ihrem Joyclubprofil als Künstlerin.

Hier geht es zu meinem Artikel über Sardax, den Meister der Femdom Art.

Weitere Tipps oder Meinungen zum Thema Femdom Art? Hinterlasse gern einen Kommentar.